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Höschenblitzer-Foto bei Goldener Kamera: Laura Wontorra setzt einstweilige Verfügung gegen Bild durch

Laura Wontorra setzte sich in erster Instanz gerichtlich gegen Bild durch
Laura Wontorra setzte sich in erster Instanz gerichtlich gegen Bild durch

Sportmoderatorin Laura Wontorra hat sich vor der Pressekammer des Landgericht München I gegen Axel Springers Bild durchgesetzt und eine einstweilige Verfügung erwirkt. Die Boulevardzeitung hatte ein Foto vom roten Teppich der Goldenen Kamera im Februar veröffentlicht, auf dem Wontorra durch eine unvorteilhafte Bewegung Einblick unter ihr Kleid gewährte.

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Was haben Paris Hilton, Miley Cyrus, Emma Watson und Sport1-Moderatorin Laura Wontorra gemeinsam? Sie alle müssen das mit dem Ein- und Aussteigen in/aus Autos noch einmal üben. Schon oft gesehen und schnell wieder vergessen sind diese (manchmal inszenierten) Momente, in denen Stars und Sternchen durch unvorteilhafte Bewegungen zu viel von sich oder bestimmten Körperstellen preisgeben. So geschehen auch am 6. Februar bei der Gala der Goldenen Kamera. Dort erregte die 27-jährige Moderatorin mit ihrem Kleid große Aufmerksamkeit. Allerdings nicht nur, weil es so so galant aussah, sondern auch, weil der Beinschlitz sehr hoch geschnitten war – möglicherweise etwas zu hoch. Ein Fotoklick im richtigen Moment und das Schlüpfer-Gate war perfekt.

Dass dieses Foto in der Presse landete, gefiel der Tochter des langjährigen „ran“-Moderators Jörg Wontorra überhaupt nicht – und dort hatte es auch nichts zu suchen, wie laut Süddeutscher Zeitung nun das Landgericht in München urteilte und damit einem Antrag auf einstweilige Verfügung stattgab. Denn trotz Teilnahme einer zeitgeschichtlichen Person an einer öffentlichen Veranstaltung ist nicht jede Fotoveröffentlichung erlaubt, so das Gericht über die Persönlichkeitsrechtsverletzung. Zwar sei eine Veröffentlichung eines unvorteilhaften Fotos von Prominenten hinzunehmen, allerdings sei man in diesem Fall auch als Leser peinlich berührt. „Bei Abwägung dieser Interessen ist zu berücksichtigen, dass es sich bei dem berichteten Geschehen um ein vergleichsweise belangloses Ereignis handelte, welches auch durch eine Wortberichterstattung adäquat darstellbar gewesen wäre“, heißt es im Urteil.

Auch hätte gegen die Veröffentlichung aus rechtlicher Sicht nichts dagegengesprochen, wäre die entsprechende Stelle, also Wontorras nicht ganz undurchsichtiger Slip, unkenntlich gemacht worden.

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Das Urteil des Landgerichts München ist noch nicht rechtskräftig.

Update, 14.12 Uhr: Auf Nachfrage erklärte eine Springer-Sprecherin, dass Bild keine weiteren Rechtsmittel gegen den Gerichtsbeschluss einlegen werde.

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Alle Kommentare

  1. Wenn man sich das Bild ansieht (einfach mal suchen bei Google) kann ich die Dame verstehen das man sowas nicht öffentlich machen will.
    Andererseits lebt Frau Wontorra von der Öffentlichkeit und sollte sich nächstes Mal evtl. nicht so offenherzig zeigen.

    Also viel Wind um nichts.

  2. Diese Presse muss natürlich selbst entscheiden, was sich ein Mensch in dieser Zeit bieten lassen muss. Ganz klar wieder ein neuer Angriff auf die Pressefreiheit!!!!

  3. Sorry, aber wer sich als sogenannte „Person des õffentlichen Lebens“ ein Kleid anzieht, wo der Schlitz nicht hoch genug gehen kann und dann damit bewußt und gewollt vor gefühlt 100 Kameras posiert – der muss eben dann auch mal akzeptieren, das ein Stück vom Po durch die halbtransparente Unterwäsche rausschaut, wenn Madame sich halt ungeschickt anstellt.

    Das Gericht hat meiner Meinung nach falsch entschieden.

    Wer von den Medien so profitiert, der sollte sich da mal nicht so zickig haben.

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