Anzeige

Fast 18 Mio. sehen erstes EM-Halbfinale Wales-Portugal, Sat.1 war Verlierer des Abends

EM-Wales-Portugal.jpg
EM-Halbfinale Wales-Portugal

Das erste Halbfinale der Fußball-EM hat dem Ersten keinen neuen Rekord beschert. Zwar sahen 17,78 Mio. zu, doch das bisher stärkste Match ohne deutsche Beteiligung - Viertelfinale Frankreich - Island - erreichte am Sonntag 18,93 Mio. Ein großer Hit war Portugals Sieg dennoch - mit Marktanteilen von über 50% in allen Altersgruppen. Die Konkurrenz war da chancenlos, vor allem für Sat.1 lief es bitter.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Portugals Sieg gegen Wales holt überall mehr als 50% – bei den 20- bis 39-Jährigen sogar mehr als 60%

Einen Tag bevor das zweite Halbfinale Deutschland-Frankreich womöglich einen neuen historischen EM-Zuschauerrekord aufstellt, sahen sich 17,78 Mio. Fans schonmal an, wer im Finale auf Deutschland oder Frankreich warten wird. Damit blieb das Halbfinale zwar hinter dem starken Viertelfinale Frankreich-Island, doch die Marktanteile kletterten in allen Altersgruppen über die 50%-Marke. Am besten lief es bei den 20- bis 29-Jährigen mit 63,7% und bei den 30- bis 39-Jährigen mit 62,0%. Erfolgreich war zu später Stunde auch wieder „Beckmanns Sportschule“: 1,99 Mio. Seher entsprachen ab 23.35 Uhr noch 16,9%. Erst danach ging es mit der „Tagesschau“ und 12,6% in Richtung ARD-Normalmaß.

2. Fast 20%: neuer Rekord für „Wer weiß denn sowas?“

Nicht nur in der Prime Time, sondern auch vorher lief es für Das Erste herausragend. 2,98 Mio. Leute sahen ab 18 Uhr die Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ – der Marktanteil von 19,4% ist der beste, den die Sendung je erreicht hat. „Hubert und Staller“ profitierten im Anschluss allerdings nicht wirklich, blieben mit 2,04 Mio. bei 10,1% hängen. Das stärkste Nicht-ARD-Programm war am Mittwoch die 19-Uhr-„heute“-Sendung im ZDF – mit 2,96 Mio. und 15,6%. In der Prime Time war ebenfalls das ZDF die stärkste Fußball-Alternative: 2,74 Mio. und 9,0% reichten „Rosamunde Pilcher: Mein unbekanntes Herz“ dafür.

3. Sat.1 ist der Verlierer des Abends – mit nur 3,4% für „An deiner Seite“

Anzeige

Die drei großen Privatsender hatten keine Chance gegen die EM. Immerhin 10,1% gab es mit 930.000 14- bis 49-Jährigen für RTLs „Die 10 außergewöhnlichsten Heldentaten“ um 20.15 Uhr. „I like the 90’s“ stürzte danach mit 660.000 aber auf 5,3%. Bei ProSieben kam „Einfach zu haben“ mit 810.000 jungen Zuschauern auf 7,6%, doch der Verlierer des Abends hieß Sat.1. Dort entschieden sich nur 360.000 14- bis 49-Jährige für den Film „An deiner Seite“ – desaströse 3,4%. Im Gesamtpublikum gab es mit 720.000 Sehern gar nur 2,3%.

4. RTL II am wenigsten schlecht in der zweiten Privat-TV-Liga

Auch Vox, RTL II und kabel eins werden das Ende der EM am kommenden Sonntag bejubeln. Gegen das Halbfinale Wales-Portugal blieben sie in der Mittwochs-Prime-Time ebenfalls weit unter Soll. So kam RTL II mit den „Teenie-Müttern“ um 20.15 Uhr mit 460.000 14- bis 49-Jährigen auf 4,8%, um 21.20 Uhr 510.000 auf 4,1%. „Rizzoli & Isles“ floppte bei Vox mit 4,5% und 3,7% – und kabel eins kam mit dem „Kidnergarten-Daddy 2“ nur auf 36.000 14- bis 49-Jährige und 3,3%.

5. zdf_neo punktet mit „Einsatz in Hamburg“, Tele 5 scheitert mit dem „goldenen Handschuh“

Dass auch gegen den Fußball gute Quoten drin sind, bewies am Mittwochabend wieder einmal zdf_neo mit Krimis: 1,15 Mio. Leute (3,8%) sahen ab 20.15 Uhr den „Einsatz in Hamburg“, immerhin 810.000 (2,7%) danach noch „Wilsberg“. Im mdr Fernsehen kamen „Die besten Hits aller Zeiten“ zudem auf 1,05 Mio. Seher und 3,3%. Meilenweit von solchen Zahlen entfernt ist „Die EM-Alternative“ von Tele 5: Nur 40.000 interessierten sich ab 21 Uhr für die Lesung von Heinz Strunks Roman „Der goldene Handschuh“ – ein Marktanteil von nur 0,1%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*