Blendle-Charts: NZZ besiegt die deutsche Konkurrenz mit Grundeinkommen in Kanada

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Die Nummer 1 der Blendle-Charts: NZZ Folio

Publishing NZZ Folio, das Monatsmagazin der Neuen Zürcher Zeitung, hat in den vergangenen sieben Tagen den Bestseller im Journalismus-Shop Blendle abgeliefert. Eine Story über einen kanadischen Test zum Grundeinkommen hat NZZ Folio den ersten Platz der Blendle-Charts beschert. Dahinter folgt erneut Cicero mit Peter Sloterdijk.

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Ein garantiertes Grundeinkommen ist ein Modell, über das immer wieder diskutiert wird. Es hat viele Anhänger und viele Kritiker. Das Interesse an der Idee hat sich auf den NZZ-Folio-Text übertragen, der über einen lang geheim gehaltenen Test in der kanadischen Provinz berichtet. „Geld macht gesund“, so die Headline des Artikels, hat sämtliche Artikel aller deutschsprachigen Medien geschlagen. Für NZZ Folio ist der erste Wochensieg in den Blendle-Charts.

Auf Platz 2 findet sich erneut die Nummer 1 der Vorwoche, das Cicero-Gespräch mit dem Philosophen Peter Sloterdijk, das wilde Diskussionen ausgelöst hat – und das immer noch für so viel Aufmerksamkeit sorgt, dass es sich gut auf Blendle verkauft. Auf Rang 3 – und damit so weit oben wie nie – folgt Neon mit einer List von 33 Tipps für ein wilderes Leben und mehr Action.

Erst dahinter platzierten sich die Medien, die sonst meist oben stehen: Der Spiegel, die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, etc. Ausnahmsweise gar nicht in der Top Ten dabei ist diesmal Die Zeit.

Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 9. bis 15. März 2016:

1. „Geld macht gesund“ – NZZ Folio, Peter Haffner, 2378 Wörter, 89 Cent
Garantiertes Grundeinkommen getestet: Longread zu einem lange geheim gehaltenen, kanadischen Test in der kanadischen Provinz.

2. „Das kann nicht gut gehen“ – Cicero, Alexander Kissler und Christoph Schwennicke, 3157 Wörter, 55 Cent
Kontroverses Interview mit Peter Sloterdijk, das eine nationale Intellektuellen-Debatte ausgelöst hat.

3. „Was tun auf der Welt“ – Neon, Esther Göbel, Katharina Krug, Michel Abdollahi, Mirna Funk, Peter Wittkamp und Mareike Nieberding, 2309 Wörter, 59 Cent
Neon-Autoren haben eine Liste zusammengestellt mit 33 Tipps für ein wilderes Leben und mehr Action.

4. „Wie geht’s ihm?“ – Süddeutsche Zeitung, 2231 Wörter, 79 Cent
Die Süddeutsche Zeitung hat alle verfügbaren Informationen zusammengetragen: ausführlicher Artikel über die Situation von Michael Schumacher und dessen Familie.

5. „Total bio aber tödlich“ – Der Spiegel, Alexander Neubacher, 1230 Wörter, 75 Cent
Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung im Interview über die wahren Gefahren unserer Ernährung.

6. „Zu viel Eiweiß ist auch keine Lösung“ – Die Welt, Sarah Lena Grahn, 866 Wörter, 25 Cent
Erklärstück zum Thema Ernährung: Warum die Hälfte unseres Essens aus Kohlendhydraten bestehen sollte.

7. „Frauenlauer“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Lara Fritzsche, 3403 Wörter, 79 Cent
Longread zur ersten rein weiblichen Landtagswahlklampf. Wie er sich verändert, wenn nur Frauen antreten.

8. „Spießertrance“ – Welt am Sonntag, Benjamin von Stuckrad-Barre, 1264 Wörter, 25 Cent
Benjamin von Stuckrad-Barre schreibt über eine E-Mail, die wir alle fürchten: die Einladung zum Klassentreffen.

9. „Die Entmachtung“ – Der Spiegel, Julia Amalia Heyer, Peter Müller, Ralf Neukirch, Christoph Pauly, René Pfister und Christoph Schult, 3951 Wörter, 35 Cent
Analyse zur „Entmachtung Angela Merkels”: Wie Deutschland in der EU isoliert wird.

10. „Frau Sisyphos“ – Die Welt, Eva Quistorp, 1634 Wörter, 35 Cent
Persönliches, sehr kritisches Lesestück einer Autorin, die sechs Monate in einem Flüchtlingsheim arbeitete.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Aus der Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech findet sich diesmal kein Artikel in der Gesamt-Top-Ten. Stattdessen führt hier die WirtschaftsWoche mit einem Stück über die „große Macht“ von Facebook. Dahinter folgen Spiegel und Economist.

1. „Große Zahlen, große Macht“ – Wirtschaftswoche, Lin Freitag, 1927 Wörter, 69 Cent
Eine Analyse zur Macht der Zahlen: Facebook kennt deine Intelligenz und sexuelle Orientierung.

2. „Mit dem Ich bezahlen“ – Der Spiegel, Marcel Rosenbach, 1348 Wörter, 75 Cent
Übersicht zu Start-ups, mit denen jeder mit seinen eigenen Daten Geld verdienen kann (und nicht nur Facebook).

3. „The future of computing“ – The Economist, 974 Wörter, 25 Cent
Erklärstück über „Moore’s Law“, das wichtigste Gesetz des Computing, und warum es nicht mehr gilt.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

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Alle Kommentare

  1. Und um hier in die Charts zu kommen, müssen die Artikel wie häufig verkauft werden?

    Liegen wir für eine Top10-Entry im Skalenbereich der…

    …10er
    …100er
    …oder gar 1000er?

    Finde es nicht kleinlich, bei solchen Hitlisten nach solchen Infos zu fragen. Falls Blendle solche Zahlen jedoch unter Verschluß halten sollte, trommelt man halt gerne ohne Trommel.

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