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„Mutig“, „Wow“, „Hut ab“: Branche zollt Tobias Schlegl für seinen TV-Ausstieg viel Respekt

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Tobias Schlegel verzichtet freiwillig auf seine ZDF-Karriere und macht eine Ausbildung zum Rettungssanitäter. In einem ehrlichen stern-Interview erklärt der „Aspekte“-Moderator seine radikalen Schritte: „Ich will etwas gesellschaftlich Relevantes machen“. Statt Häme und Unverständnis, reagieren die Kollegen und Medienmacher allerdings mit viel Respekt.

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Dabei wäre es auch möglich gewesen, dass man sich über den freiwilligen TV-Aussteiger lustig macht und ihm beispielsweise die nötige Härte für ein Leben in der medialen Öffentlichkeit abspricht. Die berechtigten Fragen von 1Live und dem Funke-Sport-Chef Pit Gottschalk waren jedoch fast noch die härtesten Kommentare zum radikalen Schritt des 36-Jährigen – wobei Gottschalk, der Schlegl aus der gemeinsamen Zeit bei Sportbild kennt, per Twitter klarstellte, dass er seine Bemerkung nicht als Kritik verstehe, sondern den Moderator bei „Aspekte“ vermissen werde.

Seine Beweggründe erklärt der 38-Jährige gegenüber stern-Reporter Tobias Schmitz: „Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. Das war ein großes Privileg. Und dennoch hatte ich das Gefühl, mein Leben ist bisher wie ein Computerspiel verlaufen: Alle Level sind durchgespielt. Ich bin fertig. Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein.“

Weiter erklärt er:

Ich hatte keinen Burnout, war nicht depressiv, wollte mir nicht die Pulsadern aufschlitzen. Ich hatte tolle Kollegen und fühlte mich in meiner Arbeit wertgeschätzt. Trotzdem wuchs in mir eine gewisse Unzufriedenheit. Eine Sehnsucht. Ich wollte etwas gesellschaftlich Relevantes machen.


Seiner ehrlichen Argumentation kann offenbar annähernd die gesamte Branche folgen:

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