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WDR: „Aktuelle Stunde“ zieht von Düsseldorf nach Köln

WDR-Sprecherin Ingrid Schmitz
WDR-Sprecherin Ingrid Schmitz

Die WDR-Angebote "Aktuelle Stunde", "WDR aktuell" und "WDR extra" ziehen von Düsseldorf nach Köln. Die gesamte Programmgruppe "Aktuelles Fernsehen" soll bis 2021 in dem dann sanierten Filmhaus in der Kölner Innenstadt untergebracht werden.

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Dies berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger (Ksta) am Mittwoch. „Im ehemaligen Filmhaus in Köln soll ab 2021 die aktuelle Berichterstattung im WDR zentral gebündelt werden, inhaltlich und crossmedial. Der Arbeitstitel dafür lautet ‚Haus der Aktualität'“, erklärt WDR-Sprecherin Ingrid Schmitz im Gespräch mit der Tageszeitung.

Außerdem werde auch eine Informations-Hörfunkwelle aus den Arkaden ins Filmhaus umziehen, so der Ksta. Herzstück solle ein crossmedialer Newsroom sein, in dem die Journalisten tagesaktuell und medienübergreifend arbeiten: Fernsehen, Hörfunk und Internet.

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Die „Lokalzeit Düsseldorf“, „Westblick“, „Westpol“ und die „hier und heute“-Redaktion bleiben allerdings in Düsseldorf. Angaben zur Anzahl der Mitarbeiter und den Kosten des Umzuges, könne der Sender noch nicht machen, so der Kölner Stadt-Anzeiger.

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Alle Kommentare

  1. Hallo

    Es verwundert schon,dass bei einem 3 stelligen Millonen Defizit des Senders der Umzug von Düsseldorf nach Köln durch die Aufsichtsgremien abgesegnet wurde.Die Aufsichtsgremien sind auch in ihrer Zusammenstellung eine Farce.
    Von Sparen und Haushaltskonsolidierung weit gefehlt.In den Aufsichtsgremien sitzen alles andere,als Fachleute für Finanzen.
    Als Zwangsgebührenzahler kann man nur Wut bekommen.Ich wäre dabei,wenn Millionen anderer sich verweigern würden die Gebühren nicht mehr zu zahlen.

    mfg
    H.K.

  2. Da wird gehandelt. Da werden Entscheidungen getroffen. (Satire)
    Hat der WDR keine anderen Probleme – und dazu offenbar noch zu viel Geld, das irgendwie ausgegeben werden muss? Ich habe langsam den Eindruck, Herr Buhrow hat seit seinem Amtsantritt ein nahezu perfektes Händchen entwickelt, mit perfekter Zielsicherheit die falschen Prioritäten zu setzen. Oder hört er auf (im Haus langgediente) Einflüsterer, denen er keine eigene Meinung und eigene Positionen entgegenzusetzen hat. Jedenfalls wird der Eindruck von Monat zu Monat immer stärker, dass Buhrow mit seinem Job komplett überfordert ist.

    Der WDR sollte mal daran denken, dass er eine LANDES-Rundfunkanstalt ist, nicht die ARD, sondern Zulieferer der ARD. Landesprogramm ist kein Abfallprodukt des ARD-Programms. Das Landesprogramm war und ist in Düsseldorf am besten aufgehoben, ganz nebenbei (wie die meisten wissen) in direkter Nachbarschaft zum Landtag und nicht allzu weit von den Ministerien. Da haben sich wieder einmal die Kölner Seilschaften durchgesetzt, die nach Jahrzehnten immer noch nicht gemerkt haben, dass außer den Kölnern selbst auch kaum ein Kollege (freiwillig) in Köln arbeiten will.

    Auch unter den Zuschauern, den Bürgern in NRW, wird Düsseldorf, sowohl als Landeshauptstadt, als auch als WDR-Standort für die Landespolitik NRW, wesentlich mehr akzeptiert als die Klüngelrepublik im Umfeld des Doms, die sich selbst ständig größer und wichtiger sieht als sie tatsächlich ist – und beliebt ist sie schon gar nicht.

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