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Jogi Löws unappetitliches „Schnüffelgate“ – viele deutsche Medien verzichten „aus Respekt“ auf Bilder und Videos

„Schnüffelgate“ – an Jogi Löws Outfit und Benehmen im Stadion scheiden sich die Geister
"Schnüffelgate" - an Jogi Löws Outfit und Benehmen im Stadion scheiden sich die Geister

Stop the Press! Nationaltrainer Jogi Löw hat sich während des Fußballspiels Deutschland gegen Ukraine am vergangenen Sonntag vor laufenden Kameras zwischen den Beinen gekratzt und anschließend an der Hand geschnüffelt. Der entsprechende Clip geht im Social Web herum. Deutsche Medien gehen mit dem Fauxpas der ehemaligen Stil-Ikone Jogi aber vergleichsweise pfleglich um.

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Die Bilder von Jogi Löws Kratz-Aktion werden von den meisten großen deutschen Medien nicht gezeigt. Das Thema wird zwar aufgegriffen, man verzichtet ausnahmsweise aber aufs Zeigen. Ganz anders die internationale Presse, wie etwa die traditionell wenig schambehaftete britische Sun. Die Augsburger Allgemeine dagegen schreibt sogar explizit, dass man „aus Respekt gegenüber Jogi Löw“ keine Videos zeigt. Stattdessen wird erklärt, dass Jogis T-Shirt von Boss stammt, 84,94 Euro kostet und in Jogi-Grau nicht käuflich zu erwerben sein wird. Der Normalbürger kann das T-Shirt nur in weiß oder schwarz kaufen. Vielleicht auch besser so, denn wie die TV-Zuschauer nur zu genau wissen, zeichnen sich bei der grauen Version Schwitzflecken eher ungünstig ab.

Wirklich erstaunlich, dass einer wie Jogi Löw vor zig Millionen TV-Zuschauern und zig-Tausenden Stadion-Zuschauern sich so gehen lässt. Immerhin wurde er auch schon mal beim Popeln im Stadion gefilmt.

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Warum wird über das T-Shirt und die Intim-Kratzereien des Bundestrainers überhaupt so breit debattiert? Nun, weil Bundes-Jogi als Nationaltrainer erstens immer ein Thema ist und zweitens weil er lange als Stil-Vorbild galt. Jogi Löw trug am Spielfeldrand meist eng geschnittene, modische Hemden oder bei der WM 2010 in Südafrika einen blauen Kaschmirpulli mit V-Ausschnitt, der die Nation in Verzückung versetzte und später als „Glücks-Pulli“ seinen Weg ins DFB-Museum fand.

Ein Weg, den das bedauernswerte graue T-Shirt vermutlich nicht nehmen wird. Da waren einmal die Schwitzflecken, die der Bild immerhin die Titelseite lieferten („Mit Schweiß und Schweini zum Sieg“), dann der unvorteilhaft ausgestellte, haarige Jogi-Bauchansatz, der beim Jubeln blitzte und natürlich als Gipfel die Kratz-Attacke. Bei Boss werden sie sich schön bedanken für diesen „Werbe“-Effekt.

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Alle Kommentare

  1. Oh ja, das ist ein super wichtiges Thema, gibt ja mementan nichts Wichtigeres auf dieser Welt um das man sich kümmern müßte.
    @ bob seger
    Die echten Tommys haben die Deutschen von sich aus noch nie verabscheut. Der Hass wurde ihnen trickreich und mit viel Lügenpropaganda eingerichtert – seit dem 1. Weltkrieg ohne Unterlass bis heute.
    Die zionistische Presse (und das sind100% der englischen Presse) sowie die zionistischen Anti-Deutsch-Propagandisten in Großbritannien (s.a. Sefton Delmer) hassen Deutsche und Deutschland und tun alles um die Deutschen als unzivilisierte Barbaren darstellen zu können.
    Dabei ist die Mehrheit der Briten, entgegen dem Marketing-Hype des englischen „fair play gentleman“, nur pseudo höflich und fair und hat null Manieren. Die Engländer interpretieren genau das in die Deutschen hinein was sie an sich selbst so hassen, nämlich daß sie zum größten Teil raufende, saufende, primitive, faule, ungebildete Trunkenbolde sind, die noch nicht einmal den Gebrauch eines Taschentuches kennen, in ihren Badezimmern Teppichböden verlegen und mit dem Waschen äusserst sparsam sind, um nur einige merkwürdige Verhaltensweisen aufzuzählen.
    Da bleibt der Neid nicht aus und deshalb wird mit Inbrunst gehasst und gelästert, denn wer mag schon eine Nation die es immer besser weiß und vor allen Dingen auch besser macht………….
    Wird allerdings nicht mehr lange so bleiben. Deutschland wird ja nun, von durch England und USA gesteuerten Flüchtlingsstömen, endgültig zerstört.
    Dann sind wir endlich alle auf dem gleichen niedrigen Niveau und Zion hat gesiegt.
    Das ist alles viel wichtiger und bedrohlicher als ein zwischen den Beinen kratzen. Aber Jogi Löw muß halt jetzt halt herhalten.
    Die Erleuchtungspresse lenkt natürlich gerne mit Nichtigkeiten ab, während hier steinzeitliche Subkultur-Angehörige, die sich als Menschen ausgeben, zu Millionen ins Land geschmuggelt werden um uns zu vernichten.

  2. was soll der geiz manchmal sitzt da auch ein herpesvirus und das juckt bestialisch.ich finde das kratzen zwischen den beinen als normal und das hochspielen einer solchen kleinigkeit dilletantisch.die tommys sind doch bekannt für solche attacken weil sie uns deutsche verabscheuen.nur….wir brauchen die nicht aber sie uns.

  3. Lieber Autor,
    es heißt nicht Nationaltrainer, sondern MANNSCHAFTSTRAINER oder Bundestrainer.

  4. Stinken die Klöten oder der After?
    Eben noch nackte Flitzer und mehr Gewaltbilder eingefordert und dann bei einer Duftprobe zensieren…
    Aber Popel essen ist okay?
    Schön, dass er ein Tshirt für 85 € von Boss trägt. Bezeichnend für die deutschen Medien.

  5. Gestern: Deutsche Medien fordern weniger Zensur von UEFA (Hooligans, Randale).
    Heute: Deutsche Medien fordern mehr Zensur von UEFA (der heilige St.Löw steht schlecht da)
    Und dann jammern sie das sie keiner mehr ernst nimmt…

  6. Muss man jetzt wirklich bis in alle Ewigkeit alles -GATE nennen oder werden Memes (Nipplegate z.B. ist jetzt ZWÖLF JAHRE her) irgendwann auch mal alt, langweilig und unkreativ?

  7. Naja, wir sind ja die Zensur gewohnt grins*… Mag in diesem Falle so sein, dass es besser ist, das nicht zu zeigen. Dass man aber unseren ach-so-dollen Finanzminister Schäuble so ohne weiteres mit der „Unzucht“-Replik gegen die Deutschen davon kommen lässt, während viel weniger brisante (oder weniger blöde) Kommentare der AfD-Politiker tagelanges Medien-Bashing betreibt, ist unerträglich und bringt „die Medien“ ganz sicher in Sachen Vertrauen der zahlenden Kunden keinen Millimeter vorwärts. Im Gegenteil! Insofern: Wen sie mögen oder brauchen, schützen sie. Wen sie nicht mögen, kreuzigen sie. Da hat der Jogi in D Glück gehabt. Und das nennt man dann Pressefreiheit.

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