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Ab jetzt zählt nur noch der Text: Twitter definiert das 140-Zeichen-Limit neu

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Bilder und Videos zählen nicht mehr – zumindest nicht bei Twitter und zumindest nicht mehr, was die 140-Zeichen-Beschränkung betrifft. Das US-Unternehmen verspricht, dass Unterhaltungen dadurch künftig „schneller und intuitiver“ werden.

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Dazu baut Twitter einiges in seiner gewohnten Tweet-Mechanik um. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Medien-Anhänge wie Fotos und Videos werden nicht mehr zu den 140 Zeichen zählen.
  • Innerhalb von Antwort-Tweets werden die @Nutzernamen ebenfalls keinen Einfluss mehr auf die 140 Zeichen haben.
  • Schon bald soll es möglich sein, eigene Tweets zu retweeten oder zu zitieren, um beispielsweise einen neuen Blickwinkel oder einen Kommentar zu ergänzen.
  • Neue Tweets, die mit einem @Nutzernamen beginnen, werden künftig direkt für alle Follower sichtbar sein.

“Einer der wichtigsten Schwerpunkte in diesem Jahr ist es, Twitter weiter zu optimieren und für unsere Nutzer intuitiver zu machen. Dadurch wird Twitter in Zukunft auch deutlich einfacher und schneller. Wir fokussieren das, was Twitter ausmacht – Live-Momente und Live-Gespräche und die einfache Nutzbarkeit, wie in den Anfängen von Twitter“, erklärt Twitter-CEO Jack Dorsey. Weiter sagt er: “Wir halten weiter daran fest, dass Twitter das aktuelle Geschehen, den aktuellen Moment abbildet. Das Konzept der Kürze, der Schnelligkeit und des Live-Gesprächs – einen Gedanken zu haben und ihn direkt der ganzen Welt mitzuteilen – ist der Kern von Twitter.“

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Bereits Anfang des Jahres bauten die US-Amerikaner bereits die Timeline um. Die Folge soll eine deutlich gestiegene Zahl von Tweets, Retweets, Antworten und Likes sein. Grundsätzlich sollen die Techniker eine höhere Aktivität der Nutzer gemessen haben.

Tatsächlich wird sich die Zukunft des Zwitscher-Dienstes jedoch an einer anderen Stelle entscheiden: Gelingt es dem Management um Dorsey endlich wieder kräftig steigende Nutzerzahlen zu erreichen? Das größte Problem von Twitter – zumindest aus Sicht der Wallstreet – ist aktuell das fehlende Wachstum.

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Alle Kommentare

  1. Soweit ich weiss, wurden APIs geschlossen. D.h. man kann seine Wetterdaten nicht mehr über Twitter verbreiten oder wo der Eiswagen oder Postwagen ist.

    Davon abgesehen sind in vielen asiatischen Sprachen vermutlich 1 Zeichen gleich 1 Wort d.h. Chinesische Tweets sind dann im Schnitt 140 Worte lang während Europa bei 140 / 7(durchschnittliche Wortlänge) grad mal auf 20 Worte kommt. China (und wohl auch Japan) ist mal wieder besser…

    Zählen Garfield, Dilbert und Charly Brown oder ganze Comic-Hefte oder Ikea-Anleitungen als Bilder-Strecke dann eigentlich mit 0 Zeichen ?

    Es ist extrem bedauerlich, das immer noch keine konsequenten legalen und demokratischen Fragen bei Fußball-PR-Konferenzen, EZB-Terminen, Presse-Terminen usw. stattfinden. Auch als Reporter sollte man sowas begrüßen. Programmiert wäre das schnell. Doch bloß wo ohne teure Nebenkosten. Parteien, Gewerkschaften und Organisationen scheinen nich interessiert zu sein sich legalen und konstruktiven Fragen vom Volk, Fußballfans, Kleinaktionären, Reportern,… per iPad zu stellen…
    Will hier wirklich keiner Jogi Löw oder Donald Trump oder Tim Cook oder alle Politiker und alle Hinterbänkler beim nächsten öffentlichen Termin etwas per Internet fragen ? Die beliebtesten Fragen stehen oben in der Liste und man sieht ob sie beantwortet wurden… Dann weiss man was man zu halten hat…
    Sowas wäre der Start der Demokratie weil man dann klar Stellung beziehen muss. Z.b. als Politiker zu Fußballer-Bildern oder 103 oder Abofallen… oder als Automanager und Betriebsrat ob man genug Reserven für die nächste Rezession hat oder mit Abwrack-Prämie2.0-Zilliarden wegen der E-Autos bald mal wieder vom Volk gerettet werden muss und die Antworten klar im Internet zu sehen sind. Direct-Connect-Wahlomat2.0. Wirksam und gut. Schade das keine oppositionellen Organisationen oder Regime-Kritiker Software unterstützen, womit man Verantwortliche konstruktiv und legal und wirksam zu klaren Aussagen anstelle ewig wiederholter PR-Phrasen bringen kann.

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