„Was geschah wirklich?“: Zeit Magazin besiegt mit Kölner Silvesternacht alle Brexit-Texte in den Blendle-Charts

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"Was geschah wirklich?": Platz 1 der Blendle-Charts für das Zeit Magazin

Eine eindrucksvolle Rekonstruktion der Kölner Silvesternacht, geschrieben von zahlreichen Autoren und über 8.000 Wörter lang, hat dem Zeit Magazin den ersten Platz in den Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops Blendle beschert. "Was geschah wirklich?" setzte sich damit auch gegen alle Analysen des britischen EU-Referendums durch. Am stärksten hier: der US-Okönom Dennis Snower in der F.A.S.

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Mohamed Amjahid, Christian Fuchs, Vanessa Guinan-Bank, Anne Kunze, Stephan Lebert, Sebastian Mondial, Daniel Müller, Yassin Musharbash, Martin Nejezchleba und Samuel Rieth – die Liste der Autoren des Zeit-Magazin-Titel-Stücks ist länger als das gesamte Impressum manch anderer Zeitschrift. Doch der Aufwand, den das Zeit Magazin mit seiner Aufarbeitung der Kölner Silvesternacht getrieben hat, hat sich definitiv gelohnt. Das Stück wird on- und offline viel gelobt, dürfte bei der einen oder anderen Preisverleihung Favorit sein. Erstmal hat es jedenfalls den ersten Platz 1 der Blendle-Verkaufs-Charts eingeheimst – trotz des riesigen Umfangs mit 8.446 Wörtern.

Die Nummer 2 der Woche ist 7.000 Wörter kürzer. US-Ökonom Dennis Snower erzählte in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seine Sicht auf die wirtschaftlichen Konsequenten des Brexit. Apropos Brexit: der EU-Abschied Großbritanniens war auch bei Blendle das prägende Thema der Woche. Weitere Artikel zum Thema finden sich auf den Rängen 5 (noch einmal die F.A.S.) und 9 (F.A.Z.), auch international lief das Thema laut Blendle besonders gut. Nach einmal bis auf Platz 3 geklettert ist der Gewinner der Vorwoche, die Reportage zum Tod aus dem SZ-Magazin.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 22. bis 28. Juni 2016:

1. „Was geschah wirklich“ – Zeit Magazin, Mohamed Amjahid, Christian Fuchs, Vanessa Guinan-Bank, Anne Kunze, Stephan Lebert, Sebastian Mondial, Daniel Müller, Yassin Musharbash, Martin Nejezchleba und Samuel Rieth, 8446 Wörter, 89 Cent
Eine dramatische, detaillierte Rekonstruktion zu den Ereignissen in der Silvesternacht mit der Frage: „Was geschah wirklich in Köln?”

2. „‚Es wird ein Exodus einsetzen‘“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Ralph Bollmann und Inge Kloepfer, 1464 Wörter, 45 Cent
Der amerikanische Ökonom Dennis Snower erklärt im Interview die wirtschaftlichen Konsequenzen des Brexit.

3. „Ganz am Ende“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Roland Schulz, 4390 Wörter, 79 Cent
Eine Reportage, die unter die Haut geht und die verdeutlicht, wie es sich anfühlt, wenn man stirbt.

4. „Vom Wagnis sein Glück zu suchen“ – stern, Franziska Reich, 4485 Wörter, 65 Cent
Porträt zahlreicher Menschen, die ihr Leben komplett umgekrempelt haben, trotz Unsicherheiten und Ängsten.

5. „Der Tag X“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Thomas Gutschker, 2015 Wörter, 45 Cent
Erklärstück dazu, wie sich Europas Politik auf den Brexit vorbereitete.

6. „Die Verlockung“ – Die Zeit, Uwe Jean Heuser, 2534 Wörter, 89 Cent
Starke Analyse eines Experten zum Thema „Populismus” und über die derzeitige Situation in Deutschland und der Welt.

7. „Die größte Liebe unseres Lebens“ – Der Spiegel, Tobias Becker, 4656 Wörter, 1,99 Euro
Faszinierende Einblicke in die „Leitneurose unserer Zeit“, in den Narzissmus.

8. „Endlich seriös!“ – stern, Lutz Bergmann, 1439 Wörter, 65 Cent
Begegnung mit einer ehemaligen Vermögensberaterin, die als jetzt als Pornodarstellerin ihr Glück gefunden hat.

9. „Auf Kosten unserer Kinder“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, Navid Kermani, 2641 Wörter, 45 Cent
Ein sehr meinungsstarker Kommentar zum Thema Brexit, Europa und die Zukunft unseres Kontinents.

10. „Du bist super – gewöhn dich dran!“ – Die Zeit, Steven Hill, 1746 Wörter, 59 Cent
Dieser Text ist eine Liebeserklärung des amerikanischen Journalisten Steven Hill an Europa.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech findet sich diesmal nicht auch schon im Gesamt-Ranking, Stattdessen führt hier Die Zeit doppelt – mit digitalen Nomaden uns Shamestorms. Platz 3 geht an den stern und die Berliner Start-Up-Szene.

1. „Sie nennen es Arbeit“ – Die Zeit, Karin Ceballos Betancur, 2502 Wörter, 89 Cent
Die Zeit begab sich mit 197 digitalen Nomaden auf eine Kreuzfahrt und fragte, wie beneidenswert diese „Arbeit” eigentlich ist.

2. „Schande über dich!“ – Die Zeit, Constantin van Lijnden, 1594 Wörter, 59 Cent
Analyse des „Shamestorms” im Netz und warum die Empörungswelle so zerstörerisch ist und jeden treffen kann.

3. „Silicon Berlin“ – stern, Florian Güßgen und Andreas Hoffmann, 2575 Wörter, 65 Cent
Tolles Porträt der Start-up-Szene in Berlin und über den Reiz den unsere Hauptstadt für viele internationale Gründer hat.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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