Netflix investiert 90 Millionen Dollar in Will Smith-Film „Bright“

Netlix-Boss Reed-Hastings (li.) und Hollywood-Star Will-Smith
Netlix-Boss Reed-Hastings (li.) und Hollywood-Star Will-Smith

Reed Hastings tut es erneut: Klotzen statt es zu kleckern, wenn es um die Zukunft von Netflix geht. Mal eben 90 Millionen Dollar nimmt Hastings in die Hand, um sich den Fantasy-Cop-Thriller "Bright" im Bieterstreit zu sichern, wie das Branchenportal "Deadline" berichtet. Hauptdarsteller Will Smith dürfte eine zweistellige Millionensumme winken.

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Es war eine Alles-oder-Nichts-Wette: 100 Millionen Dollar nahm Reed Hastings 2011 in die Hand, um sich die Politserie House of Cards zu sichern – und dabei den scheinbar übermächtigen Rivalen HBO auszustechen. „Bei dieser Entscheidung habe ich am meisten geschwitzt“, bekannte Hastings auf der letztjährigen re:publica.

Die Wette ging gut und ebnete den Weg zur großen Weiterentwicklung von Netflix‘ vom reinen Streaming-Dienst zum Anbieter von exklusiven Eigenproduktion. 31 neue Serien in Eigenproduktion sollen dieses Jahr auf Netflix zu sehen sein – der Streamingdienst bietet damit Material für über 600 Stunden an. In anderen Worten: Wer alle Netflix-Serien sehen würde, wäre damit ununterbrochen fast einen Monat beschäftigt (25 Tage).

90 Millionen Dollar für Film-Produktion

Doch auch im klassischen Kino-Segment will es Netflix nun wissen und produziert wie auch Rivale Amazon verstärkt Filme – „Crouching Tiger, Hidden Dragon“,  „Beasts of No Nation“  oder „The Ridiculous 6“ waren nur der Anfang.

Dass Reed Hastings auch im Filmbereich bereit ist, „all in“ zu gehen, unterstreicht ein Deal, der am Wochenende vom Branchenportal Deadline als perfekt gemeldet wurde: Für kolportierte 90 Millionen Dollar sicherte sich Netflix den Zuschlag für die Produktion des Fantasy-Cop-Thrillers „Bright“ und stach dabei die Branchenschwergewichte Warner und MGM aus.

Netflix sichert sich Dienste von Will Smith und Brad Pitt

Netflix veranschlagt dabei 45 Millionen Dollar für die Produktion, bei der David Ayer die Regie führen soll, 3 Millionen Dollar für Drehbuchautor Max Landis und 42 Millionen Dollar an Gagen für die Darsteller – der Löwenanteil davon erwartungsgemäß für Hollywoodstar Will Smith.

Zuletzt hatte sich Netflix für ein Drittel der Kosten die Militärsatire „War Machine“ gesichert, die von  Brad Pitt produziert werden soll.

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