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Nachbar Boateng: die besten Boulevard-Titel zum AfD-Aufreger

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Diese Vorlage vom AfD-Vize Alexander Gauland konnten sich die meisten Boulevard-Profis nicht entgehen lassen. Bis auf die Bild, verarbeiteten alle das Boateng-kritische Zitat des Politikers („Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut, aber wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“) als großen Titelaufmacher. Optisch am besten gelang das wohl der B.Z.

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Die B.Z. vom heutigen Montag:
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So gingen die Hamburger Morgenpost, der Berliner Kurier und der Kölner Express mit dem Thema um:

Text-Hamburger-Morgenpost-Berliner-Kurier-Koelner-Express
Alle Titelseiten des Tages gibt es hier

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Alle Kommentare

  1. Nachtrag zu obiger Antwort:
    Nachdem ich bis hierher gelesen habe, drängt sich die Vermutung auf, das zur Parteimitgliedschaft bei der AFD ein nichtbestandener Hauptschulabschluss unabdingbar ist, armes Deutschland.

  2. Das ist mal wieder so eine Journalistenposse, in unserer ach so tollen Demokratie. Das was unsere „guten Demokraten“ nicht abkönnen ist die Wahrheit. Lassen wir mal den Namen Boateng weg. Zumindestens hier in Hamburg klagen Leute gegen Flüchtlingsheime. Und in Gegenden wo Leute wohnen, welche von der Portokasse leben können, da findet sich immer ein Jurist (Richter) der dem entspricht. Ein Jubel auf unseren Rechtsstaat. In Gegenden wo Leuten wohnen ohne der sogenannten Portokasse, da gibt sich auch nicht so ein unabhängiger Jurist dazu her. Da wird es durchgedrückt. Die Urteile sehen da ganz anders aus. Da verstehe ich die Aufregung nicht. Nach meiner Meinung wollen die meisten Menschen in diesem Lande, keine Fremde in Ihrer Nähe. Das ist nun mal so. Und dann stellt sich für mich die Frage, was wollen diese Journalisten. Wollen Sie aufklären? Wollen Sie Ihre eigene Meinung durchdrücken, und andere diskretitieren die eine andere Ansicht haben und vertreten? Es soll sich hier auch der Begriff von einer Lügenpresse hartnäckig halten. Nach meiner Ansicht ist dieser nicht ganz unberechtigt. Bei unseren Medien sollte man doch in Frage stellen was die so von sich geben. Mit der Wahrheit bzw. Richtigkeit hat dies in den meisten Fällen nichts zu tun. Das dumme an der ganzen Sache ist, unseren Politikern kann man auch nichts glauben. Ich persönlich halte sie für ein verlogenes, korruptes Gesocks. Bei uns gibt es ja bei denen keine Korruption, weil unsere Politiker würden das auch ohne Geldzahlungen so machen. Ach so, Parteispenden zählen darunter ja auch nicht.
    Was für ein Schwein jagen wir gerade durchs Dorf? Ach so, unsere freien Medien veruschen gerade die AFD zu demolieren. Irgendwann werden sie sich wieder auf jemand anderem stürzen. Interessant ist aber auch zu beobachten, wie sich unsere Medien (Journalisten) bei bestimmten Politikern im Arsch aufhalten. Und dabei scheint es, das sie sich Bombenwohl fühlen. Die Kriechspur ist enorm. Hoch soll sie leben, unsere freie Presse.

  3. Was ist der Unterschied zwischen dem Eiffelturm und unseren „Qualitätsmedien“?

    Beim Eiffelturm sind die größten Nieten unten.

  4. Statt bei HerrnGauland offiziel direkt nachzufragen, wie seine vermeintliche Aussage zu verstehen sei, wird überdimensional in der Presse breit gelästert. Insofern trifft der Begriff der Luegenpresse zu.
    Ein solches Verhalten treibt die Bürger noch mehr zur Afd.
    Das hat alles mit Fakten nichts zu tun. Neutrale Berichterstattung ist etwas anderes.
    Wenn man etwas nicht verstehen will, dann versteht man es eben nicht, egal welche Argumente vorgebracht werden. Den Beklagten anzuhören erübrigt sich, er ist bereits verurteilt
    Dieser Umgang macht mir Sorgen

    1. Glauben Sie im Ernst, dass einer wie Herr Gauland etwas „aus Versehen“ sagt? Alte Taktik der Dumpfbacken-Parteien: Etwas Dreistes behaupten („Die Leute..“), was keiner belegen kann und alle empört (und damit in die Presse kommt), und dann so tun, als habe man das alles nicht so gesagt, gemeint… blablabla… Und Leute wie Sie fallen drauf rein und glauben, die böse böse Lügenpresse ist Schuld. Träumen Sie weiter und seien Sie weiter ein besorgter Bürger…!

      Für mich ist Herr Gauland einfach nur ein hinterhältiger Brandstifter, der noch nicht mal die Eier hat, zu dem zu stehen, was er sagt.

      1. Auweia, Sie sind aber gut konditioniert!

        Ein Herr Joseph Goebbels hätte wahrscheinlich seine wahre Freude an Ihnen gehabt…

  5. Ganz unbeschadet der Frage, wie man zum Niedergang der „Volksparteien“ und zu den Erfolgen der AfD stehen und wie man deren politische Aussagen bewerten mag, ist ein neuer Tiefpunkt des ohnehin nicht gerade strahlenden deutschen Journalismus zu konstatieren. Die geradezu hysterische Skandalierung und der „Dauer-Superlativ“ werden wohl nichts an Vertrauensverlust, Leser- und Anzeigenschwund ändern. Das liegt nicht nur am bösen Internet, sondern an der Anmaßung, das „Volk“ erziehen und politisch lenken zu wollen. Das Boulevard-typische „Wir“ hat ausgedient; es gibt „Volkes Stimme“ nicht mehr, sondern längst sehr viele, die selbst urteilen wollen und das auch tun.

    Die skandalisierte Äußerung, so sie denn überhaupt stimmt, ist eine Vermutung über das Verhalten einer unbestimmten Vielzahl von Personen; die Vermutung ist nicht unplausibel, aber auch nicht beweisbar, jedenfalls eine zulässige Meinungsäußerung. Der Trick, Einzelfälle darzustellen, ändert daran nichts. Die Ansicht, bestimmte Personen nicht als Nachbarn haben zu wollen, ist erst recht keine „Beleidigung“ (vgl. §§ 185 ff StGB), weder der Person noch eines Kollektivs. Schließlich geht es nicht um Sex mit Tieren.

    Die einschlägigen Überschriften sind blamabler Unfug und zeigen Inkompetenz nach dem dreisten Motto „Wozu Fakten, wir haben Gesinnung“. Nun also auch die FAZ/FAS.

    Ein Rechtsstreit wäre müßig, weil auch Unfug Art. 5 GG unterfällt – der Preis der Freiheit. Dass freilich Journalisten inzwischen vereinbarte Vertraulichkeit brechen („Der Zweck heiligt die Mittel“) und die FAZ-Redaktion mit dem vieldeutigen Wort „Aufzeichnung“ offenbar über die Beweismittel irreführen möchte, zeigt eine gewisse intellektuelle Verwahrlosung im Angesicht der drohenden Pleiten an. Sollte es sich bei „Aufzeichnung“ nicht um (genehmigte) Ton-/Bildaufnahmen, sondern um (nachträglich angefertigte?) Notizen der Interviewer handeln, wären sie im Rechtsstreit mit diesen nicht „Beweise“, sondern nur Parteivortrag.

    Im Übrigen: Man warte gelassen die nächsten Umfragen ab. Dort – und nicht in hysterischen „Wir“-Schlagzeilen – wird sich weisen, wie es weitergeht.

  6. Ich glaube eher…, die Leute haben da irgendwas nicht kapiert- verstanden, nämlich wenn der Hr. J. Boateng NICHT, ich sage NICHT der Starspieler des FCB wäre…, ob er dann auch so „liebevoll“ als Nachbar akzeptiert würde…, ich glaube eher nicht…!!! Es wird nämlich NUR der „Star“ akzeptiert…!!!

    Wenn man sich so rum hört…, dann muss man schon aufpassen ob man die Flüchtlinge willkommen heißt oder nicht…, da gehen die Meinungen inzwischen sehr stark auseinander und beim Sport sind ja alle Helden…, solange sie Siege einfahren…!!!

    Diese „Leute“ als normale Nachbarn, nicht als „Star“ in der Stadt, Land, Gemeinde…, da glaube ich gibt es schon große Vorbehalte als die Leute zugeben wollen…!!!

    Wenn man eine Wohnung, Auto, etc. sucht und der Name ist nicht so „Deutsch“, da werden die Augen schon groß des Gegenüber…!!!

    1. Dem widerspricht schlicht die Tatsache, dass in Deutschland Millionen von Menschen friedlich in direkter Nachbarschaft mit „Nicht-Stars“ leben, die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben. Alles Andere ist eine nichterwiesene Vermutung/Unterstellung Gaulands, die sich auf Hörensagen/Bauchgefühl beruft und nur Deppen beeindruckt.

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