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Ungewöhnliche Absage: SZ-Volo bekommt Wohnung nicht, weil Vermieter Heribert Prantl nicht mag

SZ-Mitarbeiter müssen draußen bleiben: Ein Vermieter lehnte einen Volo ab, weil er Heribert Prantl nicht mag
SZ-Mitarbeiter müssen draußen bleiben: Ein Vermieter lehnte einen Volo ab, weil er Heribert Prantl nicht mag

So sind'se, die Bayern: Ein angehender Volontär der Süddeutschen Zeitung ist in München auf Wohnungssuche und hat offenbar eine mehr als skurrile Absage eines Vermieters kassiert. Wie Tahir Nadim Chaudhry behauptet, ist der Journalist beim Eigentümer abgeblitzt, weil er bei der Süddeutschen Zeitung anheuern wird, beziehungsweise weil ein bestimmter Autor für die Süddeutsche schreibt – nämlich Politik-Chef Heribert Prantl.

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Da dürfte Tahir Nadim Chaudhry nicht schlecht gestaunt haben. Normalerweise verschweigt der Journalist aufgrund seines Migrationshintergrundes eher seinen Namen als sein Beruf, wie er schreibt. In diesem speziellen Fall hätte er es mal anders herum gemacht:

Denn als Chaudhry, der bei der SZ volontieren will, den Vermieter einer Münchener Wohnung über seinen Arbeitgeber informierte, kassierte er eine Absage mit einer wirklich außergewöhnlichen Begründung: „Haben Sie bitte Verständnis, dass ich Mitarbeitern der SZ bis auf Weiteres meine Wohnung nicht zur Verfügung stellen will.“

Screenshot Facebook

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Was war passiert? Hatte der Vermieter in der Vergangeheit schlechte Erfahrungen mit SZ-Mitarbeitern gemacht? Wurde er schlecht behandelt? Das fragte Detlef Esslinger, bei der Tageszeitung zuständig für die Volo-Ausbildung.

Die Antwort: Der Vermieter akzeptiere die „einseitige und polemisierende Berichterstattung“ der Süddeutschen, „insbesondere gelebt durch Herrn Prof h.c. Prantl“. Aus diesem Grund müsse man nun akzeptieren, dass er „bei der Auswahl der Mieter derzeit keinen SZ-Mitarbeiter präferiere, das mag nach Weggang von Herrn Prof. Prantl anders aussehen.“ Weiter zitiert Chaudhry: „Dieser Mann ist für mich als Oberpfälzer, Bayer und Christ (er ist das auch) eine unglaubliche Verletzung und Beleidigung, sobald ich seine Auslassungen öffentlich höre, sehe und lese.“
Chaudhry bleibt wohl nichts, als zu schmunzeln. Und weiterzusuchen.“Wenn das mal nicht der Beginn einer großen Liebe ist. Bayern.“
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Alle Kommentare

  1. haha! “ Normalerweise verschweigt der Journalist aufgrund seines Migrationshintergrundes eher seinen Namen als sein Beruf, wie er schreibt“…schreiben nennt man das? Aber wenn es für dem SZ reicht, bitte, mir doch wurscht

  2. Ja mei. Das pseudo-moralisch aufgeblasene Geschwurbel des Regensburger Chorknäbleins Heribert Prantl ist in der Tat schwer zu ertragen, genauso wie seine hysterischen Auftritte in TV-Talkshows mit Untergangstremolo und gefalteten Händen. Aber wen wundert es schon beim Jesuiten-Blättlein für das er arbeiter, gelegentlich auch die „Alpen-Prawda“ genannt. Deshalb muß man einem Volo aber noch lange nicht die Mietwohnung verweigern. Wünsche dem angehenden Journlisten viel Glück mit der „liberalitas bavariae“, die auch eine SZ aushält.

  3. Prantl? Der wollte doch die Flüchtlinge als Kleinbauern in Mecklenburg ansiedeln… Was soll man da noch sagen. Qualitätsjournalist!

  4. Es geht halt auch anders herum. Die Geister die man durch hetzerische und Verleumderische Berichterstattung gerufen hat…. jetzt sind sie da.
    Respekt für den Vermieter.
    Muss sich ja nicht jeder eine aggressive und linksextreme Berichterstattung gefallen lassen

  5. Geiles Ding. Made my day.
    Der Bürger wehrt sich gegen Hetze und Rassismus. Und die SZ bemüht sich um Schadensbegrenzung. Herrlich.

  6. Hallo Meedia, der Postillion hat ihre Kommentarspalte gehackt…..oder die junge Freiheit. Auf jeden Fall ein Satireportal 😉

  7. ich vermiete auch Wohnungen..dies nur mit Chiffre ..dann können sich Interessenten schriftlich melden.Auf eine Wohnung kommen teilweise hundert Interessenten,die sich schriftlich melden.
    Da sortiere ich schon mal aus,so dass allenfalls bis zu 10 übrig bleiben,die meine persönlichen Vorstellungen entsprechen.
    Diese lade ich ein,aber nicht alle auf einmal,sondern jede Partei zu verschiedenen Zeiten.
    Danach lasse ich mir nochmal 1 Tag Zeit und melde nicht bei dem,wofür ich mich entschieden habe.
    Dies läuft so gut.Und muss mich nicht rechtfertigen,warum, ich z.B. über 90 nicht einlade,da es im Vorfeld anonym läuft und ich mich nicht rechtfertigen muss,wenn ich z.B. Einheimische bevorzuge.
    Dies ist mein Recht und dies lasse ich mir von Gutmenschen auch niemals nehmen!

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