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Nachlassende Nachfrage: Apple reduziert iPhone 6s-Produktion offenbar weiter

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Wird das iPhone 7 doch noch weiß?

Neue Hiobsbotschaften für Apple aus Fernost: Wie der Nikkei Asian Review berichtet, fährt Apple seine iPhone 6s-Produktion auch im Juni-Quartal wegen nachlassender Nachfrage weiter herunter. Apple habe Zulieferern mitteilt, das bereits deutlich reduzierte Niveau des abgelaufenen Quartals auch zwischen April und Juni weiter beizubehalten, in dem Apple seine Produktion angeblich bereits um 30 Prozent reduziert habe. Anleger reagieren verschreckt.

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Das japanische Gespenst kehrt zurück. Nachdem der Nikkei Asian Review bereits im Januar mit der Nachricht geschockt hatte, dass Apple seine iPhone-Produktion um happige 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum heruntergeschraubt habe, berichten die Japaner nun mit Verweis auf die Zuliefererkette, dass Apple die Produktion auch im laufenden Quartal weiter drosselt.

Der Grund: Nachlassende Nachfrage nach dem iPhone 6s und dem 5,5 Zoll großen Phablet iPhone 6s Plus, die eigentlich kaum überraschend dürfte. Wenn bereits im zweiten Quartal nach der Einführung des iPhone 6s das Kundeninteresse signifikant nachlässt, dürfte es kaum drei Monate später zurückkehren, zumal potenzielle Käufer ihre iPhone 6s-Order umso genauer überdenken dürften je näher das iPhone 7 rückt.

Skepsis vor Quartalsbilanz
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Trotzdem sorgte der Bericht des Nikkei Asian Review, der am Freitagnachmittag amerikanischer Zeit kursierte, für erneute Verunsicherung unter Anlegern: Die Apple-Aktie, die zuvor kaum verändert notiert hatte, sackte in den letzten zwei Handelsstunden in Reaktion auf die News um zwei Prozent auf unter 110 Dollar ab.

Aufklärung dürften die nun schon monatelang anhaltenden Spekulationen in einer Woche erhalten, wenn Apple am kommenden Montag nach Handelsschluss Quartalszahlen vorlegt. Nachdem Apple einen Ausblick unter Vorjahresniveau und fallende iPhone-Verkäufe in Aussicht stellte, rechnet die Wall Street mit einem zweistelligen Einbruch beim Umsatz und Gewinn.

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