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Jetzt auch Apple: iKonzern soll an einem Heimassistenten wie Amazons Echo und Google Home arbeiten

Kommen neue iPads ohne Keynote von Apple-CEO Tim Cook?
Kommen neue iPads ohne Keynote von Apple-CEO Tim Cook?

Smart Home-Assistenten sind der letzte Schrei im fortschrittssüchtigen Silicon Valley. Amazon landete mit seinem Sprachsteuerungslautsprecher Echo in den USA einen Überraschungshit, Platzhirsch Alphabet zog letzte Woche mit seinem Konter Google Home nach. Nun soll auch Apple an einem Smart-Home-Speaker arbeiten, berichtet das gewöhnlich gut informierte Techportal The Information. Der Techpionier soll nach intensiver Diskussion sogar bereit sein, Siri für Entwickler zu öffnen.

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Der Vorwurf war hart: Ist Apple wegen mangelnder Innovationen auf dem Weg zum nächsten Blackberry? Diese These untersuchte Tumblr-Mitbegründer Macro Arment am Wochenende in einem vielbeachteten Blogbeitrag.

„Heute schließen Amazon, Facebook und Google große Wetten auf Künstliche Intelligenz (AI), allumfassende persönliche Assistenten und Sprach-Interfaces ab, in der Hoffnung, dass sie die nächsten großen Anwendungen für unseren Geräte werden“, schrieb Arment.

Amazons Sprachsteuerungslautsprecher Echo und nun auch Alphabets sprechender Assistent Google Home unterstreichen die großen Ambitionen der Internetkonzerne.

The Information: Apple öffnet Siri für Entwickler
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Der wieder wertvollste Konzern der Wall Street will beim Wettrennen um die Smart Home-Welt indes offenbar nicht tatenlos zusehen. Wie das von der früheren Wall Street Journal-Reporterin Jessica Lessin gegründete Techportal The Information berichtet, arbeitet auch Apple „an einem Echo-ähnlichen Gerät mit einem Lautsprecher und Mikrofon, das Anwender benutzen können, um Musik abzuspielen, Nachrichtenschlagzeilen zu erhalten und einen Timer einzustellen“, schreibt Amir Efrati.

Um seinen Heimassistenten konkurrenzfähig zu machen, soll Apple „nach jahrelangen Diskussionen“ nun sogar bereit sein, seine Sprachassistentin Siri für Drittanbieter zu öffnen, die dann wie beim iPhone und iPad Apps entwickeln könnten. Ein Software Development Kit (SDK) soll Apple demnach bald bereitstellen – möglicherweise schon auf der Entwicklerkonferenz im Juni.

Nutzer könnten über den Heimassistenten schneller Alltagsanwendungen erledigen: Statt Siri nur mögliche Restaurants in der Nähe aufrufen zu lassen, wäre durch Drittanwender wie OpenTable per Sprachbefehl gleich die direkte Buchung möglich. Anleger belohnen die möglichen Wachstumsperspektiven mit weiteren Kursaufschlägen von 1,5 Prozent auf nunmehr 98 Dollar.

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Alle Kommentare

  1. Es handelt sich doch um $150-Produkte für Besserverdiener.
    Schon das 3gs hatte Voice-Over glaube ich.
    Vielleicht kan man sogar Echo/Siri schon simulieren indem man einen 30(?)-Euro-Bluetooth-Lautsprecher mit eingebauten Mikrofon aka „Freisprecheinrichtung“ benutzt…

    Die Frage ist allerdings, wie schlau die Bots sind.
    Wirklich gut und ewig schon will ich, das man aufs Display Sachen angezeigt kriegt. Man ruft also beim Restaurant an und bestellt so vor sich hin und dann fragt man nach Glutenfrei und wie durch Zauberhand sieht man die Liste der Glutenfreien Karte – am Display – und der Glutenfrei-Konsument sucht aus was er bestellen will während alle anderen ihre Lieblings-Mahlzeiten aussuchen können.

    Vielleicht weiss Apple schon, das Bots nicht so schlau sind wie die Kunden gerne hätten, und daher die Unzufriedenheit steigt weshalb man dieses Produkt erst anbietet, wenn es korrekt bei der Kundenkommunikation klar kommt.

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