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„Deutschlands Superhirn“ stürzt mit Steven Gätjen komplett ab, toller Start für die arte-Serie „Die Erbschaft“

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Steven Gätjen moderiert "Deutschlands Superhirn"

Steven Gätjens Durchbruch beim ZDF lässt weiter auf sich warten. Auch seine Moderations-Übernahme bei "Deutschlands Superhirn" war überhaupt nicht erfolgreich. Ganze 2,03 Mio. sahen ab 20.15 Uhr zu - miserable 7,5%. Der Tagessieg ging hingegen an Das Erste - mit "Tagesschau" und "Hirschhausens Quiz des Menschen". Weiter hinten startete "Die Erbschaft" bei arte mit tollen Marktanteilen.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müsst:

1. „Deutschlands Superhirn“ verliert mit Gätjen massiv

Passt Steven Gätjen einfach nicht zum ZDF? Seine bisherigen Shows waren keine großen Hits und nun brach „Deutschlands Superhirn“ mit ihm völlig in sich zusammen. Zur Erinnerung: 2011 bis 2016 moderierte die Show noch Jörg Pilawa. Die erste Ausgabe sahen im Dezember 2011 sage und schreibe 6,39 Mio. Leute, der Marktanteil lag bei grandiosen 20,9%. Ausgabe 2 kam im Mai 2012 noch auf 19,3%, die beiden 2013er-Shows erreichten immerhin noch 14,6% und 14,1%. Mit Steven Gätjen reichte es nun nur noch für 2,03 Mio. Seher und desaströse 7,5%.

2. Das Erste siegt mit „Tagesschau“ und Hirschhausen, im ZDF läuft es mit Nachrichten deutlich besser

Den Tagessieg holte sich angesichts der Prime-Time-Schwäche des ZDF ganz souverän Das Erste. 4,10 Mio. Zuschauer (16,6%) reichten der 20-Uhr-„Tagesschau“ für den ersten Platz, „Hirschhausens Quiz des Menschen“ kam mit 3,98 Mio. Sehern und 14,7% auf Platz 2. Für das ZDF lief es vor und nach „Deutschlands Superhirn“ klar besser: Die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe erkämpfte sich mit 2,84 Mio. Sehern einen Marktanteil von 14,7%, das „heute-journal“ um 21.45 Uhr mit 3,38 Mio. immerhin einen von 12,7%. Auch „maybrit illner“ erreichte mit 2,18 Mio. (10,7%) mehr Zuschauer als die Prime-Time-Show.

3. Toller Start für die dänische arte-Serie „Die Erbschaft“, miese Quoten für den „BeefBattle“ bei ProSieben Maxx

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Ein hochgelobtes Familiendrama aus Dänemark fand am Donnerstagabend den Weg nach Deutschland. arte zeigte die ersten drei Folgen der Serie „Die Erbschaft“ und erzielte damit deutlich überdurchschnittliche Zahlen. 550.000, 630.000 und 580.000 Leute schalteten die drei Episoden ab 20.15 Uhr ein, die Marktanteile lagen bei 2,1%, 2,3% und 2,7%. Zum Vergleich: Normal waren für arte in den jüngsten 12 Monaten 1,0%.Sogar über die Mio.-Marke sprangen bei den kleineren Sendern in der Prime Time der „Polizeiruf 110“ im rbb Fernsehen (1,17 Mio. / 4,3%), „Länder – Menschen – Abenteuer“ im NDR Fernsehen (1,09 Mio. / 4,2% und 1,16 Mio. / 4,1%), sowie „Lewis“ bei zdf_neo (1,08 Mio. / 4,0%). Mies lief es für ProSieben Maxx und den „Beef Battle“ mit Thorsten Legat: Ganze 60.000 sahen ab 20.15 Uhr zu – 0,2%. Selbst in der jungen Zielgruppe reichte es nur für 0,4%.

4. „Big Countdown“ legt kräftig zu und besiegt Sat.1 und RTL

Bei den 14- bis 49-Jährigen entschied unterdessen ProSieben die Prime Time für sich. Die Retro-Show „Big Countdown“ lief deutlich besser als vor einer Woche, erreichte mit den „50 größten Helden der 90er“ immerhin 1,22 Mio. 14- bis 49-Jährige und 14,0%. Mit einer Folge kam auch die Sat.1-Serie „Criminal Minds“ auf 1,22 Mio. junge Zuschauer – von 21.15 Uhr bis 22.10 Uhr reichte das für 13,0%. Die 20.15-Uhr-Episode kam mit 1,00 Mio. auf 12,1%, die um 22.10 Uhr mit 1,06 Mio. auf 13,7%. Nicht so erfolgreich war RTL mit seiner wiederholten Wiederholung von „Doctor’s Diary“: 940.000 und 1,04 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen nur 11,4% und 11,2%.

5. Vox punktet mit „Shrek“, auch RTL II und kabel eins erfolgreich

Das Trio der zweiten Privat-TV-Liga führt wieder einmal Vox an. 680.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für „Shrek der Dritte“ – ein guter Marktanteil von 7,8%. Jeweils 7,2% erreichte RTL II mit seinem Klassiker-Duo „Die Kochprofis“ und „Frauentausch“: 600.000 14- bis 49-Jährige sahen zu. Bei kabel eins kam „Wild Wild West“ ebenfalls auf einen überdurchschnittlichen Marktanteil: 500.000 junge Menschen reichten für 5,7%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Man sollte vielleicht „(NEU)“ und „(Alt)“ oder „(Wiederausstrahlung)“ an die Sendungen dranschreiben und alles Neue (iZombie und Jane the Virgin z.b. gestern) zumindest lobend kurz auflisten.
    Das wird immer wichtiger weil im Sommer kaum was neues gezeigt wird und der kleine Zuschauer über Wiederholungen zappt obwohl es doch 1-3 Sender mit was vernünftigem (sprich Neuem) gibt.

    RTL und Pro7 werden bald merken das man sich besser mal darum gekümmert hätte, das Software taugt. Denn Settopboxen sind Computer und RTLplus ist wohl auf dem Alten Channel21-Sendeplatz auf Platz 100 oder wo auch immer und KabelClassics wird es nicht von ganz hinten neben Kabel1 schaffen oder n24-Doku/+1 neben n24 weil der Rentner und Hausfrau keinen Sendersuchlauf machen und ausserdem die neuen Sender nicht von hinten nach vorne verschoben bekommen weil Software selten taugt und unnötig kompliziert ist und man als kleiner Bürger keine Verbesserung programmieren darf. Diese ganzen neuen Sender sind dem kleinen Zuschauer wegen technologischer Rückständigkeit (der Programmierer) also nicht zugänglich so als ob Produkte im Supermarkt hintereinander und nicht (wie es schlau ist also Supermärkte besser sind als TV-Sender und TV-Bedienung) wie üblich nebeneinander zum Vergleich und bequemen Zugriff stehen. Bei Zeitschriften gehts ja noch so grade aber im Zeitungs-Aufsteller muss man auch drehen um an seine Zeitung zu kommen wenn man kein Mainstreamer ist.
    Die kleinen Sender sind genau so gut erreichbar wie alle Sender. Dummerweise verhindert die Software und die Positionierung irgendwo ganz hinten größere Marktanteile obwohl die Zuschauer das wohl nutzen würden, wenn sie es finden würden.
    Auf einem FullHD kann man ALLE EPGs ALLER ARD-Sender und sogar aktuelle Bilder aller Sender des aktuellen Transponders zeitgleich bequem darstellen was ich als RTL-Manager sofort befehlen würde damit kein RTL-Sender untern Tisch fällt. Macht leider keiner und für die Programmierung würde man vermutlich wegen Trivial-Patenten existenzvernichtet und Millionen an EPG-Abgabe bezahlen müssen obwohl so eine Tablett-App für alle Sender auf einen Blick und schlechten Crap macht man unsichtbar pro Familien-Mitglied ratz-fatz kostenlos programmierbar wäre und Millionen Menschen helfen würde was wohl nicht gewollt wird.
    Dieses TV-Spielfilm Direktzugriff ist auch bei iPad-Rentnern beliebt um ihre Sendungen zu gucken. Wirklich kein TV-Redakteur beobachtet seine Eltern und Großeltern bei der Bedienung von TV und erkennt, warum TV-Sender jedes Jahr weniger Prozente für ihre Sendungen also die komplette deutsche TV-Show-Produktions-Industrie haben was die Universitäten nicht interessiert und munter (wie Erdöl) weiter zu viel Absolwenten produziert werden und als Mindestlohn-Diplom-Dauer-Praktikanten die Mietpreise in Höchstpreismietgebieten für Nevada/Delaware/Panama-Briefkasten-Holdingketten-Firmen hoch halten und keine Zukunft haben. So produziert man Protest-Wähler. Die Einkommens-Pyramide erodiert und nur noch oben scheint die Abendsonne und die Pensionen fliessen während die Armut sich ausbreitet…

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