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„Topmodels“ siegen mit Zuschauer-Plus bei 14-49, „Lena Lorenz“ schlägt den „Bullen und das Landei“

Ein 30-sekündiger Spot im Rahmen von „GNTM“ kostet laut XAD Service in diesem Jahr zwischen 52.200 und 87.390 Euro
Ein 30-sekündiger Spot im Rahmen von "GNTM" kostet laut XAD Service in diesem Jahr zwischen 52.200 und 87.390 Euro Die 2016er-Jury von "Germany's next Topmodel": Thomas Hayo, Heidi Klum und Michael Michalsky (v.l.n.r.)

Nachdem sie sich zweimal hintereinander der Europa League bei Sport1 geschlagen geben musste, ist ProSiebens Casting-Soap "Germany's next Topmodel" zurück auf Platz 1 des jungen Publikums. Mit 1,79 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 17,5% holte sie zudem auch die besten Zahlen seit drei Wochen. Chancenlos war RTLs "Cobra 11", im Gesamtpublikum gewann der ZDF-Film "Lena Lorenz" die Prime Time.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Germany’s next Topmodel“ siegt mit besten Zahlen seit drei Wochen

Mit 1,79 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 17,5% steht ProSiebens Model-Suche so gut da wie seit dem 31. März nicht mehr. 17,5% erzielte die 2015er-Staffel zudem kein einziges Mal. „Germany’s next Topmodel“ befindet sich in diesem Jahr also auf einem guten Weg, die Vorjahreszahlen zu toppen. Insgesamt sahen die Reihe am Donnerstag 2,70 Mio. Leute (9,2%). Die besten Marktanteile gab es wieder bei den Teenies: 380.000 14- bis 19-Jährige entsprachen unfassbaren 42,0%. Zudem besteht das „GNTM“-Publikum zu 78% aus Frauen und nur zu 22% aus Männern.

2. „Cobra 11“ verliert ohne Fußball-Konkurrenz sogar noch Zuschauer

Einen Abend zum Vergessen gab es am Donnerstag für RTL. Obwohl es keine Fußball-Konkurrenz gab, büßte „Alarm für Cobra 11“ noch Zuschauer ein. Nur noch 1,27 Mio. 14- bis 49-Jährige wollten die Actionserie um 20.15 Uhr sehen – für eine Erstausstrahlung ein enttäuschender Marktanteil von 12,6%, der die Zukunft der Serie wieder einmal in Frage stellen dürfte. Die Wiederholung einer älteren Episode kam um 21.15 Uhr noch auf 1,21 Mio. und 11,5%. Ebenfalls chancenlos gegen ProSieben war Sat.1: 880.000 bis 1,05 Mio. junge Menschen sahen die drei „Criminal Minds“-Folgen – Marktanteile von 8,9%, 9,9% und 10,5%.

3. „Lena Lorenz“ gewinnt öffentlich-rechtliches Film-Duell gegen „Der Bulle und das Landei“

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Den Tagessieg im Gesamtpublikum machten trotz ansteigender „Topmodel“-Tendenz ARD und ZDF unter sich aus. Das meistgesehene Programm war dabei die 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 4,68 Mio. Neugierige einschalteten. Um 20.15 Uhr hatte allerdings das ZDF die Nase vorn: 4,32 Mio. (14,1%) entschieden sich für das Heimatdrama „Lena Lorenz – Von weit her“, 3,83 Mio. (12,5%) für die ARD-Krimikomödie „Der Bulle und das Landei: Goldrausch“. Überragende Zahlen waren das für beide Filme nicht. Dennoch reichten sie klar, um die private Konkurrenz zu besiegen: „Germany’s next Topmodel“ lag auch hier mit den 2,70 Sehern vor RTL und Sat.1.

4. Erstaunlich gute Zahlen für den „Frauentausch“ und „Die Kochprofis“

Zu den Gewinnern des Abends gehört ganz eindeutig RTL II. Die beiden Doku-Soaps „Die Kochprofis“ und „Frauentausch“, die in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr durch extrem gute Zahlen aufgefallen sind, waren diesmal so erfolgreich wie seit Sommer 2013 nicht mehr. 940.000 und 980.000 14- bis 49-Jährige bescherten dem Duo Top-Marktanteile von 9,3% und 10,6%. „Die Kochprofis“ schlugen um 20.15 Uhr sogar Sat.1 und mussten sich nur ProSieben und RTL geschlagen geben. Vox war mit dem „A-Team“-Film aus dem Jahr 2010 ebenfalls erfolgreich, erreichte 820.000 junge Zuschauer und 8,1%. Bei kabel eine blieb „Werner – Gekotzt wird später“ mit 520.000 bei blassen 5,0% hängen.

5. 3sat stark mit „Wunderwerk Penis“, WDR mit dem „Summ, Summ, Summ“-„Tatort“

Bei den kleineren Sendern tat sich am Donnerstagabend u.a. 3sat hervor: 1,15 Mio. Neugierige interessierten sich für die Doku „Wunderwerk Penis“ – ein Top-Marktanteil von 3,8% für den Sender, dessen 12-Monats-Durchschnitt derzeit bei 1,2% liegt. Ebenfalls stark: „mare TV“ im NDR Fernsehen: Die beiden Ausgaben kamen ab 20.15 Uhr auf 1,16 Mio. und 1,10 Mio. Seher, sowie Marktanteile von 3,8% und 3,5%. Die Nummer 1 der kleineren Sender hieß um 20.15 Uhr aber WDR Fernsehen: 1,50 Mio. schalteten den Münster-„Tatort“ Summ, Summ, Summ“ ein – 4,9%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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