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„Selins Lüge“, Slack, Schlaflosigkeit und Streetart: die meisterverkauften Texte der Woche bei Blendle

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Der Spiegel-Artikel "Selins Lüge" - die Nummer 1 der aktuellen Blendle-Charts

Zum ersten Mal seit April ist es dem Spiegel gelungen, den ersten Platz der Blendle-Verkaufs-Charts zu erobern. Der Aufreger "Selins Lüge" über eine Politikerin der Linken, die von Migranten vergewaltigt wurde, aber stattdessen behauptete, von Deutschen bestohlen worden zu sein, verkaufte sich im Journalismus-Shop in den vergangenen sieben Tagen so gut wie kein anderer Artikel.

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Wie viele Leute die Spiegel-Reportage tatsächlich für 75 Cent bei Blendle kauften, wissen nur der Verlag und Blendle – konkrete Verkaufszahlen werden leider nicht veröffentlicht. Es waren aber genug, um alle anderen Texte der Woche zu besiegen. Und das interessanterweise, obwohl des den Artikel auch für 39 Cent im eigenen Paid-Angebot Spiegel Plus gibt. Platz 2 geht in dieser Woche an die F.A.Z. – mit einem Text des Soziologen Ruud Koopman über den Zusammenhang zwischen Islam und Terrorismus.

Zum ersten Mal in die Top Ten geschafft hat es Dirk Mantheys Magazin Eat Smarter: „Kohlenhydrate essen? Ja, aber die richtigen!“ stieß offenbar auf Interesse. Auf den Plätzen 4 bis 10 folgen unterschiedlichste Themen: die F.A.S. über das Hype-Tool Slack, das Wall Street Journal über Schlaflosigkeit, der Tagesspiegel über eine Streetart-Künstlerin und einiges mehr.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 29. Juni bis 5. Juli 2016:

1. „Selins Lüge“ – Der Spiegel, Laura Backes, 2009 Wörter, 75 Cent
Reportage zu der jungen Linkspolitikerin, die angab, von Deutschen bestohlen worden zu sein, obwohl sie von Migranten vergewaltigt wurde.

2. „Der Terror hat sehr viel mit dem Islam zu tun“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ruud Koopmans, 1909 Wörter, 45 Cent
Eine Kritik an muslimischen Gesellschaften vom Soziologen Ruud Koopmans, für den ein Zusammenhang zwischen Islam und Terrorismus besteht.

3. „Kohlenhydrate essen? Ja, aber die richtigen!“ – Eat Smarter, 2099 Wörter, 65 Cent
Expertentipps zum Thema Kohlenhydrate und wie man „gute“ von „schlechten“ unterscheiden kann.

4. „Eine geniale Quatschbude“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nora Nagel, 1452 Wörter, 45 Cent
Ein Porträt von „Slack“, die Chat-App für Büros, die E-Mails überflüssig machen will.

5. „Middle-of-the-Night Insomania Blues“ – The Wall Street Journal, Andrea Petersen, 997 Wörter, 45 Cent
Ds Wall Street Journal schreibt hier über Schlaflosigkeit und was wirklich dagegen hilft.

6. „Eine Frau, ihre Entdeckung und wie sie die Welt verändert“ – Die Zeit, Max Rauner und Martin Spiewak, 4310 Wörter, 89 Cent
Ein faszinierendes Porträt Emmanuelle Charpentier und ihre Erfindung „Crispr”, mit der man künftig Aids, Krebs und Erbkrankheiten heilen können soll.

7. „Die Botschafterin“ – Tagesspiegel, Sebastian Leber, 1869 Wörter, 45 Cent
Der Tagesspiegel begibt sich auf Spurensuche nach „Barbara”, eine der erfolgreichsten Streetart-Künstlerin Deutschlands.

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8. „Warum gibt es etwas und nicht nichts“ – Die Zeit, Christopher Schrader, 2484 Wörter, 89 Cent
Fantastischer Wissenschafts-Artikel über die Frage warum unser Universum existiert und eine spannende Spurensuche nach der „Antimaterie“.

9. „Das Schlafzimmer als gefährlicher Ort“ – Die Zeit, Sabine Rückert, 2169 Wörter, 89 Cent
Top-Journalistin Sabine Rückert zerpflückt in dieser Analyse die Reform des Sexualstrafrechts.

10. „Die Heimkehr“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Alexandra Rojkov, 4129 Wörter, 79 Cent
Ein Lehrstück über Integration, von eine Autorin, die das alles selbst erlebt hat.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt der Slack-Text der F.A.S. an, dahinter folgen der Focus über Tinder und Die Welt über Sexismus in sozialen Netzwerken.

1. „Eine geniale Quatschbude“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nora Nagel, 1452 Wörter, 45 Cent
Ein Porträt von „Slack“, die Chat-App für Büros, die E-Mails überflüssig machen will.

2. „Love me Tinder“ – Focus, Laura Ewert, 2390 Wörter, 69 Cent
Wie hat Tinder die Liebe verändert? Diese Reportage lässt Nutzer zu Wort kommen

3. „Schick Nacktbilder!“ – Die Welt, Uwe Schmitt, 920 Wörter, 25 Cent
Über amerikanische Mädchen, die durch Soziale Medien in einer Welt aus Sexismus und unendlichen Schönheitswettbewerben gefangen sind.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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