„Nicht das Apple, das es mal war“: Co-Gründer Steve Wozniak kritisiert die Apple Watch

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Tech Apple verdient mehr denn je, doch Mitbegründer Steve Wozniak sorgt sich kurz vor dem 40. Jubiläum um den Kurs, den der Kultkonzern aus Cupertino mit seiner Apple Watch eingeschlagen hat. In einer Frage-und-Antwort-Runde beim Internetportal Reddit fand Wozniak lobende Worte für Apple-Chef Tim Cook, kritisierte allerdings den Launch des jüngsten Produkts, das nicht die DNA des Techpioniers widerspiegele, der einmal die Welt verändert habe...

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Drei Tage noch – dann ist endlich wieder iDay: Das neue iPhone SE wird erwartet. Apple-Mitbegründer Steve Wozniak beschäftigt unterdessen mehr das jüngste Produkt in Apples Historie – die vor einem Jahr gelaunchte Apple Watch.

Apple-CEO Tim Cook macht weiterhin ein Geheimnis um die Verkäufe von Apples Smartwatch, doch die Erhebungen von Marktforschern sprechen eine deutliche Sprache – die Apple Watch verkauft sich bislang nicht, wie man es vom Branchenprimus erwartete.

„Die Apple Watch hat uns ins Schmucksegment entführt“

Glaubt man Steve Wozniak, könnte das möglicherweise auch an der unklaren Produktpolitik liegen, mit der die Apple-Uhr in  inzwischen 40 verschiedenen Modellen angeboten wird.

„Ich mag die Apple Watch ja, aber sie hat uns ins Schmucksegment entführt, in dem man eine Uhr zwischen 500 und 1100 Dollar kauft, je nachdem, für wie wichtig man sich hält“, erklärte Wozniak im Wochenverlauf in einem Interview mit dem Social-News-Aggregator Reddit.

„Der einzige Unterschied besteht im Armband. Das ist nicht das Unternehmen, das Apple einmal war, das Unternehmen, das die Welt wirklich stark verändert hat“, präzisiert der Mitbegründer von Apple, der den späteren Kultkonzern mit Steve Jobs am 1. April 1976 startete.

Die Apple Watch ist allerdings auch schon der einzige Makel, den Wozniak in der Ära von Tim Cook ausgemacht hat. „Bei allem anderen stimme ich Tim Cook und dem neuen Apple sehr zu. Ich liebe die Hardware, ich liebe die Software, nichts davon enttäuscht mich. Ich vermisse Steve sehr, aber das ist alles.“

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Alle Kommentare

  1. Apple:

    Eher mittelmäßige Technik in ein (zugegebenermaßen) schickes Design verpackt und maßlos überteuert unter die Leute gebracht.

    Alles was die machen, können andere auch und oftmals sogar besser und günstiger.

    Ich selber lehne diesen Quark wegen des katastrophalen Preis-Leistungsverhältnisses ab aber meine bessere Hälfte ist da leider nicht zu bändigen.

    Immerhin ist es sowas wie ein Volkshandy a la Bild:

    Gefühlt jeder zweite Manager und Hartzler hat eins – nix mehr, womit man angeben könnte also.

    Nein, in solchen Milieus möchte ich mich nicht bewegen. 🙂

  2. Headline: „Woz: Nicht das Apple, das es mal war“.
    Text: „Ich liebe die Hardware, ich liebe die Software, nichts davon enttäuscht mich“.

    Rein journalistisch: Nervig krampfhaft tendenziöse Headline, finde ich.

  3. Nun Woz hat recht, Nachdem Applemit dem Apple I und II wie ein Sektkorken aus der Flasche nach oben geschossen ist, kam erst mal ein Absturz in Raten,
    der mit Jobs Abgang noch nicht zu Ende war.
    Der MacIntosh setzt sich nur langsam und mühsam in Szene,
    erst als Steve Jobs wieder ins Spiel kam, suaste Apple in die Umlaufbahn, est mit dem Ipod, dann mit dem Iphone und da man das Rad nicht alle paar Tage neu erfinden kann ging Apple ein wenig in die Breite, Apple Music ist erfolgrneich, auch wenn sie nur 2. am Markt sind und Apples Eieruhr hat, obwohl sie anfangs und z.Z. noch Schwachstellen hat aus dem Stand rund 76% vom Markt erobert.
    Natürlich wird der prozentuale Marktanteil fallen, obwohl die Stückzahlen 2016 wohl noch steigen sollten, denn um so hohe Anteile zu verteidigen mußte unser Apfelhändler eine Vielzahl von Modellen herausbringen, das liegt Apple nicht und das passt nicht zu ihrer Geschäftspolitik.
    Wenn man sieht, wie berauschend die Rendite ist, kann man ohnen nur raten, weiter so, aber sie sollten auch etwas für kapitalarme Studenten offerieren,
    aber das kleine Iphone wird wohl leider wieder über 400€ landen, das finde ich schade.
    Bei der watch weiß man erst woran man ist, wenn die neue Tick-Tack herauskommt, wahrscheinlich wird sie im Spätsommer vorgestellt
    Sie hat das Zeug ein Marketmakef wie Pod und Phone zu werden.
    Es kommen 2016 viele hochinteressante Anwendung heraus, teils in Verbindung mit Armbändern, z.B. ein recht brauchbares mobiles EKG,
    das über die Uhr und ein spezielles Armband möglich wird, vielleicht
    kommt auch ein Pillenersatz für die Ladies.
    Das man über genaue tägliche Temperaturmessung eine hohe Sicherheit erreichen kann, um nicht schwanger zu werden ist bekannt, wer dazu noch die Tage gut zählt erhält eine Sicherheit in der Höhe, wie die Pille sie bietet.
    Wenn beides zusammen komfortabel und nahezu by the way über eine schlaue Uhr gemanaged wird, dann sollte Frau das Gesundheitsridiko „Antibabypile“ entsorgen und ein Teil der Gewichtsprobleme hat sich dann auch gleich erledigt. Es hat halt eine Menge Folgen, wenn Fr au jahrzehntelan ihrem Körper vorspiegelt, sie wäre schwanger, genau das macht halt dieses Mistding.
    Das waren nur zwei Beispiele für heiße Anwendung einer coolen Uhr,
    da kommt aber noch vieles mehr.
    Wie auch immer, die Eieruhr sehe ich 2016 durch viele Billglösungen eher bei 42%, doch es spricht vieles dafür, dass viele die sich jetzt auf die Finger schlagen, damit sie die Uhr nicht bestellen, bei der Apple-Watch II kein Halten mehr kennen. Sie könnte am Ende bezüglich Umsatz und Gewinn ein starkes Stück Apple werden, Apple werden.
    Das für Woz, der im positvien Sinne ein grader Kumpeltyp ist, den wohl jeder gern als Freund hätte, güldene und Diamantene Uhren Firlefanz sind, ist verständlich, er zieht, wie ich auch, die hochgezogenen Hemdsärmel einer Cartier-Kluft vor, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, Apple hat den Mut und das Geld, sich auf glattes Parkett zu begeben, das nötigt mir zumindest Respekt ab.

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