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„Wir sind eine Branche der Schisser und Anpasser“: Silke Burmester beendet ihre taz-Medienkolumne

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Nach sieben Jahren ist Schluss: „Die Kriegsreporterin“ Silke Burmester hängt den Stahlhelm an den Nagel und hört mit ihrer Medien-Kolumne in der taz auf. Bereits vor Wochen verkündete sie, eine Pause einlegen zu wollen, um an einem neuen Print-Projekt zu tüfteln. Jetzt wendet sie sich für eine Abschieds-Kolumne noch ein letztes Mal an die „taz-Medienredaktion!“.

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Offenbar hat sich schon zu lange geärgert, dass es nicht zum Selbstverständnis von Journalisten gehört, „sich mit Kollegen anzulegen“, wie sie ihrem Abschiedsbrief schreibt. „Und schon gar nicht mit den Bossen. Wir sind eine Branche der Schisser und Anpasser, die zwar groß darin ist, Fehler bei anderen zu suchen, aber sich heulend in der Ecke verkriecht, wenn sie ihre Arbeitsbedingungen benennen soll.“

An welchen konkreten Projekten die in Hamburg lebende freie Journalistin zur Zeit arbeitet, will sie noch nicht verraten. Allerdings kann es sein, dass sie selbst am Ende ihrer Abschieds-Kolumne einen kleinen Hinweis gibt. So meint sie, dass man „vielleicht mal was mit Tieren oder alten Leuten“ machen sollte. „Ich denk mal drüber nach…“

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Alle Kommentare

  1. Kriegsberichterstatter/in -Blödsinn:

    Heut zu Tage wenn die Kollegen und Kolleginnen über einige Konflikte dieser Erde berichtet haben, kriegen sie den „Titel“, ob sie wollen oder nicht, ein Kriegsberichterstatter /in zu sein.
    Manche schreckt es, andere benutzen es gerne um eine/r zu sein.
    Aber worum geht es hier eigentlich?
    Es ist weder ein Titel, noch ist es eine Berufsbezeichnung in dem Sinne, was man ausschließlich tut.
    Heißt es, dass die von einem Krieg zu dem nächsten Krieg fliegen? Natürlich nein.
    Wenn man zunehmend aus Krisenländern berichtet, in denen auch kriegerische Auseinandersetzungen gibt, ist man nicht ein „Kriegsberichterstatter“.

    Deswegen ist die Nutzung dieses Begriffs in der Form wie hier einfach ein Blödsinn.

    Viele Grüsse

  2. oh, „!!!!“ Was sind Sie aufgeregt…..

    Sie haben also zusätzlichen Text in Burmeisters Kommentar gerechnet? Ich glaube ich bleibe beim spinnen…….

  3. Ach Erich, wenn Du die TAZ nicht liest, dann kannst Du doch auch gar nicht beurteilen, ob darin die Wahrheit oder Unwahrheit steht … 😉

    1. Laut Frau Burmester wird dort nicht die Wahrheit gesagt denn das kann man aus ihrem Statement extrapolieren.

      Schade, dass Sie nicht in der Lage sind das von alleine zu erkennen!

      1. @matthias. Diese Fähigkeit haben Sie auch exklusiv. Steht da nicht, noch nicht einmal zwischen den Zeilen.

      2. @Alternative für jedes Bundesland

        Schade, dass Sie nicht extrapolieren können denn Burmesters Aussage, dass dort nur „Schisser und Anpasser“ arbeiten, bedeutet, dass diese Personen nur das schreiben was von Kollegen oder Bossen erwartet wird aber nicht was die Realität darstellt.

        Traurig, dass Sie solch simple Dinge, die ein 7-jähriger extrapolieren könnte, nicht selbst erkennen können.

      3. Ach @matthias, gleich beleidigt…..Bei einer Extrapolation spinnt man auf Basis gesicherter Erkenntnisse eine Meinung, Entwicklung oder ein Verhalten weiter. Da, wie auch in Ihrem Fall, jeder anders, der eine mehr der andere weniger spinnt, dürfen Sie das gerne extrapolieren wie Sie wollen. Es bleibt dann aber ihre Mutmaßung, die muss ich nicht teilen.

      4. @Alternative für jedes Bundesland

        Nein – man „spinnt“ nicht sondern man rechnet!!!!

        Schade, dass Sie auch das nicht verstanden haben!

  4. Damit ist doch bestätigt, daß wir es mit einer Lügenpresse zu tun haben. Ich lese keine einzige dieser Gazetten, denn es stimmen nicht einmal die Wetterberichte.

  5. Hat sich denn Frau Burmester selbst, während ihrer Zeit bei der TAZ, mit Kollegen und auch den Bossen angelegt oder kommt diese Kritik jetzt erst weil sie dort kündigt bzw. gekündigt hat und sie in Wahrheit auch nur ein „Schisser und Anpasser“ ist?

    1. Genau der Gedanke kam mir eben nämlich auch. 🙂

      Auch die scharfen Kritiken von ehemaligen Journalisten zu was auch immer kommen ja regelmäßig erst dann, wenn diese im Ruhestand sind.

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