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Google startet zweite Runde für Digital News Initiative

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Google geht mit seinem europäischen Medien-Projekt «Digital News Initiative» in die zweite Runde. Verlage und andere Publisher können sich noch bis zum 11. Juli um Fördermittel bewerben, teilte der Internet-Konzern am Donnerstag mit.

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Im ersten Anlauf wurden 27,3 Millionen Euro für 128 europäische Forschungs- Und Entwicklungsprojekte im Medienumfeld vergeben. Dabei schnitten Anträge aus Deutschland mit einer Gesamtfördersumme von 4,9 Millionen Euro besonders erfolgreich ab. Auf Platz zwei landeten die Antragsteller aus Großbritannien (2,8 Mio. Euro) und Frankreich (2,3 Mio. Euro). Insgesamt will der Konzern 150 Millionen Euro über drei Jahre in das Projekt stecken.

Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehörten aus Deutschland die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Zeit. Inzwischen sind auch Spiegel Online, der Bauer-Verlag sowie News-Portale wie Heise und Golem dabei. Zu den großen Projekten, die Google mit einer Summe bis zu einer Million Euro fördert, gehören aus Deutschland Vorhaben der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Rhein-Zeitung, der Krautreporter Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, der auf automatisierte Texterstellung spezialisierte Firma textOmatic sowie Headline 24 der Mediengruppe Dr. Haas GmbH. Der Axel Springer Verlag hat sich bewusst gegen eine Teilnahme entschieden und dringt darauf, dass Google Lizenzgebühren für Verlagsinhalte zahlt.

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Alle Kommentare

  1. Die Lösungen werden wohl (wie das meiste der geförderten) Wissenschaftsprojekte in Kellern und Bibliotheken als Dr.Arbeiten und Diplom-Arbeiten usw. nicht dem Volk verfügbar sein und bestenfalls in einzelnen Medien einzelner Verlage möglicherweise vielleicht eingesetzt oder wie viele IT-Projekte einfach nach der Präsentation für die nächsten Fördermittel abgeschaltet. Daher ist deutsche IT so vorbildhaft und macht Deutschland täglich besser…

    Korrekterweise sollte sowas alles open-source sein und jeder kann es benutzen, kritisieren und verbessern. Da ist Burdas offenes CMS sinnvoller.

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