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Twitter-Slipstorm in Wimbledon: BBC erntet Kritik wegen freizügiger Zeitlupen

Ist die BBC-Berichterstattung aus Wimbledon, etwa über Simona Halep (Foto), zu schlüpfrig?
Ist die BBC-Berichterstattung aus Wimbledon, etwa über Simona Halep (Foto), zu schlüpfrig?

Auf Twitter ist ein – nennen wir es – Slipstorm losgebrochen: Viele Nutzer halten die Berichterstattung der BBC im Rahmen des Tennis-Turniers in Wimbledon für zu schlüpfrig. Während der Superzeitlupen würde der britische TV-Sender bevorzugt Hinterteile und Höschen der Spielerinnen zeigen.

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Konzentriert sich die BBC zu sehr auf Schlüpfer statt auf Spielzüge in der Superzeitlupe? Twitter-Nutzer werfen dem britischen TV-Sender vor, sich bei der Übertragung des Tennis-Turniers aus Wimbledon überwiegend gewissen Körperteilen der Frauen zu widmen. Vor allem die Hinterteile und Schlüpfer der Spielerinnen Kiki Bertens und Eugenie Bourchard seien auf dem Centre Court zu oft in der Wiederholung zu sehen.

Klar, die Hysterie aus den sozialen Netzwerken ist oftmals überzogen. Zumindest einen Grund haben die vermeintlich vielen Schlüpfer-Zeitlupen trotzdem: Der Sportartikelhersteller Nike – u.a. der Sponsor von Bourchard und vielen weiteren Top-Spielerinnen – ließ kürzlich Tennis-Kleider zurückrufen, weil diese beim Spiel nach oben rutschen und beim Spiel behindern würden.

Der Twitter-Gemeinde war es auf jeden Fall einen kleinen Slipstorm allemal wert.

„Sie mussten einfach hüpfende Hupen in Zeitlupe zeigen, oder?“

„War es nötig, Kiki Bertens in Unterwäsche und Slowmotion zu zeigen? Warum?!“

„Wenn der Kameramann auf ein paar Brüste armer Mädchen zoomt #Wimbledon2016“

„Jetzt bin ich gelangweilt von Serenas Brüsten…“

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Alle Kommentare

  1. Also ich find’s gut!

    Ich bin allerdings natürlich auch keine Frau, und es scheinen ja überwiegend Frauen zu sein, die sich daran stören.

  2. Wenn die Tennisfunktionäre die Röckenlänge vorgeben, dann kann man wohl kaum der BBC einen Vorwurf machen. Wollten die Damen etwas anderes anziehen, würde man ihnen die Teilnahme untersagen.
    Ich schlage eine Vollverschleierung vor, dann kann sich auch jeder Europäer gleich als Weltbürger beweisen.

  3. Das ist doch aber längst Standard in der Sportberichterstattung. Schaut euch mal eine beliebige (Frauen-)Leichtathletik-Übertragung in der ARD oder im ZDF an: Da stehen die 800-Meter-Läuferinnen in der Bahn, werden eine nach der anderen vorgestellt, winken, wenn ihr Name genannt wird – und die Kamera zoomt auf ihre Füße, fährt dann in Großaufnahme die Beine hoch, bleibt in Höhe des Schritts lange und genüsslich stehen, und wenn die Vorstellung dann noch nicht vorbei ist, fährt sie manchmal noch weiter hoch – gibt ja noch mehr schöne Stellen, die man schön lange in Großaufnahme zeigen kann. (Nein! Nicht das Gesicht! Wer will das denn sehen?) Bei Männerwettbewerben habe ich solche Kamerafahrten noch nie gesehen.

    1. Naja, ich kann das so nicht bestätigen. Außerdem ist es ja jedermann freigestellt, einfach eine normale Turnhose zu tragen. Für die 20 Sekunden Laufen wird das sicher möglich sein.

  4. Auf dem Foto ist übrigens nicht Kiki bertens (die sich auch mit großem B schreiben würde), sondern Simona Halep …

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