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Werbevermarkter Ströer schafft zu Jahresbeginn Sprung in die Gewinnzone

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Der von einem US-Hedgefonds scharf attackierte Werbevermarkter Ströer hat es zu Jahresbeginn in die Gewinnzone geschafft. Nachdem das im MDax notierte Unternehmen vor einem Jahr noch einen Verlust von 3 Millionen Euro ausgewiesen hatte, fuhren die Kölner nun einen Überschuss von 5,1 Millionen Euro ein, wie Ströer am Donnerstag mitteilte.

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Bereinigt um Sonderposten vervierfachte sich der Gewinn auf 20,1 Millionen Euro. Der Konzern bezeichnete den Jahresstart als den besten seit seinem Börsengang im Juli 2010.

Bereits vor zwei Wochen hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass der Umsatz in den ersten drei Monaten vor allem dank Zukäufen um 40 Prozent auf 226,2 Millionen Euro geklettert war. Aus eigener Kraft lag das Wachstum bei 11,5 Prozent. Weil das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um fast drei Viertel auf 45,3 Millionen Euro zugelegt hatte, hob Vorstandschef Udo Müller auch die Jahresprognose etwas an und will mehr als 280 Millionen Euro erreichen.

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Der US-Hedgefonds Muddy Waters hatte Ströer am 21. April mit einer kritischen Studie scharf angegriffen und unter anderem für seine veröffentlichten Zahlen zum Wachstum kritisiert. Daraufhin war die Ströer-Aktie im Tagesverlauf um bis zu 33 Prozent eingebrochen und lag bei Handelsschluss 18 Prozent im Minus. Aktuell liegt das Papier noch immer rund 16 Prozent unter dem Kurs vor der Attacke. Ströer weist alle in dem Muddy-Waters-Bericht genannten Vorwürfe zurück und hat rechtliche Schritte angekündigt.

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