Guardian Media Group streicht 250 Stellen, um profitabel zu werden

Das Guardian-Gebäude in London
Das Guardian-Gebäude in London

Publishing Massiver Job-Abbau beim britischen Guardian. Um innerhalb der nächsten drei Jahre aus der Verlustzone zu kommen, streicht die Guardian Media Group, in der neben dem Guardian auch der Observer erscheint, 250 Stellen. Darunter auch 100 Stellen in den Redaktionen.

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Laut Mitteilung des Guardian hofft man, den Abbau auf freiwilliger Basis hinzubekommen. Insgesamt werden sogar 310 Stellen gestrichen, was 18 Prozent der Gesamt-Belegschaft entspricht, 60 Stellen werden aber durch Nicht-Neubesetzungen eingespart.

Bis Ende März werden sich die operativen Verluste der Guardian Group für das aktuelle Geschäftsjahr auf knapp 60 Mio. Britische Pfund angehäuft haben. Der Verlag will nun auch Pläne aufgeben, das ehemalige Zug-Depot Midlands Goods Shed in ein Event-Zentrum umzuwandeln.

Bereits im Januar hatte der Guardian angekündigt, 20 Prozent der Kosten einsparen zu müssen. Spekulationen um Stellenstreichungen wollte man damals noch nicht kommentieren.

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