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„Glücksfall für den Verband“: Axel Springer-CEO Mathias Döpfner ist neuer BDZV-Präsident

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Der Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat einen neuen Präsidenten. Springer-Boss Mathias Döpfner folgt auf Helmut Heinen, der nach 16 Jahren an der Spitze des Verbandes nicht mehr zur Wahl angetreten war. Heinen hofft, dass Döpfner den BDZV „zu neuer Schlagkraft verhilft“.

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Direkt nach seiner Wahl kommentierte der neue Präsident: „Die Digitalisierung stellt die Zeitungsbranche vor existenzielle Herausforderungen. Neue Wettbewerber, neue Vertriebsformen, ein neuer Regulierungsrahmen – ein starker und moderner Verlegerverband, der das Printgeschäft mit Leidenschaft pflegt und gleichzeitig das digitale Zukunftsgeschäft innovationsfreudig gestaltet, ist dabei wichtiger denn je. Ich freue mich, diese Aufgabe mit dem Präsidium und allen Mitgliedern des BDZV in Angriff nehmen zu dürfen.“

Seinen Nachfolger bezeichnete der scheidende Präsident als „Glücksfall für den BDZV“. Denn: „Mathias Döpfner ist durch und durch Zeitungsjournalist, er ist ein erfolgreicher Unternehmer, der immer auch publizistisch denkt und handelt.“

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Neben dem neuen Präsidenten wählten die Delegierten auch vier Vizepräsidenten. Diese sind Richard Rebmann (Südwestdeutsche Medienholding), Matthias Ditzen-Blanke (Nordsee-Zeitung) Thomas Düffert (Madsack Mediengruppe) und Valdo Lehari jr. (Reutlinger General-Anzeiger).

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Alle Kommentare

  1. Wer da Präsident ist oder nicht ist egal. Hier ist nichts zu retten. Besser man schaut sich an, wer hat gewählt und vor allem wen gab es überhaupt zu wählen. Und wie wird man wählbar. Danach ist alles klar.

  2. „Liebe Regierung, gib uns Subventionen (Presse GEZ), dafür berichten wir wohlwollend über dich“.

    Das läuft andersrum…

  3. Ausgerechnet Döpfner, der eine unsägliche Rolle bei der Einführung des peinlichen und nutzlosen Leistungsschutzrechts gespielt hat. Da kann man schon fast denken, wo die Reise bei den Zeitungsverlegern hingehen wird: Subventionen statt Innovationen. Döpfner ist nur dann der richtige BDZV-Präsident, wenn die Zeitungsverleger einen Deal machen wollen nach dem Motto „Liebe Regierung, gib uns Subventionen (Presse GEZ), dafür berichten wir wohlwollend über dich“.

  4. Wenn man sich den massiven Niedergang der Springerblätter (BILD, Welt, etc.) anschaut, der den Niedergang der meisten anderen Zeitungen/Zeitschriften meist noch übertrifft, ist die Wahl eines Döpfners als Präsident des BDZV völlig unverständlich und zeigt mal wieder wunderbar auf, dass die gesamte Verlegerbranche in einer narzisstischen Wahnblase lebt und die Realität nicht mehr erkennt.

    Einfach so weitermachen! 😉

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