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„Lauter und wilder als Zeit Online“: Zeit Campus startet eigenes Web-Portal

Die Macher des neuen Web-Auftrittes von Zeit Campus: Maria Exner und Simon Kerbusk
Die Macher des neuen Web-Auftrittes von Zeit Campus: Maria Exner und Simon Kerbusk

Neues Beiboot für Zeit Online. Nach dem Zeit Magazin bekommt jetzt auch Zeit Campus einen eigenen, aber trotzdem beim großen Web-Portal der Muttermarke integrierten, Online-Auftritt. Mit dem erweiterten Angebot versuchen die Macher vor allem eine der spannendsten Online-Zielgruppen stärker an die Zeit zu binden: die Millennials.

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„Unsere Ausgangsüberlegung war, drei starke Angebote zusammenzuführen“, erklärt Maria Exner, die stellvertretende Chefredakteurin von Zeit Online, gegenüber MEEDIA. „Wir hatten bei Zeit Online bereits ein sehr erfolgreiches Ressort für Themen rund um das Studium – die Themen landeten in unseren Abrufen regelmäßig auf Platz 1. Dort erreichten wir die 20- bis 30-Jährigen mit einer sehr persönlichen und direkten Ansprache. Außerdem sind unsere Serviceangebote – der Interessentest, die Studiengangsuchmaschine und das CHE-Ranking – zwar die populärsten und umfassendsten in Deutschland, sie waren aber nicht perfekt mit unserem journalistischen Angebot verzahnt. Zeit Campus schließlich ist die wichtigste Print-Publikation für Studierende.“ Aus diesen drei Zutaten wollen die Macher einen schmackhaften Mix aus „gutem Journalismus und gutem Service“ produzieren.

Zeit-Campus-Online-Text

Die neue Seite von Zeit Campus

Zusammen mit Exner ist auch der Print-Chefredakteur von Zeit Campus, Simon Kerbusk, für die Inhalte der neuen Seite verantwortlich. Dabei liegt die Konzentration der Themenauswahl weniger auf Welt-Nachrichten. Trotzdem wollen die Macher natürlich tagesaktuell arbeiten. So lautet das offizielle Ziel über die relevanten Themen für die Zeit zwischen Abitur und Jobeinstieg zu berichten: „Das richtige Studium, die große Liebe, den besten Weg, erwachsen zu werden.“

Damit spiegelt das neue Portal ziemlich genau das Magazin: „Mit unserem Heft haben wir uns vor allem bei den großen Fragen für die Zeit zwischen Abitur und Berufseinstieg eine hohe Glaubwürdigkeit erarbeitet“, erklärt Kerbusk gegenüber MEEDIA.

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Zeit-Campus-Text

Die gedruckte Variante von Zeit Campus

Im Vergleich zum Hauptangebot von Zeit Online solle es auf dem Web-Campus deutlich „lauter und wilder“ zugehen. Auch der Ton wird weniger nachrichtlich sein. Warum auch? Die Geschichten der neuen Campus-Seite sollen keinen nachrichtlichen Zugang haben. „Online wollen wir jetzt besonders die Möglichkeiten zur Interaktion nutzen und die Leser auffordern, sich mit uns zusammen Themen zu erschließen“, meint Kerbusk.

Die für die junge Zielgruppe wichtigen Social-Media-Kanäle wollen sich die Macher Stück für Stück erschließen: „Bei Facebook gehört Zeit Campus schon heute zu den erfolgreichsten Studentenmagazinen, Instagram kommt bald dazu“, sagt Exner. Ebenfalls auf der Liste stehen WhatsApp und Snapchat. Konkrete Start-Pläne gibt es noch nicht.

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