Neue Sixt-Werbung #Frühlingsgefühle: Werberat meldet Beschwerden, hält Spot aber für zulässig

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Marketing Das ging wirklich fix: Am Morgen postete Sixt seinen neuen Clip #Frühlingsgefühle und am Mittag lagen dem Werberat bereits erste Beschwerden vor. In dem 30-Sekünder ist eine attraktive Sixt-Angestellte zu sehen, die beim Anblick eines Mercedes-Cabrios heftige Frühlingsgefühle überkommen.

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Der Spot passt perfekt in das klassische Werbeschema des Autovermieters. Alles ist auf Provokation getrimmt, bekommt aber stets im letzten Moment noch die Kurve. So auch im Fall der aktuellen Frühjahrskampagne.

 

Lecko mio, da sind wohl die #Frühlingsgefühle mit ihr durchgegangen Markiere jemanden, der gerne mit ihr tauschen würde!

Posted by Sixt rent a car on Montag, 21. März 2016

Die gesamte Inszenierung bettelt geradezu um einen Sexismus-Shitstorm, trotzdem schaffen es die Macher, dass die Frau nicht zu einem reinen Objekt degradiert wird. Sie bleibt – bei aller sexy Pose – eine selbstbestimmte und selbstbewusste Frau. So sieht es zumindest der Werberat und hat nichts an dem Spot zu beanstanden. Viele Konsumenten sind da anderer Meinung. So liegen den Ethik-Wächtern der Reklame-Branche bereits mehrere Beschwerden vor.

Ob nun selbstbestimmt oder nicht. Der ganze Clip setzt auf Provokation. So heißt es bereits im Betreff Pressemitteilung des Autovermieter: „Provokantes Sixt Video“.

Wie man tatsächlich selbstbewusste Frauen inszeniert bewies Sixt im vergangenen Jahr zum Weltfrauentag. Zu sehen sind keine Angestellte mit Frühlingsgefühlen, sondern starke Damen am Steuer.

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Alle Kommentare

  1. Die Entscheidung des Werberates kann ich nicht verstehen. Dieser Spot ist eindeutig autofeindlich. Da wird ein Mercedes-Cabrio zum Objekt degradiert und es wird sugeriert, es sei jederzeit verfügbar. Pfui!

  2. „…erhält Beschwerden“: Das waren bestimmt berufsempörte Kampf-Feministinnen, vorzugsweise grün/links, die auch mal gerne Frühligsgefühle hätten…:)

  3. Mal schauen wann diese Empörungskultur ihre Anhänger frisst?
    Diese dümmlich-peinlichen Auswüchse von Scheinphilantrophen mit ihrer Moraldiktatur erinnert immer mehr an Deutschlands dunkelste Zeiten.
    Provokation ist dort wohl nur erlaubt, wenn sie mit Gewalt gegen Mitmenschen einhergeht und dem eigenen Weltbild dient. Ansonsten kommt die Moralkeule.

  4. Wer sich über soetwas aufregt, den halte ich für nicht ganz normal. Vielleicht sollte man solche einfach kein Podium mehr geben.

    Martin Ganz pflichte ich bei, sehr wahrscheinlich meldete sich die ideologische Ecke zu Wort.

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