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Dem „Autokraten Erdogan die rote Karte gezeigt“: DJV-Boss Überall lobt LG Köln für Erdogan/Döpfner-Entscheidung

Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes: Frank Überall
Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes: Frank Überall

Der Deutsche Journalisten-Verband ist mit der Arbeit des Landgericht Kölns zufrieden. Die Richter hatten am heutigen Dienstag den Antrag des türkischen Staatspräsidenten Recep Erdogan auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Springer-CEO Mathias Döpfner zurückgewiesen. DJV-Chef Frank Überall wertete dies als die fällige "rote Karte" für den türkischen Präsidenten.

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„Das Landgericht Köln hat das einzig Richtige getan und dem türkischen Autokraten Erdogan die rote Karte gezeigt. Die Meinungsfreiheit ist in diesem Fall ein höheres Gut als die persönlichen Befindlichkeiten des türkischen Präsidenten“, kommentiert der DJV-Vorsitzende Frank Überall.

Zudem mahnte der Funktionär noch einmal die Bundesregierung, sich mit der angekündigten Abschaffung des Straftatbestands der Majestätsbeleidigung nicht zu viel Zeit zu lassen: „Der Paragraf 103 darf nicht das Einfallstor für die Despoten dieser Welt werden, die sich von deutschen Künstlern und Journalisten auf den Schlips getreten fühlen.“

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