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Komplett neu und aus bruchsicherem Glas: Apple wettet bereits auf das iPhone 8

iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums
iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums

Nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone – eigentlich. In diesen Tagen schielen Apple-Fans aber schon weit über den Tellerrand hinaus: Nicht das im Herbst erwartete iPhone 7 soll nach zwei Jahren fast identischer Modelle für die große Veränderung sorgen, sondern erst die übernächste Version, die zum zehnjährigen Jubiläum 2017 als iPhone 8 erwartet wird. Wie der CEO eines Zulieferers berichtet, soll Apple das iPhone 8 komplett aus bruchsicherem Glas designen.

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Plötzlich ist Apple wieder eine 100-Dollar-Aktie: Einen Monat dauerte es, bis der Techpionier die schwer enttäuschende Bilanz des zweiten Fiskalquartals einigermaßen abgeschüttelt hat. Seit Jahresbeginn bleibt ein Minus von fünf Prozent, doch der Einstieg der Investorenlegende Warren Buffett und die Aussicht auf einen robusten iPhone 7-Zyklus beflügelten die Apple-Aktie in den letzten Handelstagen.

Dabei dürfte sich das eigentlich große iPhone-Upgrade noch weiter verzögern. Anders als in den Vorjahren, als auf die s-Generation die große Runderneuerung folgte, dürfte das iPhone 7 nur mit wenig Design-Veränderungen aufwarten, wie der notorisch gut informierte KGI-Securities Analyst Ming-Chi Kuo bereits vor Monaten voraussagte. Zuletzt war sogar zu hören, dass das iPhone 7 wieder etwas dicker als das 7,1 Millimeter dünne iPhone 6 und 6s werden könne.

Bildschirmgröße des iPhone 8 soll wachsen

All das dürfte jedoch nur Kosmetik vor dem nächsten ganz großen Wurf sein, den Apple naheliegenderweise zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones 2017 vorbereitet. Kuo hatte bereits im April prognostiziert, dass Tim Cook ein großes Redesign des iPhones plant, bei dem der Bildschirm bis auf 5,8 Zoll anwachsen könnte.

Dabei dürfte das iPhone 8 allerdings die identischen Maße aufweisen wie die jüngsten Generationen: Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung, in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet ist.

iPhone könnte zum Glas-Look zurückkehren
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Wie Allen Horng, CEO des Zulieferers Catcher Technology, der aktuell das Aluminiumgehäuse des iPhone 6s herstellt, Ende vergangener Woche auf der turnusmäßigen Aktionärsversammlung erklärte, arbeitet Apple an einem komplett erneuerten iPhone-Modell, das komplett aus Glas bestehe.

Der Aluminiumrücken würde demnach 2017 bei zumindest einem iPhone-Modell – mutmaßlich der größeren Plus-Version – zugunsten von bruchsicherem Glas verschwinden. Apple würde damit eine nostalgische Anleihe an die iPhone 4-Serie machen, die zwischen 2010 und 2012 bereits mit einem verglasten Gehäuse daherkam. Die bruchsicheren Amoled-Displays soll überwiegend Samsung liefern.

Zehn Jahre iPhone: Springt Apple zum Jubiläum vom iPhone 7 direkt zum iPhone 8?

Eine Entwicklung an der übernächsten iPhone-Generation 16 Monate im Voraus entspricht durchaus Apples üblichem Produktionszyklus. So ist überliefert, dass Steve Jobs noch wenige Wochen vor seinem Tod mit am iPhone 5 entwickelt haben soll, das erst ein Jahr später auf den Markt kam. Traditionell überarbeitet Apple sein iPhone grundlegend alle zwei Jahre zur großen Upgrade-Generation.

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Smartphone-Bestsellers spricht viel dafür, dass der Kultkonzern aus Cupertino den iPhone 6-Zyklus mit einem weiteren Modell im ähnlichen Look verlängert, um dann 2017 mit dem eigentlichen Upgrade aufzuwarten. Bleibt die Frage, ob das nächste iPhone dann tatsächlich als 7er-Generation auf den Markt kommt – und das übernächste als iPhone 8.

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Alle Kommentare

  1. Apple Produkte sind bekannt auf Grund der Qualität. Das Display bei dem iPhone war jedoch schon immer ein großes Problem gewesen. Die heutigen Smartphones werden immer größer und der Nutzer möchte ein möglichst großes Display haben, wo er viel sehen kann, das führt dazu, das die Displays bei einem Sturzschaden leichter kaputt gehen.

    Wir erinnern uns bestimmt noch bei Samsung mit den Gorillagläsern. Gleiche Werbestrategie wie bei Apple heute. Leere Versprechungen gewesen, leider!
    Vor allem bei Samsung ist eine Display Reparatur bei vielen Modellen nicht mehr rentabel. Eine Display Reparatur bei dem Samsung Galaxy S4 kostet zum Beispiel ca 130€. Bei iPhone dagegen sind die Reparatur Preise für den Endverbraucher günstiger. iPhone 6 Display Reparatur findet man schon ab 99€. Das hat natürlich damit zu tun, dass die Ersatzteile einfacher zu finden sind. 90% der iPhone Reparaturen sind, Display Reparaturen. Es wäre ein großer Fortschritt, wenn man hier an den Kunden denkt und tatsächlich ein bruchsicheres Display verwendet. Für die ganzen Reparatur Werkstätte, von denen es in Deutschland zahlreiche gibt ein großer Nachteil! Der Endkunde kann jedoch auch heute sein iPhone Display günstig und einfach mit sogenannten Panzerfolien schützen. Die findet man im Internet schon ab 6€.

    Wir sind gespannt, ob Apple sein Wort hält oder wie bei Samsung wieder nur bei Worte bleiben.

  2. Da hätte man Apple bei 89 wohl kaufen können…
    In wenigen Wochen von 89 auf 100 zeigt den Wert von Analysten und wieso man Presse immer weniger braucht.

    Das Grundproblem sind doch die Mobilfunk-Verträge. Kein Mobilfunk-Anbieter wird seine Verträge preislich senken.
    Der Kunde der für 24*50 Euro oder 12*$80 unterschreibt, will also ein subventioniertes $800(?)-Handy mitnehmen.
    Also müssen Samsung und Apple in diesem Preisbereich etwas anbieten und alles rein tun was aktuell geht.
    Schallplatte->MusikCD->SD-Karte->Handy
    Festplatte->CompactFlash->SDKarte
    $2500-Windows-Tabletts->$500(?) iPad
    Laptop->NetBook
    PAL/NTSC-RöhrenTV->Full-HD-Flachbildschirm->2.5k-Videobrille
    Desktop/Tower->Röhren-iMac->Flachbildschirm-iMac

    In Wirklichkeit müssten die großen Phones billiger werden. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern kann Apple aber nach unten anbauen und preislich in der verarmenden Einkommenspyramide neue Kunden erreichen. BMW bietet ja auch den Mini(Cooper) an und kann damit eine preisgünstige E-Auto-SmartCar-Cloud betreiben, welche man per Handy dynamisch bucht.

    Nicht jeder will ein großes 6″-Phone haben. 4″ für die Hosentasche reichen vielen.
    Man könnte das Smartphone dank LG (3cm Radius=6cm Durchmesser) biegsamer Bildschirme bald auch um den Arm legen.

    Apples Problem ist wohl eher die Ignorierung der Kundeninteresse durch Boni-Manager wie auch die aktuelle UK-Apple-Store-Diskussion belegt.

    Aber im Gegensatz zu allen anderen Herstellern kann Apple durch die günstigeren Kosten und günstigere Smartphones viele viele neue Kunden gewinnen. Die Netbooks haben sich ja auch scharenweise verbreitet.
    Die Sättigung dürfte alle Hersteller betreffen. Weil Google heute(?) vom Android-Smartphone-Kauf abgeraten hat, bis die „DayDream-Ready“ (wir erinnern an „HDReady“ zur deutschen Fußball-WM als eine von vielen erfolgreichen Kampagnen) Smartphones kommen, hat Samsung vielleicht ein weiteres Problem.

    Auch fehlen in allen Artikeln Begründungen, wieso das größte Phone $800 kosten soll. Welche Features kann man dafür dort überhaupt noch verbauen oder muss man 1 Jahr Apple-Music mitliefern oder ein Apple-TV drauflegen ? Das mit dem Design ist ja so relevant als wenn der Tesla-3 mit Aluminium statt Stahl gebaut wird: Zwar nicht uninteressant, aber ein bezahlbares Smart-E-Car welches vom ganzen Volk genutzt werden wird und die Benziner aussterben lässt, ist die relevantere Information.

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