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„Findet Dorie“ mit höchstem Animationsfilm-Start-Umsatz der US-Historie – wenn man die Inflation ignoriert

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"Findet Dorie"

Während halb Europa derzeit vor den Fernsehern sitzt, um die Fußball-EM zu schauen, strömten die US-Amerikaner am Wochenende in großen Teilen ins Kino. Der Grund heißt "Findet Dorie" und ist die Fortsetzung von "Findet Nemo". Sage und schreibe 136,2 Mio. US-Dollar sammelte der Film an seinen ersten drei Tagen ein - so viel wie kein anderer Animationsfilm in der US-Kino-Geschichte.

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Nie zuvor sammelte ein Animationsfilm in so kurzer Zeit also so viel Geld ein wie „Findet Dorie“ – im Original übrigens „Finding Dory“ – mit „y“. Den bisherigen Rekord hielt „Shrek der Dritte“: Er erreichte an seinem ersten Wochenende im Mai 2007 einen Umsatz von 121,6 Mio. US-Dollar. Inflationsbereinigt läge „Shrek“ übrigens noch vor „Dorie“ – und der erfolgreichste Animationsfilm wäre „Schneewittchen“ aus dem Jahr 1937. Die ständig neuen Umsatz-Rekorde aus den US-Kinos – sie sind halt immer relativ. Konkrete Besucherzahlen werden allerdings nicht veröffentlicht – sie wären deutlich besser vergleichbar.

Auch der zweite Platz der US-Wochenend-Charts geht an einen Neuling: Die Komödie „Central Intelligence“ mit Dwayne Johnson und Kevin Hart sammelte 34,5 Mio. US-Dollar ein, Platz 3 geht mit 15,6 Mio. an den Horror „The Conjuring 2“.

Während „Findet Dorie“ in Deutschland der Fußball-EM aus dem Weg geht und erst Ende September (!) anläuft, startete er am Wochenende außerhalb der USA schon in 29 weiteren Ländern und Territorien. In China stellte er dabei mit 17,5 Mio. US-Dollar einen neuen Rekord für Pixar-Filme auf, in Australien gelang das mit 7,6 Mio. ebenfalls. Weltweit erreichte „Findet Dorie“ am Wochenende also 186,2 Mio. US-Dollar – Platz 1 vor „The Conjuring 2“ mit 57,5 Mio. aus 58 Ländern und „Central Intelligence“ mit 41,3 Mio. auf 25 Regionen.

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Die deutschen Kinogänger kommen also erst Ende September in den Genuss von „Findet Dorie“. Doch auch hierzulande eroberte ein Neustart den ersten Platz: „Central Intelligence“. Immerhin 230.000 Leute strömten in rund 500 Kinos, in denen die Komödie zu sehen war. Für ein Wochenende mitten während einer Fußball-EM ein gutes Ergebnis. Auch der zweite große Neuling des Wochenendes, „The Conjuring 2“, kann zufrieden sein: mit 195.000 bis 200.000 Besuchern in rund 330 Kinos, also deutlich weniger als „Central Intelligence“. Zum Vergleich: Vorgänger „Conjuring – Die Heimsuchung“ kam bei der Premiere im August 2013 nur auf 84.400 Zuschauer.

Die restlichen Filme hingen am Wochenende hingegen unter der 100.000er-Marke fest: „Warcraft“ mit 85.000, „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ mit 80.000 und „Angry Birds – Der Film“ mit 70.000.

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