Nackte Brüste gegen Brustkrebs: Facebook-Zensur als geplanter Aufmerksamkeitsbeschleuniger

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Marketing Jeder Medienschaffende weiß längst: Nackte Brüste werden bei Facebook sofort gelöscht. Genau diesen Effekt haben sich nun die Werber von DDB zu nutze gemacht. Für Pink Ribbon lancierten sie am Weltfrauentag eine Kampagne, die auf die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen bei Brustkrebs aufmerksam machen soll. Claim: „Check it before it’s removed.“ Passend riefen die Werber dazu auf, die entsprechenden Postings schnell zu teilen, bevor diese vom Netzwerk „removed“ werden.

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nitiator der Aktion ist Pink Ribbon Deutschland. Für die Kampagne ließen sich insgesamt 17 Frauen mit nackter Brust fotografieren. „Brüste checken kann Leben retten. Wir zeigen die weibliche Brust, um aufzurütteln und das Bewusstsein für Brustkrebs-Früherkennung zu erhöhen. Aber auch in der Hoffnung, dass solche Inhalte in Zukunft in Social Media gezeigt werden dürfen, um Frauen für das Thema zu sensibilisieren“, erklärt Christina Kempkes von Pink Ribbon Deutschland das Konzept.

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Der Clou der Idee: „Mit dem Projekt nutzen wir die strengen Zensur-Richtlinien von Facebook und Instagram erstmals, um damit etwas Gutes zu erreichen. Denn je mehr sich die Posts verbreiten und je mehr davon aus Social Media entfernt werden, desto stärker verbreitet sich auch die Botschaft: Checke deine Brüste. Jetzt!“, erklärt Lilli Langenheim, Art Director bei der zuständigen Kreativagentur DDB Berlin.
Natürlich hoffen die Macher, dass die Bilder und die Idee dahinter noch immer fleißig geteilt werden. Allerdings müssen auch sie zugeben, dass die meisten entsprechenden Postings mittlerweile wieder gelöst wurden.

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Von dem Facebook-Posting gibt es allerdings auch noch eine Version, die sich an die Regeln des Netzwerkes hält.

Vor kurzem haben wir ein Foto gepostet, bei dem diese mutige Frau ihre nackte Brust zeigte, um mehr Bewusstsein für…

Posted by Pink Ribbon-Deutschland on Dienstag, 8. März 2016

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