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„Mitgestalter statt Beobachter“: Giovanni di Lorenzo kritisiert Medien in der Flüchtlingskrise

Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Zeit-Titel vom August 2015: „Das war ein Fehler“
Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Zeit-Titel vom August 2015: "Das war ein Fehler"

Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo übt Medienkritik. Im Interview mit turi2.tv am Rande des Jahrestreffens von Netzwerk Recherche sagte der Blattmacher und Talkshow-Moderator, er sei überzeugt, dass die einhellige Pro-Flüchtlinge-Stimmung den Medien nachhaltig geschadet habe: "Das haben uns die Leute übel genommen." Auch die Zeit habe mit einem Titel im August 2015 einen Fehler gemacht.

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Mit der undifferenzierten Solidarisierung vieler Medien mit der von der Politik praktizierten Willkommenskultur sei Vertrauen der Leser verloren gegangen: „Da fand das Vorurteil Bestätigung, dass wir mit der Macht, mit den Eliten unter einer Decke stecken und das, was uns verordnet wird, mit unterstützen.“ Letzteres sei zwar „de facto nicht der Fall“ gewesen, „aber den Eindruck konnte man durch die Berichterstattung durchaus gewinnen“.

Rückblickend hätte di Lorenzo sich mehr Pluralität der Medien gewünscht. „Ich glaube, dass wir eine ganze Weile zu sehr dazu tendiert haben, uns zu Mitgestaltern der Flüchtlingskrise zu machen und uns nicht auf die Rolle der Beobachtung konzentriert haben“, sagte er im Interview. Das habe zu einem gewissen Zeitpunkt auch für ihn selbst und Die Zeit gegolten: „In der Frühphase haben wir einen Titel gemacht, der die gebotene Zurückhaltung nicht hat erkennen lassen. Die Zeile war ‚Willkommen!‘, und der Leitartikel hat das noch verstärkt – meine eigenen Worte waren damals ‚Jeder Flüchtling ist eine Bereicherung für das Land‘.“ Der Zeit-Chefredakteur hält es für wichtig, den Lesern „sichtbar zu machen, dass wir in der Redaktion sehr unterschiedlicher Meinung sind“.

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Die „Refugees Welcome“-Kampagne der Bild-Zeitung habe ihn überrascht: „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass eine ganze große Zeitung in Deutschland die Refugees Welcome-Parole übernimmt.“ Schließlich sei das der Slogan der Lampedusa-Bewegung der autonomen Szene gewesen. Nach den Ausschreitungen in der Silvesternacht in Köln habe er registriert, dass sich die Haltung der Medien „ein bisschen verändert“ habe. Dennoch sei für ihn nach wie vor die Frage noch nicht richtig beantwortet, „warum wir damals vier Tage gebraucht haben, um über die skandalösen Vorfälle zu berichten“. Offenbar habe es bei vielen Medienmachern die Haltung geben „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“.

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Alle Kommentare

  1. Insbesondere der öffentlich-rechtliche Medienkomplex hat stramm pro ungebremsten „Flüchtlings“strom berichtet – ganz nach dem Tenor unserer Bundestags-Parteien (in den Rundfunkräten) über die Flüchtlingskrise berichtet und dabei ist es bis heute geblieben. Es dominieren die herzergreifenden Einzelfallgeschichtchen und das beharrliche Verschweigen der absehbar schlimmen gesellschaftlichen Folgen einer Politik, den zahlenden Teil der Gesellschaft über Jahrzehnte ungefragt bzgl. Abgaben und Steuern „heranzuziehen“.
    Selbst notorischen Gutmenschen dämmern die Folgen, die auch unliebsam für die „Geflohenen“ sein werden.
    ZDFARD&Co berichten bislang auch darüber nicht.
    Man muss sie meiden und – abbestellen.

  2. Die angeblich selbstkritische Haltung des Täters ist schlicht unglaubwürdig.

    Hufeisenplan, weapons of mass destruction, Georgienkrise, Mollath, MH17, Willkommenskultur fallen mir innerhalb von Sekunden ein. Bei all diesen Themen hat diese Blatt nachweislich gelo…. ähh eine von der Realität unabhängige Meinung vertreten. Das auch noch wider besseres Wissen.
    Wenn es gegen die Russen ging war dort nur eines zu lesen. Hassrede.

    Dann noch die knallharte Zensur bei abweichenden Meinungen im sog. Forum. Sei Sie auch noch so sachlich formuliert.

    Das wenige an Substanz die in diesem Blatt noch vorhanden ist lohnt nicht auch nur die erste Seite am Kiosk zu lesen. Schon gar nicht einen Blick in das Blatt zu werfen.

  3. Tja, leider deutlich zu spät erkannt. Ferner stellt sich mir hier die Frage wo die Entschuldigung an all jene ist, die für ihre kritische, teils ablehnende Haltung medial niedergemacht worden sind – sie es auch nur indirekt. Da Herr di Lorenzo ja noch bei der Radio Bremen Talkshow 3nach9 einen der Talkmaster gibt, könnte das ja dort mal, ohne Denk- und Sprechverbote, ausführlich zum Thema gemacht werden.

    1. ja , aber es gibt unglaubliche(!!!) „Vorkommnisse“ anti-demokratischer Art in den Medien , es gab interne Anweisungen , dass Mitarbeiter „zumindest positiv-neutral“ zum Flüchtlingskurs stehen müssen ! -ansonsten gibt es arbeitsrechtliche Konsequenzen !!! – diesen ganzen undemokratischen Drohungen in den öffentlich-rechtlichen(!!!) Medien muss ganz klar nachgegangen werden – sonst kann dieser Sumpf nicht ausgetrocknet werden ! – und wäre unglaubwürdig !

  4. „…..dass wir mit der Macht, mit den Eliten unter einer Decke stecken und das, was uns verordnet wird, mit unterstützen.“ Letzteres sei zwar „de facto nicht der Fall“ gewesen,…“

    Ersteres genügt ja auch völlig. Übrigens, er kann gerne mal ein paar Monate kritisch gegen die Eliten schreiben – wenn er denn weiss, wie – dann wird er sehen, wie bei uns verordnet wird.

  5. Wo bleiben die persönlichen Konsequenzen?
    Wo die Entschuldigung an die, die genau das befürchtet und vorausgesagt haben?
    Wo die Entschuldigung für die Schmähungen, die zeitgleich gegen diese losgelassen wurden?

    Für diese laue Nummer dagegen gibts keinen Persilschein, wenn sich der Wind in Bälde dreht.
    Das Volk merkt sich die Gesichter.
    Und wer wann wo gestanden hat.

    1. „Das Volk merkt sich die Gesichter. Und wer wann wo gestanden hat.“
      …und das Internet Herr Baltes merkt sich die Namen 😉

  6. Eine Entschuldigung ohne wirkliche Änderung des Verhaltens sind für mich nur leere Worte oder noch schlimmer Verarschung.

    Wann wird man wieder Artikel lesen können, die keine Wertung vornehmen, und Argumente aller Seiten nennen?
    Bei den großen Medien sehe ich da keine Chance, da in vielen Redaktionen die unterschiedlichen politischen Meinungen nicht ausgewogen vertreten sind und allein deswegen sich eine Betriebsblindheit etabliert hat.

  7. Fassen wir kurz zusammen:

    1. Egal ob Herrn di Lorenzos „Teil-Geständnis“ nun opportunistisch-heuchlerisch oder von später Einsicht geprägt ehrlich-reuig sein mag, handgreiflich reicht es nicht und wird auch wohl überwiegend nicht geglaubt – das Vertrauen ist flächendeckend weg. Wie den gerade parallel von Meedia veröffentlichten AGOF-Zahlen zu entnehmen, geht es auch mit „Zeit-Online“ massiv bergab; die dortige Praxis „zahlt“ sich aus, durch eifernde tiefgrüne Kreuzberger Erstsemester alles an Feedback schulmeisterlich wegzensieren zu lassen, was nicht ins gescheiterte eigene Multi-kulti-Weltbild der „Nie wieder Deutschland“-Autoanzünder passt.

    2. Der – deshalb von „Zeit“ und Genossen massiv gehasste – Medien-Markt funktioniert; alles wütende Anschreiben gegen die Anzeigen- und Kauf-Verweigerung eines Publikums, das für „links“ nicht (mehr) blöd genug ist, ändert nichts. Das gilt auch für die von sterbenden „Journalisten“-Verbänden ersehnte „Staatsknete“ wie schon in der Volksrepublik NRW („DDR light“). In ein paar Jahren gibt es die meisten Print-Produkte nicht mehr; und Herr di Lorenzo, habe er sich nun bekehrt oder nicht, verzehrt seine Abfindung (?) in der Toskana (und wählt in Hamburg?). Die Erlöse aus den nun verzweifelt und konzeptlos (z.B. „Spiegel-plus“) gestarteten Online-Windeiern reichen bei weitem nicht für’s Überleben; sie sind „Zentralorgane“ für versprengte Weltverbesserer („Schafft viele TAZ“), mit „Journalisten“, die sehr gute Bücherverbrenner geworden wären – wie ihre Vorgänger vor 80 Jahren, als die jüdische Journalisten-Elite vertrieben oder umgebracht war; heute heißt es „Kein Fußbreit für …“.

    3. Die Auseinandersetzung mit di Lorenzo und den Seinen ist redundant; auf Gefallene tritt man nicht, man ruft das BRK. Der Feind heißt nicht „Zeit“ (oder „Bild“, „Welt“, „TAZ“, etc.); das sind nur die Propaganda-Kompanien. Der Feind ist eine Politik, die gerade eben wieder ihre willigen Vollstrecker vom BKA gegen Facebook-Poster ausschwärmen lässt, um jeden zu „erziehen“, der sich nicht in den Kreis der Jubler einordnen will. Wäre Herr di Lorenzo wirklich (wie im Werbespot suggeriert) „der Mann neben Helmut Schmidt“, hätte er das längst geschrieben und gesagt.

    4. Deutschland schafft es (wieder) nicht. Das „Land Of The Free, Home Of The Brave“ gibt es, aber es ist woanders …

  8. „Rückblickend hätte di Lorenzo sich mehr Pluralität der Medien gewünscht.“

    Ja, genau. „Rückblickend“. Was aber die gegenwärtige und künftige Berichterstattung betrifft, siehe Nato und transatlantische Bündnisse, darf auch weiterhin gerne bei der „Zeit“ von einer Pluralität der Meinungen abgesehen werden.

  9. Natürlich ist der Begriff „Lügenpresse“ überzogen und völlig undiferenziert, dazu noch jetzt okkupiert durch eine rechte Partei. Aber die dubiose Rolle, die alle Leitmedien – und die Zeit zählt sich sicherlich dazu – im Rahmen der Neoliberalisierung unserer Gesellschaft in den letzten 20 Jahren gespielt haben, wären schon ein Thema für so manche medienwissenschaftliche Dissertation. Die völlig unkritische Übernahme des im Orwellschen Sinne gedrehten Begriffs „Reform“, die Diffamierung der staatlichen Altersversorgungssysteme, die „Wettbewerbslegende“ durch die Agenda 2010″ und in neuester Zeit die grotesk positive Darstellung von unregistrierter Massenzuwanderung von zu 70 % jungen Männer aus dem Maghreb („wir kriegen Menschen geschenkt!“) unter denen sich tausende Kriminelle mit einem archaischen Frauenbild befinden, haben schon dazu beigetragen, dass der Zeitungsleser – und nicht nur der „rechte“ (ich bin z. B, klassischer SPD Wähler) – sich mit seinen Ansichten und Erfahrungen nirgendwo mehr wieder findet. Und noch eins: Die völlig lächerliche Einstellung des deutschen Kabarettes gegenüber der Zuwanderung ist in sich selbst schon wieder kabarettreif, da hat mein Mitkommentator völlig recht.

  10. Die „einseitige Überhöhung“ ? Dann frage ich mich allerdings, wie konnte es dann sein, dass es alleine im Jahr 2015 über 1000 Angriffe auf Flüchtlingsheime und Flüchtlinge gegeben hat? Wie konnte es sein, dass es dazu nicht eine Sondersendung gab? Aber die Vorfälle Straftaten in der Silvesternacht führten zu über 11 Sondersendungen?

    Wie kann es sein dass in einem Land wie Deutschland, bis heute nicht einmal in den Medien erwähnt wird, die Ursachen von Flüchtlingen und Terror? Warum wird den Menschen in Deutschland seitens der Medien einmal erklärt, dass wir in Deutschland und nicht nur hier sondern im gesamten Westen unser relativer Wohlstand auf Lebenslügen basiert?

    Solange aber der Westen, mit seinen gerade einmal 10% der Weltbevölkerung an seinen Lebenslügen festhält, und den Rest der Welt als seine Kolonien betrachtet und auch so behandelt, braucht sich doch niemand im Westen über Flüchtlinge und Terror beschweren?

    Die Bewohner im Westen sollten einmal von ihrer Arroganz herunterkommen, und nicht weiterhin an ihren Lebenslügen festhalten. Die da u.a. wären: „das unser relativer Wohlstand im Westen, alleine auf dem Fleiß und Erfindergeist der Menschen im Westen beruhen. Sondern dass dazu auch immer Kriege, Kolonialismus, Ausbeutung und Ressourcenverschwendung gehören, wir also im Westen mitverantwortlich sind dass zur Zeit ca. 65 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht sind? Oder glaubt jemand im Westen, dass völkerrechtswidriege Kriege auf Grund von Lügen keine Auswirkungen im Rest der Welt haben? Solange der Westen seinen Bomben, Drohnen und Wirtschaftsterror im Rest der Welt fortsetzt, solange braucht sich im Westen niemand beschweren.

    1. Richtig, zu spät für unsere Gesellschaft.

      Wenn er es ernst meinen würde, dann würde er dafür arbeiten, weiter noch größere Schäden zu verhindern. Also Merkels „Politik“ zu stoppen.
      Wir werden sehen, ob er es ernst meint.
      Viel Hoffnung kann man nicht haben. Und schuldig hat er sich trotzdem gemacht.

      1. Also die Rolle der Medien ist es NICHT die Politik einer Regierung zu stoppen (oder eben zu unterstützen). Die Aufgabe der Medien ist es, die Regierung (bzw. das Parlament) kritisch zu begleiten und die Bevölkerung (möglichst) objektiv zu informieren oder aufzuklären.

        Was sie fordern, ist die selbe Medizin nur eben mit entgegengesetzter Wirkung.

      2. @Meinungsmacht:

        „Die Aufgabe der Medien ist es, die Regierung (bzw. das Parlament) kritisch zu begleiten und die Bevölkerung (möglichst) objektiv zu informieren oder aufzuklären.“

        Wenn sie das denn mal tun würden, käme das einem Stopp der Merkel-Politik gleich.

        Dieses Land wird innerhalb von wenigen Jahren komplett ruiniert sein, die bereits jetzt entstandenen Probleme sind kaum noch einzufangen.

        Also gerne kritische Berichterstattung, die den Namen verdient. Nur leider gibt es keine in den größeren Medien.

  11. Es ist nicht mal das Mindeste, was di Lorenzo (der alte Doppelwähler!) hier mehr oder weniger zugibt und doch ist es schon des Lobes wert, weil er hiermit mehr zugegeben hat als jeder andere Zeitungsredakteur oder sonstiger Medienschaffende.

    So ist es allenthalben: wo die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge einen langen Schatten.

    Das Vertrauen ist aber wohl bei vielen auf lange Zeit hin. Ich hatte auch mal einen Zeit-Account, auch manche Redaktionsemfehlungen meiner Kommentare, aber im Laufe der Werbung für die Regierungspolitik des Sept 15 war ich leider nicht der totalen euphorischen Ansicht des Blattes, wurde einmal zensiert, dann „betreuungsverfolgt“ (was jede Diskussion unmöglich macht) und habe den Account dann gelöscht. Ich lese die Zeitung nur noch sehr selten und noch seltener deren Artikel, sondern wenn dann die Kommentare. Was immer häufiger keine Freude macht, weil so unglaublich viel zensiert wird. Immerhin aber hat die Zeit noch eine Kommentarfunktion, was man von SZ und meistens Spon nicht sagen kann. Weswegen ich auf der Seite der SZ das letzte Mal vor Monaten war und Spon nur besuche, wenn irgend ein Link dahin führt. Ansonsten existieren diese Seiten für mich nicht, unkommentierte Journalisten-Meinungen finde ich nämlich eher langweilig (da ich deren Weltbild inzwischen im Groben kenne und da auch nichts neues kommt).

    An dieser Stelle ein Lob an Telepolis, wo man zeigt, wie Meinungsfreiheit geht: man darf nahezu alles sagen, muss allerdings mit dem Gegenwind klar kommen. So, wie sich das für die Diskussions- und Streit(!)-Kultur einer rechtsstaatlichen Demokratie eigentlich gehören sollte.

  12. Mir wurden nacheinander 3 Zeit-Online Accounts geblockt, in denen ich mich zu den entsprechenden Artikeln kritisch zur Flüchtlingspolitik und deren Berichterstattung geäussert habe (sachlich, ohne Hetze).
    Besonders allergisch reagierte man auf die Kritik an Lamya Kaddor, die z.B. behauptete, die meisten Menschen würden in der Öffentlichkeit gar keine Flüchtlinge zu Sehen bekommen.
    Ich habe mich zuvor von SPON abgewendet, die seit Sept.2015 unerträglich geworden sind, Anfang dieses Jahres von di Lorenzos ZON, da von der vorgegebenen „Linie“ abweichende Meinungen unerwünscht zu sein scheinen und eine Blockierung zur Folge hatten. Neutrale Medien waren gestern.

  13. Und an der Seite dieser Medien, die unisono das Geschäft der Politik betrieben, fanden sich fast alle maßgeblichen deutschen Kabarettisten, vornehmlich dort, wo sie auch noch „organisiert“ sind wie etwa bei dem reichlich intransparenten Gegenöffentlichkeitsprojekt „Denkfunk“. Dabei wurde das eigentliche Problem hinter der „Flüchtlingskrise“ in der deutschen Wahrnehmung und Diskussion – die offensichtliche Wertekollision zwischen Humanität und Demokratie – nicht thematisiert. Satiriker und Kabarettisten an der Seite jener, die eine unhinterfragte Political Correctness implementieren, die wunderbarerweise exakt mit den maßgeblichen politischen Interessen der Eliten koinzidiert, die man ansonsten unter Generalverdacht stellt. Und es hat die Akteure auch nicht aus dem Tritt gebracht, dass sie damit Angela Merkel das Wort redeten. Und ganz vorneweg: „Die Anstalt“!

    Und auch der „Lügenpresse“-Vorwurf wurde lediglich veralbert statt sich inhaltlich und analytisch mit ihm auseinanderzusetzen.
    Dem (teilweise) Versagen der Medien gesellt sich bruchlos das Versagen derjenigen zur Seite, die sich für die intellektuelle und künstlerische Elite des Landes halten.

    1. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

      Wir haben keine Wahl als zu akzeptieren, dass wir vor einem Scherbenhaufen stehen, der seinesgleichen sucht. Die sogenannte „Elite“ an Kulturschaffenden und Journalisten haben in einem Ausmaß versagt, dass selbt Pessimisten verblüfft hat.

      Es ist klar, dass niemand von den Beteiligten jemals wieder ernst genommen werden darf.

      Die Folgen ihrer Torheiten für unserer Gesellschaft sind so gravierend, dass wir mit diesen Leuten keinen Frieden mehr machen können. Sie haben uns eine insgesamt gut funktionierende Gesellschaft demontiert, sie ist im freien Fall.

  14. Too late, too little – zwar hat der immer nette Herr di Lorenzo mit seinem „Teil-Geständnis “ recht, doch erinnert sein viel zu spätes und viel zu oberflächliches Einräumen von „Fehlern“ den Juristen eher an Angeklagte, die konsequent nur das zugeben, wofür es unwiderlegbare forensische Beweise („Smoking gun“) gibt, und ansonsten Nichtwissen behaupten. Wenn dann „Zeit“ nebst „Zeit-Online“ (berüchtigt für Zensieren „falscher“ Ansichten) eben das bei anderen Gelegenheiten (z.B. bei einem OLG-Verfahren in München) aus angemaßt hoher Warte anprangern, wird dreiste Doppelmoral deutlich, die denk- und urteilsfähige Zeitgenossen nachhaltig abstößt.

    Im Übrigen tut Herr di Lorenzo so, als sei die Eins-zu-eins-Übernahme der Regierungspropaganda mit lautestmöglichem Trommeln für „Refugees welcome“ und die Rechtsbrüche des Regimes (Seehofer: „Herrschaft des Unrechts“) ein einmaliger Ausrutscher gewesen, nach dessen – nirgends sichtbarer – „Korrektur“ nun alles wieder gut sein möge. Wohlweislich schweigt der Chefredakteur, der sich in Werbespots gern als gläubiger Fan von Helmut Schmidt zeigte, zu den in der Pressegeschichte wohl einmaligen wüsten Beschimpfungen des zahlenden Publikums als „Nazis“, „Rassisten“, „Dumpfbacken“, „Pack“, „Mob“, „Pöbel“, etc., und der von „Zeit“ propagierten Idee, nur die eigene Meinung sei zulässig und Andersdenkende seien „vogelfrei“ und müssten in ihrer bürgerlichen Exitstenz vernichtet werden – die „Zeit“ als „Stürmer“ für Merkel.

    Solche „Journalisten“ verdienen kein Vertrauen; eine große (Kunden-) Mehrheit hat das erkannt und benötigt keine „Meinungsmacher“ mehr; wer missionieren möchte, mag bei „Wachtturm“ anheuern. Di Lorenzos eher taktisches „Bekenntnis“ ist ein Furz im Wind. Ob ein völliger „Reset“ – Ende des volkspädagogischen Gesinnungs-Journalismus, hin zum „Anything goes“ mit gleichem Abstand zu allen Meinungen – noch hilft, ist offen. Mit den vorhandenen „Journalisten“ geht nur der vorhandene Journalismus. Die „Zeit“ kann’s ja mal versuchen, statt wohlfeil zu schwadronieren.

    1. Herr Conen, machen Sie´s doch besser! In welchem Programm, in welcher Publikation darf ich ihre Werke demnächst erblicken? Wo werden Sie die „große (Kunden-)Mehrheit“ mit ihrer Aufassung von Journalismus beglücken? Vielleicht ein Remake der guten alten ZDF-Löwenthal-Zeit, als auch dank ihres Schaffens noch klar war, wo der Feind zu verorten ist?

      1. Wollen Sie mit Ihrem Totschlagargument „Machen Sie’s doch besser“ jegliche Kritik unterbinden?

      2. Ihr Kommentar ist ziemlich daneben.
        Ich denke es ist nicht zuviel erwartet, dass jemand seinen Job anständig macht, und es auch angebracht ist, wenn in einem solchen Fall berechtigte Kritik geäußert wird. Sie erwarten ja auch, dass ein Elektriker, KFZ-Mechanker, Maurer, Architekt, Arzt anständige Arbeit abliefert und nicht ihr oder das Leben anderer durch Pfusch gefährdet und auch Sie würden sich lautstark beschweren, wenn diese bei Ihnen pfuschen.

    2. Vielen, vielen Dank für Ihren treffsicheren Kommentar. Sie sprechen mir aus der Seele! Nachdem ich zweimal ohne Begründung bei ZON gesperrt wurde, habe ich meine Konsequenzen gezogen.

  15. Die ZEIT hat mit EINEM Titel Fehler gemacht? Soll das ein Witz sein?

    Die ZEIT hat SIEBEN MONATE lang von MORGENS BIS ABENDS Pro-Flüchtlings-Jubelmeldungen verbreitet, garniert mit Fotos von kleinen Kindern mit Kulleraugen.

    Und Giovanni di Lorenzo „übt jetzt Medienkritik“ und spricht von EINEM Titel?

    Meine Fresse, diese Leute sind so runtergekommen, dass einem die Worte fehlen, es ist einfach nur erbärmlich!

  16. In diversen TV-Auftritten ist sich der linke ZEIT-Genosse di Lorenzo für einen bisschen wohlfeiles Gutmenschen-Gewäsch aber nie zu schade, wenngleich er freilich nicht derart plump agitiert wie der spätsozialistische Augstein.

  17. Es ist eine Sache als Journalist, auf Auflage, Regierungsweisung oder einfach nur auf den Trend zu schielen. Eine andere Sache ist es, und das teilt der Journalistenstand mit dem des Politikers, daß der Anteil von Fachleuten (fürs jeweilige Ressort) schwindet. Bzw die Bereitschaft, auf der Grundlage nüchterner Zahlen zu urteilen. Ich erinnere an den Umgang mit Sarrazin´s Zahlen u. Statistiken, wo es vielen Journalisten ausreichte, daß irgendwo irgendwelche Schätzungen zu hoch/zu niedrig waren, um alles zu verwerfen.

    Wir brauchen solide statistische Erhebungen. Heinsohn u. Sarrazin bemühen sich darum. Was noch fehlt ist die Aufschlüsselung von Kriminalität nach Glaubensrichtung. Eines der stärkstwirksamsten Tabus.

  18. Was soll das, Herr Lorenzo? Ist das ein kläglicher Versuch, verlorene Leser zurück zu gewinnen? Dürfen seriöse Journalisten überhaupt so einen eklatanten Fehler begehen und sich mit einer Sache gemein machen? Ich denke nicht. Das Vertrauen ist verspielt und jeder, der noch klar denken kann, weiß, dass diese „Einsicht“ ein Lippenbekenntnis ist, das nie kommen würde, wenn sich das verlorene Vertrauen der Leser nicht in schwindenden Umsatzzahlen bemerkbar machen würde. Ihre Reue können Sie getrost für sich behalten, die kauft Ihnen kaum jemand ab, zumal die Zeit nach wie vor bei gewissen Themen nicht ausgewogen, sondern überaus parteiisch berichtet.

  19. Too little too late. Integrität, Unabhängigkeit und die einsame Position der Wahrheit wollen jeden Tag geübt werden. Dieser grünlinke Filter beherrscht die Wahrnehmung der Zeit Jornalisten in allen Themen, nicht nur in der Flüchtlingskrise. Nach dem Brexit wird die nächste Kehrtwende in der Berichterstattung über Trump stattfinden. Die Zeit wird im Prinzip ständig von der Realität eingeholt.

  20. Was bleibt da noch zu sagen?
    Ja, genau so war das!
    Nach soviel Selbsterkenntnis bleibt noch zu hoffen, dass sich nunmehr die Presse generell wieder auf ihre eigentliche Aufgabe besinnt:
    Einfach mal nur Tatsachen berichten – die Meinung bildet sich der Leser dann selbst oder wird von Autoren in entsprechend gekennzeichneten Kommentaren geäussert.
    Aber, mal ehrlich, es glaubt doch kein Mansch daran, dass Zeitschriften wie die Bild, TAZ, Spiegel, …, …, … und 90% aller weiteren Medien jemals darauf verzichten werden uns in ihrem Sinne, bzw. im Sinne ihrer Gesinnung zu manipulieren?
    Dann gäbe es ja keine rechte, linke, braune, grüne, schräge, dumme, schlaue oder was auch immer Presse mehr, sondern einfach nur noch die seriöse Presse (oder auch generell seriöse Informationsmedien). Kauft das dann noch jemand?
    Ich denke mal, wir lassen besser einfach alles wie es ist und hoffen, dass mal jemand eine Zeitung mit dem Namen „Seriös“ auf den Markt bringt, die auch hält was sie verspricht – dann werden wir ja sehen, ob das jemand kauft.

  21. Meine Güte, nur weil ein 15-Prozent-Haufen von Fremden-/Menschen-Unfreunden grölend und/oder pöbelnd durch die Gassen und die Talk-Sendungen zieht, haben die Medien nun alles falsch gemacht. Das ist lächerlich. Noch ist die Mehrheit im Lande nicht so gepolt. Wenn aber nun alle wieder den Schwanz einziehen, dann wird das bald anders sein. Zeigt doch endlich mal Rückgrat, dann nehmen euch die Leute auch wieder ab, was ihr schreibt. Zum Beispiel dass es sich bei sehr vielen der AfD- oder Pegida-Anhänger eben tatsächlich um Menschenfeinde handelt und nicht um “besorgte Bürger”, die möglichst viele Menschen gegeinander aufhetzen wollen, weil sie davon profitieren. Das ist im Kleinen so wie im Großen, s. EU.

    1. @ Tom – merkst Du was? DU bist der einsame Veblendete hier oder wo ordnest Du Deine – ich sachs mal freundlich – chaotischen Kindchen-Sätze hier ein? Woher weißt Du denn das alles? 15 % Haufen..und Mehrheit im Lande…oder das Resumee, dasss es sich „bei sehr vielen (hä?) AfD- oder Pegida-Anhängern um „Menschenfeinde“ (hattu das untersucht.. wie denn..wo denn..) handelt. ICH finde viel eher, dass DU ein geneinernder Aufhetzer bist. Jedenfalls bist Du hier grad der einzige Hater mit einem Käse-Beitrag.

  22. Späte Einsicht!
    2015 nach Merkels „Einladung“ habe ich erst begriffen was die AFD mit Lügen- und Pinocciopresse eigentlich meint. Wir haben immer gerne die „Zeit“ und die FAZ gelesen. Aber als ich mir dann (ausländische) YouTube Aufnahmen von der ungarischen Grenze ansah, die im krassen Gegensatz standen zu den Zeitungs und Fernsehberichten hier in Deutschland war ich entsetzt! Wenn ich in einem Leserkommtar darauf (höflich!) hinwies fiel er dem Rotstift zum Opfer. Seither boykottiere ich diese Zeitungen und auch unser „Erziehungsfernsehen“, da ich keine Lust habe weiter mit „gefärbten“ Artikeln und Sendungen manipuliert zu werden.

  23. Ich wurde in den letzten Monaten ohne jede Begründung mit zwei Benutzerprofilen für Kommentare bei „Die Zeit“ gesperrt. Dabei waren meine Kommentare nie(!) rassistisch, diffamierend oder polemisch – ich habe immer sehr auf eine möglichst umfassende Perspektive reflektiert! Auch wenn sich Giovanni di Lorenzo jetzt einsichtig zeigt: Der Glaube an das „Debattenmagazin Zeit“ ist für mich Vergangenheit und kann auch nicht so einfach (… mit evtl. reinen Lippenbekenntnissen…) wiederhergestellt werden.

  24. 4 Tage hat es auch gedauert, weil Journalisten bekanntlich zur trinkfreudigen Zunft gehören…. auch sind traditionell zwischen Weihnachten und rund dem 10. Januar sowieso viele im Fronturlaub, d.h. Unterbelegung von Entscheidungsträgern…. Auch war der 1. Januar ein Freitag, der 2. ein Samstag und der 3. ein Sonntag…

    und dass Etwas „de facto nicht der Fall“ gewesen sein soll, sollte schon belegt werden…, bzw. näher darauf eingegangen werden…, wieso es unmöglich nicht der Fall gewesen sein kann…

    Auch wäre es interessant zu erfahren, wann denn genau die „Solidarisierung vieler Medien“ begonnen hatte? Relativ einfach kommt man da zu erhellenden Ergebnissen… alleine nur anhand der haptischen Leit-Printmedien… Eine deutschlandweite Medienanalyse ist sicherlich ein sehr wertvolles Forschungsprojekt zwecks Mustererkennung…
    Und besonders wichtig, da wir eben in deiner Mediendemokratie leben.

  25. Er hat zumindest ein Problem erkannt auch wenn „seine“ Zeitung die Zeit einen großen Anteil an der Begrüßungsorgie der Medien hatte…

    Allerdings lässt sich dies jetzt nicht mehr ändern. Niemand glaubt den Medien mehr widerspruchslos alles.

  26. Selbstkritik ist vielleicht der erste Schritt damit endlich eine Neutralität in der Presse erreicht wird. Wenn man zurück Blickt auf die letzten Monate kann man als Leser nur feststellen das fast alle Medien auf den Kurs der Regierung eingeschwungen haben und die Realität vollkommen außer Acht gelassen haben. Die Medien sollte sich dem stellen was in Deutschland passiert und auch entsprechend darüber berichten in genauso großer Form wie die Welcome Tour. Es wird vollkommen ignoriert welche Angst in Deutschland umgeht. Genauso wird immer nur in der Presse gesprochen was Deutschland leisten kann, muss usw. Die Straftaten sowie die Ablehnung des deutschen Staates durch Asylbewerber und Migranten wird eigentlich unter den Teppich gekehrt. Ebenso wie wenig ein Deutschland abgeschoben wird. Es sollte auch wenn es Hart ist die Wahrheit in den Medien dargestellt werden. Vielleicht ist dies nun der erste Schritt und es kann (wenn es vielleicht auch lange dauert) damit wieder Vertrauen aufgebaut werden. Meine Persönliche Bitte ist: Berichten sie nicht nur über Situation der Migranten sondern auch darüber wie sich Migranten in Deutschland verhalten: Sexuelle Übergriffe, Ablehnung von Recht und Ordnung; Scharia als einzig Wahres in Deutschland; Einfluss Muslimischer Verbände in Deutschland (gesteuert durch die Türkei oder Emirate). Feindseliges Verhalten gegenüber Deutschen; Deutschland und die in Freiheit Leben wollen. Durchsetzung des Willens nach Islamischer Kultur (Mehrfach Ehen, Kinderehen usw.) unter dem Vorwand der Religion obwohl dies in Deutschland nach dem Gesetz nicht erlaubt ist und unter Strafe steht.
    Ein Wort zum Schluss: Wer sich verfolgt fühlt und in Deutschland Zuflucht sucht muss sich im klaren sein das er in Deutschland nach den deutschen Gesetzen und Regeln leben muss sollte er dazu nicht bereit sein ist es seine Entscheidung sich in Land auszusuchen das seine Ansprüchen oder seiner Religion mehr zugeneigt ist.

  27. Die nicht nur fragwürdige, sondern einseitig-merkeltreue Linie der deutschen Medien in der Flüchtlingskrise (welche rücksichtslos und aggressiv gegen jeden Andersdenkenden durchgesetzt wurde – alle Kritiker waren für die „Rassisten“ oder Nazis) hat *entscheidend* zur Entstehung von Pegida und später der AfD beigetragen.

    So gut wie alle deutschen Journalisten (einige ganz wenige, rühmliche Ausnahmen gab es) sind somit nicht nur Geburtshelfer, sondern tatsächlich die Erzeuger von Pegida und AfD.

    Lorenzo war auch einer von Ihnen und wäre die Sache „gut“ ausgegangen, so wie sonst doch „immer“, dann hätte er diesen Artikel heute bestimmt nicht geschrieben.

    Aber die Sache ging eben nicht „gut“ aus, sondern so gründlich schief, das dies nicht mehr zu kitten ist.

    Vielleicht das erste Mal seit 1949 hat die deutsche Presse *als ganzes* jegliches Vertrauen ihrer Leser verloren – jedenfalls was die politische Berichterstattung angeht.

    Wenn Herr Lorenzo heute schreibt:

    „Da fand das Vorurteil Bestätigung, dass wir mit der Macht, mit den Eliten unter einer Decke stecken …“

    dann hat er vergessen zu erwähnen, das in der Flüchtlingskrise jedem gewahr wurde, das genau dies eben keinesfalls ein „Vorurteil“ war, sondern schlicht und ergreifend die Wahrheit.

  28. Eine Selbstkritik, die ich gut finde. Wobei die Aussage »warum wir damals vier Tage gebraucht haben, um über die skandalösen Vorfälle zu berichten …« auch noch schöngeredet ist, speziell Zeit online hat auch danach noch mit teilweise bizarren Texten (http://www.zeit.de/kultur/2016-01/koeln-sexuelle-uebergriffe-sexismus) eine Art selbstgestrickte Relativierungspolitik betrieben – und damit bei mir als langjährigem Leser/User durchaus an Glaubwürdigkeit eingebüßt, auch langfristig. Das schätzt Herr di Lorenzo ebenfalls richtig ein …

  29. Giovanni di Lorenzo hat den Knall gehört – grazie! Ganz im Gegensatz zur Mehrheit der Multikulti-Journalisten, die die Bürger ständig in ihrem Sinne umerziehen wollen. Dieser Journalismus unter dem Motto – „weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ – wie ihn jetzt auch GdL kritisiert hat, führt auch zum Auflagen-Einbruch. Die Sächsische Zeitung hat es jetzt begriffen und nennt die Herkunft von kriminellen Tätern aus dem Ausland. Die Bild will weiter dramatisch an Auflage verlieren. Beispiel heute auf Seite 1: „Sex-Mob an Silverster/Taten bleiben ungesühnt“. Zitat: „Nach Schätzungen seien mehr als 2.000 Männer an den Taten beteiligt gewesen.“ Klassisches, absichtliches und journalistisches Versagen oder Verschweigen: Ja, wer waren denn die Männer? Es waren nordafrikanische und islamische Männer. Doch das darf der Bild-Leser nicht erfahren. Für wie dumm halten Kai Diekmanns Knechte eigentlich ihre Leser?? Abgerechnet wird bei der nächsten IWV-Zählung!

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