„Gehirnschluckauf“: Mehmet Scholl bereut „flapsigen“ Siegenthaler-Spruch – aber steht zu seiner Analyse

"Der war nicht angebracht": Mehmet Scholl bereut seinen "Konsorten-Spruch"

Fernsehen Hin und wieder komme es eben zu "Gehirnschluckauf": ARD-Fußballexperte Mehmet Scholl hat sich für seinen "flapsigen Spruch" über DFB-Chefscout Urs Siegenthaler entschuldigt. Unterm Strich stehe er aber zu seiner Kritik: "Spruch ungut, Analyse bleibt", so das Fazit des Ex-Kickers in der Vorberichterstattung des EM-Halbfinals Wales gegen Portugal.

von MEEDIA Redaktion

Er schaue die Spiele der Nationalmannschaft nun mal „mit viel Emotionen“, so Mehmet Scholl gleich zu Beginn der Vorberichterstattung des EM-Halbfinals zwischen Wales und Portugal. Da komme es eben ab und an zu „Gehirnschluckauf“.

Der Ex-Nationalkicker meckerte nach dem Sieg gegen Italien im Elfmeterschießen über den Taktikwechsel von Bundestrainer Joachim Löw, der – so Scholls Vermutung – die Idee von „Siegenthaler und Konsorten“ gewesen sei. Der DFB-Chefscout „möge bitte seinen Job machen, morgens liegen bleiben, die anderen zum Training gehen lassen und nicht mit irgendwelchen Ideen kommen“, fuhr er fort. Auf diese Äußerung gab es massive Kritik an der Wortwahl Scholls.

Nun ruderte der ARD-Fußballexperte zurück – und bereut sein verbales Foulspiel: „Diesen flapsigen Spruch hätte ich mir sparen können“, so Scholl. „Der war nicht angebracht.“ Jedoch stehe er auch Tage später zu seiner Analyse und Meinung, den Deckel könne man nun trotzdem auf das Thema machen. Sein Fazit: „Spruch ungut, Analyse bleibt.“

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