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Justizminister Maas verteidigt Vorstoß gegen sexistische Werbung

Heiko Maas‘ Vorstoß gegen sexistische Werbung stößt auf Kritik
Heiko Maas' Vorstoß gegen sexistische Werbung stößt auf Kritik

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat die Pläne seiner Partei für ein Verbot sexistischer Werbung verteidigt. "Wir treten gegen jegliche Form von Diskriminierung in dieser Gesellschaft ein. Das ist eine Grundlage für unser Zusammenleben", sagte Maas der Welt.

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Er wehrte sich gegen den Vorwurf etwa aus CDU oder FDP, sich als Oberlehrer der Nation aufzuspielen. „Menschen mit Verboten erziehen zu wollen, ist der völlig falsche Weg“, so Maas. „Wir müssen aber wieder heftiger debattieren über die Themen, die uns bewegen. Politik darf solche Fragen nicht unter sich ausmachen.“

Es gehe um die Frage, inwiefern man den Schutz vor herabwürdigender Werbung verbessern könne. Eine ähnliche Regelung gebe es bereits lange im Rundfunkstaatsvertrag, erklärte Maas: „Die laute Diskussion über diese Pläne zeigt nun, dass es ein Bedürfnis gibt, über solche Fragen zu reden und zu streiten.“

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Alle Kommentare

  1. Nach Maas wäre auch der neue Sixt Werbespot sexisitsch. Ich find den aber gut gemacht. Daher werde ich mein nächstes Auto bei Sixt mieten.

    Schlechte Werbung bestraft sich selbst. Da brauchen wir keine Zensur.

  2. Was ich schön öffters bemerkt habe bei Ministern, ist die Tatsache, daß diese Leute keinerlei fachliche Kompetenz von ihrem Ressort haben ! Wenn ich einen Beruf ausüben will, muß ich einen Gesellen, oder Meisterbrief vorlegen, – aber jeder Hannebambel mit dem richtigen Parteibuch darf Minister werden ! In dieser Legislaturperiode ist es besonders schlimm ! Man kann wirklich nur hoffen , daß bei den nächsten Wahlen all diese Versager ihre Posten los sind !

  3. „Wir müssen aber wieder heftiger debattieren über die Themen, die uns bewegen. Politik darf solche Fragen nicht unter sich ausmachen.“

    Unerträglich der Mann. Versucht er doch gerade eine Debatte mittels Verboten und Hetze zu unterbinden. Der Mann beschädigt nur das Amt des Justizministers.

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