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„Luke!“ auch im neuen Studio zu blass, „Hotel Heidelberg“ verliert Dreiviertel Million Zuschauer

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Luke Mockridge in "Luke! Die Woche und ich"

Auch die zweite Staffel der Sat.1-Show "Luke! Die Woche und ich" startete am Freitag ohne Top-Quoten. Nur 710.000 14- bis 49-Jährige sahen zu - blasse 8,5%. Deutlich besser lief es vorher für "The Voice Kids", das mit 13,2% aber dennoch RTLs "Die 2" unterlag. Im Gesamtpublikum gewann "Der Staatsanwalt", die ARD-Reihe "Hotel Heidelberg" verlor gegenüber der Premiere deutlich.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Luke!“ kann nicht von „The Voice Kids“ profitieren und landet erneut klar unter 10%

Die Vorausssetzungen für bessere „Luke!“-Quoten als im Jahr 2015 waren vorhanden: Die 20.15-Uhr-Show „The Voice Kids“ landete mit 1,32 Mio. 14- bis 49-Jährigen bei 13,2% – kein grandioser, aber ein guter Wert. Doch obwohl „Luke! Die Woche und ich“ im direkten Anschluss lief, kam die Show nur auf 710.000 junge Zuschauer und 8,5%. Fast die Hälfte des „The Voice Kids“-Publikums nahm also Reißaus. Damit gilt auch zum Auftakt der zweiten „Luke!“-Staffel: ein zweistelliger Marktanteil bleibt unerreicht. In der 2015er-Staffel landete die Show nämlich ebenfalls nie bei 10%.

2. „Die 2“ gewinnt erneut gegen „The Voice Kids“ – und die Freitagswertung im jungen Publikum

1,41 Mio. 14- bis 49-Jährige und 15,8%, RTLs „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen Alle“ war erneut ein Erfolg. Mega-Quoten erreicht die Show zwar nicht, doch wie vor 14 Tagen sprang sie klar über das RTL-Soll. Und: Sie gewann gegen den Konkurrenten „The Voice Kids“, der in der Tageswertung mit seinen 1,32 Mio. hinter „GZSZ“ Platz 3 belegt. ProSieben kam mit „Super 8“ nicht über schwache Zahlen von 960.000 und 9,5% hinaus, landete damit u.a. noch hinter der „heute-show“, die mit 1,19 Mio. und 13,5% wieder ein voller Erfolg war.

3. „Der Staatsanwalt“ siegt souverän, „Hotel Heidelberg“ verliert Dreiviertel Million Zuschauer

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Insgesamt hieß das populärste TV-Programm des Tages „Der Staatsanwalt“. 5,60 Mio. Leute schalteten die ZDF-Serie um 20.15 Uhr ein – starke 17,7%. „Letzte Spur Berlin“ kam im Anschluss noch auf 4,79 Mio. und 15,4%, das „heute-journal“ dann auf 3,38 Mio. und 12,1% und die „heute-show“ auf 3,89 Mio. und 16,0%. Sie landete damit ebenfalls noch vor sämtlichen Prime-Time-Konkurrenten aller anderen Sender. Zu den Verlierern gehört dabei auch die neue ARD-Reihe „Hotel Heidelberg“. 3,70 Mio. Zuschauer erreichte sie – mittelmäßige 11,7%. Sie landete damit auch noch knapp hinter RTLs „Die 2“ (3,78 Mio. / 14,6%).

4. RTL II punktet mit „I, Frankenstein“

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich um 20.15 Uhr RTL II durch: Immerhin 670.000 14- bis 49-Jährige entschieden sich für die Free-TV-Premiere von „I, Frankenstein“ – gute 6,6%. Bei Vox blieb „Law & Order: Special Victims Unit“ parallel dazu bei unbefriedigenden 4,7% und 5,8% hängen. Ab 22.10 Uhr lief es aber deutlich besser für die Serie: 740.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 8,2%, eine weitere Folge kam nach 23 Uhr mit 670.000 sogar auf 9,3%. Bei kabel eins startete „The Mentalist“ um 20.15 Uhr mit 4,7% in den Abend, um 21.15 Uhr gab es 5,7% und um 22.10 Uhr 5,8%. Auch hier lief es nach 23 Uhr am besten: mit 6,5%.

5. „Hubert und Staller“ holen neuen Rekord im Bayerischen Fernsehen

Abseits der großen acht Sender lief es in der Prime Time für das Bayerische Fernsehen am besten. Die ARD-Serie „Hubert und Staller“ erkämpfte sich dort um 20.15 Uhr sehr starke Zahlen von 1,21 Mio. und 3,9%. Damit wurden die ohnehin schon tollen Quoten aus dem Februar noch einmal leicht verbessert. Zum Vergleich: Der 12-Monats-Durchschnitt des Bayerischen Fernsehens liegt derzeit bei 1,7%. Am Vorabend sahen 1,49 Mio. (5,6%) die „Lokalzeit“ im WDR und 1,43 Mio. (5,3%) „NDR regional“ im NDR Fernsehen. Die Pay-TV-Wertung gewann die 2. Liga bei Sky: Jeweils 170.000 Fans sahen ab 18.30 Uhr und 20.30 Uhr die drei Freitags-Partien.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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