Krieg und Trauer: So gehen die Zeitungen mit den Anschlägen von Brüssel um

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Besondere Nachrichtenlagen sorgen auch stets für besonders eindrückliche Titelseiten. So auch im Fall der Anschläge von Brüssel. Während die Bild den Terroristen den Krieg erklärt, setzen die meisten Tageszeitungen auf Trauer und gedenken erst einmal den Opfern.

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Zweier-Collage-Bild-Taz
Kriegserklärung und Trauer: Die Bild und die taz gehen das Thema völlig unterschiedlich an.

liberationLibération:
Wie die taz, schreibt auch die Liebération aus Frankreich keine nachrichtliche Headline, sondern nennt nur Stadt und Datum.

nrc next

NRC.Next
Die Zeitung aus den Niederlanden zeigt auch ein Bild aus dem U-Bahn-Tunnel, setzte den Anschlag aber noch in einen größeren Zusammenhang.

the nationalThe National
Die schottische Zeitung versucht die Trauer der Menschen abzubilden.

26 blk_meedia
Berliner Kurier
Die Berliner liefern ein sehr blutiges Cover ab

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B.Z.
Starkes Statement: Die B.Z. sagt den Terroristen klar ihre Meinung

 

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Welt Kompakt
Dunkel und beängstigend kommt die Welt Kompakt daher. Das ist atmosphärisch sehr dicht.

Collage-Tagesspiegel-The-Times-Volkskrant-Abendblatt
Die Times und de Volkskrant zeigen, genauso wie der Tagesspiegel oder das Abendblatt die drei mutmaßlichen Terroristen am Flughafen

tenir bonLe Soir
So trauert die Zeitung aus Belgien

 

Berlingske
Berlinske

Die Zeitung kommt aus Dänemark

 

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Alle Kommentare

  1. …setzen die meisten Tageszeitungen auf Trauer und gedenken erst einmal den Opfern.

    Da kommt einem echt der Kaffee hoch bei. Die Ereignisse in Brüssel sind keine Pferde beim Rennen, auf die man setzt und außerdem gedenkt man DER Opfer.

  2. Wir sind entsetzt, bekunden Solidarität und trauern. Das wird langsam zur Gewohnheit.
    Ich frage mich:
    Weshalb werden polizeibekannte gewaltbereite Islamisten nicht festgesetzt? Weshalb gehen friedliche Islamisten nicht gegen radikale Glaubensbrüder vor? Weshalb werden Straftäter mit Samthandschuhen angefasst und lachen über uns „zahnlose“ Demokraten?
    Es wird Zeit, dass Europa Flagge zeigt, unsere demokratischen Grundwerte aufzeigt und klar macht, was in Europa nicht mehr akzeptiert wird. Dazu gehört vordringlich auch die Kampfansage an Parallelgesellschaften und Menschen, die ihren Glauben über unser Gesetz stellen. Hilfe für Flüchtlinge gern – aber bitte Integration nach unseren Regeln. Ich möchte, dass meine Enkel als Europäer aufwachsen dürfen – in Frieden und ohne Angst.

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