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Layout-Rebrush zur EM: Bild und Bild.de rücken optisch näher zusammen

Bild-Chefin Tanit Koch sieht in Ziffer 12.1 des Pressekodex‘ eine Bevormundung
Bild-Chefin Tanit Koch sieht in Ziffer 12.1 des Pressekodex' eine Bevormundung

Mit dem Start der Fußball-Europameisterschaft erscheint die Bild-Zeitung ab morgen in überarbeitetem Layout. Die grafischen Neuerungen sollen nach Angaben des Verlagshauses das Leseerlebnis von Europas größter Tageszeitung verbessern und zugleich das optische Erscheinungsbild von Print- und Digital-Auftritt der Marke vereinheitlichen – nach der Devise: quadratisch, praktisch, gut.

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Zusätzlich zur Hauptschrift Helvetica Inserat wird die Schriftenfamilie „Gotham“ künftig genutzt. Damit verwenden Print und Online erstmals die gleichen Schriften. Auch die quadratische Form wird ein prägendes Stilelement. Es beginnt beim Bild-Logo und setzt sich in Kolumnenköpfen, Rubriken und Fotoschnitten fort. Was wichtig ist, soll dabei konsequent in den Mittelpunkt gerückt werden.

Auch ein reduzierter Einsatz von Farben soll nach Ansicht der Entwickler die schnellere Orientierung im Blatt unterstützen. Die Modernisierung des Layouts wurde von Art Direktorin Veronika Illmer von Bild entwickelt. Sie erklärt dazu: „Wer Klartext spricht, braucht klare Formen. Die Optik von Bild wird noch entschlossener durch die Reduktion der Farben, eine aufgeräumte Struktur und klare Gewichtung. Betont wird, was Bedeutung hat. Inspiriert hat uns dabei das Boulevard-Layout von Bild in den 60er Jahren, das wir zeitgemäß und frisch interpretieren.“

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