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13,79 Mio.: DFB-Pokal-Finale holt beste TV-Zuschauerzahl seit der WM 2014

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Das erst im Elfmeterschießen entschiedene DFB-Pokal-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund hat dem Ersten die beste im deutschen Fernsehen erreichte Zuschauerzahl seit der Fußball-WM 2014 beschert. 13,79 Mio. Fans sahen die zweieinhalb Stunden ab 20 Uhr - ein Marktanteil von 49,2%. Stärkster Konkurrent war "Bella Block" im ZDF - mit allerdings nur 2,58 Mio. Sehern.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Samstag wissen müssen:

1. DFB-Pokal: Entscheidung im Elfmeterschießen sehen mehr als 18 Mio. Fans

13,79 Mio. Fußballfreunde saßen also während der 148 Minuten Spielzeit im Durchschnitt vor den Fernsehern und verfolgten das DFB-Pokal-Finale im Ersten. Bei Sky waren es weitere 310.000 (reguläre Spielzeit) bzw. 350.000 (Verlängerung und Elfmeterschießen), insgesamt sahen das Endspiel also mehr als 14 Mio. Am weitesten nach oben kletterte die Quotenkurve dabei logischerweise in den Schlussminuten des Elfmeterschießens: Hier sahen allein im Ersten mehr als 18 Mio. zu, um 22.47 Mio. 18,56 Mio. Das Spiel war damit das erfolgreichste TV-Programm seit der Fußball-WM 2014. Auch das Pokal-Finale 2015 – zwischen Dortmund und Wolfsburg – blieb mit 11,94 Mio. Sehern recht klar unter den nun erreichten Zahlen. 2014 gab es für das Pokal-Endspiel – ebenfalls zwischen Bayern München und Borussia Dortmund – hingegen sogar 14,25 Mio. Zuschauer.

2. „Bella Block“ Best of the Rest

Auch hinter dem DFB-Pokal-Finale folgen in den Quoten-Tages-Charts Programme des Ersten aus dem Umfeld des Live-Spiels: Die Halbzeit-„Tagesschau“ sahen um 20.50 Uhr 10,85 Mio. Leute (39,7%), die „Sportschau live“-Moderationen kamen vorher und nachher im Durchschnitt auf 6,74 Mio. und der „Sportschau-Club“ ab 23.40 Uhr noch auf 2,58 Mio. (18,6%). Stärkster ARD-Konkurrent war in der Prime Time das ZDF mit einer „Bella Block“-Wiederholung, die sich 2,58 Mio. Leute (9,3%) ansahen. RTL kam mit „Dirty Dancing“ hingegen um 20.15 Uhr nur auf 1,44 Mio. Seher und 5,1%.

3. Fußball auch im jungen Publikum unschlagbar, RTL am wenigsten schlechte Alternative

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es für das Fußballspiel 4,63 Mio. Zuschauer und mit 49,3% einen fast identisch starken Marktanteil. Das Match war damit natürlich auch hier die klare Nummer 1 des TV-Tages. Dahinter folgen wiederum „Tagesschau“ (3,51 Mio.) und „Sportschau live“ (2,24 Mio.), andere Sender scheiterten allesamt an der Mio.-Marke. So waren „Die 100 witzigsten RTL-Momente aller Zeiten“ um 22.10 Uhr mit 960.000 und immerhin 11,9% der Sieger der ARD-Konkurrenten, vorher erreichte „Dirty Dancing“ mit 760.000 nur 8,2%.

4. Vox-Film nah an ProSieben-Niveau, alle Top-6-Privatsender aber weit unter Normalform

Hinter RTL folgt in den Tages-Charts der Sat.1-Film „Wir kaufen einen Zoo“: 660.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 6,9%. ProSieben blieb mit „Vielleicht lieber morgen“ hingegen bei sehr schwachen Werten von 480.000 und 5,2% hängen, musste sich beinahe auch noch Vox geschlagen geben, das mit „Kühles Grab“ 460.000 junge Menschen und 4,9% erreichte. RTL II kam mit den „Außergewöhnlichen Menschen“ um 20.15 Uhr auf 250.000 und 3,0%, steigerte sich aber mit weiteren Folgen der Reihe um 21.15 Uhr auf 3,2%, um 22.15 Uhr auf 4,1% und um 23.15 Uhr auf sehr ordentliche 5,7%. Bei kabel eins blieb „Blue Bloods“ bei miserablen 2,1% hängen.

5. mdr besiegt mit „Schlagern des Jahres“ im Gesamtpublikum um 20.15 Uhr ProSieben, Vox & Co.

Eine gute Fußball-Alternative hatte für viele Menschen offenbar das mdr Fernsehen im Programm: 1,02 Mio. schalteten hier um 20.15 Uhr „Die Schlager des Jahres“ ein – tolle 3,6%. Damit musste sich der mdr in der Prime Time nur dem Ersten, dem ZDF, RTL und Sat.1 geschlagen geben, alle anderen Sender besiegte man. Um 19.30 Uhr erreichte das NDR Fernsehen mit „NDR regional“ 940.000 Menschen und 5,2%, um 20 Uhr mit der „Tagesschau“ 910.000 und 4,0%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. Stellen Sie doch nicht solch „dumme“ Fragen. Statistiken hinterfragt man in diesem Land nicht. Das ist Insubordination. Sowas machen nur Putinverstehet, Alu-Hüte und Systemprsse-Schreier.

  2. „Am weitesten nach oben kletterte die Quotenkurve dabei logischerweise in den Schlussminuten des Elfmeterschießens“
    Woher wissen die denn das sie einschalten müssen ? Früher gabs Laufbänder mit Einblendungen bei den Partner-Sendern. Aber hier doch wohl nicht.

    Das sind ja 4 Millionen mehr als beim Haupt-Spiel.
    Twitter ist hier nicht so verbreitet. Whatsapp „Schalt den Pokal ein. Elfmeter-Schiessen“ vielleicht. Aber für 4 Millionen mehr reicht das vielleicht auch nicht. So gesehen wäre das wohl für alle Senderplaner und Medien sehr interessant, woher und wie die 4 Millionen im Vergleich zum Hauptspiel zusammengekommen sind. Oder guckt man bei Spielen und Krimis klassischerweise immer nur die letzten 15 Minuten mit der Auflösung bzw. Ergebnis ?

    Speziell für Live-Ereignisse bei n-tv oder n24 oder noch mehr sogar Periscope usw. wären die zugrundeliegenden Mechanismen dieser schnellen Zuschauer-Mehrung vermutlich sehr interessant. Politiker-Talkshows hingegen sind wohl oft bequem am Nachmittag zuvor aufgezeichnet.
    In diesem Zusammenhang wäre auch noch wichtig, die Wiederholungs-Zuschauer oder PVR/USB-Stick-Aufnahme-Nutzer separat aufzulisten.

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