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Gründer wurden offenbar verhaftet: Razzia bei Dating-Portal Lovoo wegen möglicher Abzocke mit Fake-Profilen

Zwielichtiges Geschäft mit der Liebe: Die Dating-App Lovoo ist in Verruf geraten.
Zwielichtiges Geschäft mit der Liebe: Die Dating-App Lovoo ist in Verruf geraten.

Beamte des Landeskriminalamtes sowie der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch offenbar die Büros des Dating-Portals Lovoo sowie die Privaträume der Gründer durchsucht. Medienberichten zufolge sollen die Gründer festgenommen worden sein. Das Portal kam zuletzt in Verruf, als über möglicherweise von Lovoo gesteuerte Fake-Profile berichtet worden ist, mit denen männliche Nutzer abgezockt werden sollten.

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Über die Durchsuchungen berichteten am Mittwochvormittag Mopo 24 sowie Bild.

Die Ermittlungen der Beamten sind vermutlich auf einen Bericht des Magazins c’t zurückzuführen, das im vergangenen Jahr über eine mögliche Abzocke durch Fake-Profile berichtet hatte. Diese sollen von Lovoo eingerichtet worden sein, um vor allem männliche Nutzer dazu zu bewegen, mehr Geld auf der Plattform auszugeben. C’t zitierte damals aus E-Mails, die dem Magazin anonym zugespielt worden waren. Lovoo bestritt die Vorwürfe vehement. Wie Spiegel Online schreibt, soll dabei ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstanden sein.

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Die Dating-App ist seit 2011 online. Lovoo hat seinen Hauptsitz in Dresden und beschäftigt dort sowie in Berlin rund 200 Mitarbeiter. Eigenen Angaben zufolge zählt das Angebot 50 Millionen Nutzer. App wie auch Website sind derzeit nicht mehr zu erreichen.

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Alle Kommentare

  1. ICH FREUE MICH DAS ENDLICH SOWEIT IST DAS SIND GAUNER UND ABZOCKER HINTEN GITTER BITTESCHÖN SOFORT DAMIT.BETRÜGER.

  2. Gabs nicht sogar Urteile wo bezahlte Animateure oder wie man das nennt bei kostenpflichtigen SMS-Chat-Diensten erlaubt waren ?

    Um Ärger zu verhindern, gabs schon seit Ewigkeiten, das Heirats-Vermittler (Gabs schon im Mittelalter, wie man bei Reign oder Game of Thrones sehen kann) und Prostituierte ihr Geld im Voraus bekommen. Dann gibts später keinen Ärger und das Kostenrisiko ist überschaubar. Nachträgliche Forderungen gabs bei diesen Berufs-Ständen nicht. Bei Discountern und Autohändlern gilt auch Geld gegen Ware.

    Was sagt die AfD und ihre Facebook-Basis dazu ? Sollte Vorkasse im Internet normal sein beispielsweise um Abofallen auszutrocknen ?
    So ein Gesetz oder Verordnung wäre vielleicht zu einfach und zu wirksam.
    Was sagen Trittin und alle Grünen bei Facebook wieso das nicht schon unter rot-grün 2000 per Gesetz verordnet wurde ? Buchpreisbindung war wohl wichtiger…
    2000 wurde uns versprochen, das wir Video und Audio (also Netflix und Spotify) per UMTS machen könnten. An 500-Megabyte für 5 Euro und kostenlos-3G/UMTS/4G/LTE/5G-Tarife von Lobbyisten und für ihre Freunde kann ich mich nicht erinnern.

  3. Und? Ist jetzt irgendjemand außerhalb eines Kommunikationsloches südlich der Antarktis von dieser Nachricht ernstlich überrascht worden? Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist die Folgende: Wann fliegen endlich die anderen allseits bekannten Betrüger mit ihrer immer gleichen Masche auf?

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