buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

Gegenreaktion auf Anti-AdBlocker-Aktion von G+J: Titanic startet stern.de-Blocker

mickey-beisenherz-tim-wolff-titanix-adblock.jpg

Es ist wohl eine besondere Form der Anerkennung, wenn sich die Titanic mit einem beschäftigt. Insofern dürfen sich die Macher von stern.de freuen. Die "Blockxit"-Kampagne des G+J-Portals, das Augenzwinkernd "erste Hilfe für Adblock-Süchtige" liefern will, wird von den Satirikern nun derbe aufs Korn genommen. Unter dem Motto "STERNxit – Wie man Stern.de blockiert“ bekommt natürlich vor allem Mickey Beisenherz sein Fett weg.

Anzeige
Anzeige

adblock-pj
In Anlehnung an Sucht-Geständnisse ehemaliger Abhängiger macht sich stern.de seit vergangener Woche über AdBlocker-Nutzer lustig. Als Testimonials mit Augenbalken grüßen neben stern-Chefredakteur Christian Krug und Online-Kollege Philipp Jessen auch die Top-Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges (Klartext) und Micky Beisenherz (Sorry, ich bin privat hier). Alle Testimonials erzählen ihre Geschichte: Wie sie auf die schiefe Adblock-Bahn gerieten und es schafften, wieder Werbung zuzulassen und sich endlich wieder gut fühlen.

Micky-Beisenherz-AdBlock

Ziel der Aktion ist es natürlich, die Werbe-Muffel dafür zu sensibilisieren, dass die großen Nachrichtenportale sich vor allem über den Verkauf von Anzeigenflächen finanzieren.

Diese Idee krallt sich nun die Titanic und dreht sie einmal durch ihren ganz eigenen Humor-Fleischwolf. Herausgekommen ist nun die Aktion „STERNxit“ – Wie man Stern.de blockiert“. „Netzjournalismus ist heutzutage wichtig, um stets auf dem Stand der Dinge zu sein“, heißt es auf der Aktionsseite der Satiriker. „Eine Zumutung wie Stern.de sollte aber jedem Nutzer erspart bleiben. Um das Internet ein kleines Stück besser zu machen, startet Titanic die Kampagne“.

Anzeige

sternxittext2

Nach Meinung der Frankfurter übertreffen die Hamburger „inzwischen selbst ‚Huffpo‘, Welt.de und sogar den Arschfocus (TM) an Peinlichkeit“. Wegen billigen Clickbaitings, plumper Nacherzählungen von viralen Youtube-Videos und „unerträglichen Esel-Kolumnisten“ müsse der Online-stern gestoppt werden.

sternxittext1

Ganz im Sinne des G+J-Portal haben die Satiriker deshalb eigene Bekenner-Banner gebaut, in denen die Redaktionsmitglieder ihre ganz eigenen Beichten ablegen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Hab immer mal Stern gelesen – geht nun gar nicht mehr. Für wie bescheuert halten die die Menschheit eigentlich. Was man da für einen Mist zu sehen bekommt… :-/
    Ich bekomme Angst, wenn ich die Seite aufrufe und erschreckende Figuren mir hinter den Artikeln auflauern. Stern.de geht gar nicht !

  2. Das war jetzt der berühmte Tropfen… ich klicke stern.de einfach nicht mehr an. Das ist ohnehin kein Verlust.

  3. Die haben bei Stern.de echt Qualitätsjournalismus. Henriette Hell zum Beispiel, die Sexkolumnistin für Stern-Leser. Da war Bravo in der Teenagerzeit aber witziger und geiler. Oder eine gewisse Frau Dr. Julia Peirano als Beziehungstante, die dabei Werbung für ihre Beziehungspraxis und ihre Bücher betreibt. Oder Nicky Beisenherz als vollkommen aussagelosen Selbstdarsteller. Es mangelt bei Stern.de offenbar massiv unter qualifiziertem Personal. Der Leser schlägt mit den minimalen Abwehrwaffen wie adblockern zurück. Die nächste Stufe: Die Stern-bookmark oder Stern-app löschen, denn Information wird durch das anklicken nicht mehr übermittelt. Höchstens noch Werbung. Na Danke. Das ist die Perversion pur der Idee von Journalismus. Danke, Titanic, ihr habt den Finger auf die richtige Stelle gelegt.

  4. Das war ganz schwach von stern.de. Offenbar halten die ihre Leser für völlig bescheuert, jedenfalls sind die Beiträge auf stern.de so ziemlich auf dem Niveau. Ich werde die bald gar nicht mehr lesen. Die sind ja nur von anderswo übernommen, und falls nicht, dann völlig ungenau und teilweise schon unterhalb dessen, was Huffpost bietet, also auf dem Niveau von journalistischen Laien. Das kommt davon, wenn die Seite von Bloggern betrieben wird. Außerdem sind Webseiten ohne Adblocker praktisch nicht mehr lesbar. Leute, das ist ein Wettbewerb: Wenn ihr bei stern.de nur von anderen kopiert und selber keinen guten Journalismus hinbekommt, dann werdet ihr irgendwann weg sein. Bezahlen will offenbar für euch niemand. Also lasst euch mal was sinnvolles einfallen und ver******** nicht eure Leser und potentielle Kunden.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*