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„Gönnen Sie sich eine Nase frischen Wind“: Sixt verhöhnt Volker Beck mit neuer Cabrio-Werbung

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Buzzer Das ist böse: Bei Sixt ist es gute Tradition, möglichst schnell aktuelle Themen in lustigen Anzeigen aufzuarbeiten. Ob nun GDL-Chef Claus Weselsky oder auch Angela Merkel: Vor dem Anarcho-Humor der Autovermieter war bislang keiner sicher. Mit Volker Beck machen die Werber jetzt aber einen Menschen zum Opfer ihres Witzes, dem man wohl doch eher helfen und unterstützen sollte, statt sich über ihn lustig zu machen.

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Die Anzeige ist eine Reaktion auf den Drogenfund beim Grünen-Politiker. Da es sich um Crystal Meth handeln soll, machte schnell der Hashtag #BreakingBeck die Runde. Das war noch leidlich lustig, weil es aus einem Impuls des Social-Webs heraus entstand.

Die Werbung dagegen ist natürlich eine kalkulierte Provokation. Neben einen Foto von Beck texten die Werber: „Gönnen Sie sich zur Abwechslung mal eine Nase frischen Wind“.

 

Lieber Volker Beck, unsere Empfehlung: Geschwindigkeitsrausch 😉

Posted by Sixt rent a car on Freitag, 4. März 2016

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Alle Kommentare

  1. Ob die Menschen, die diese Anspielung originell und witzig finden, tatsächlich die Zielgruppe der Autovermieter ausmachen, muss man wohl bezweifeln. Das ist wohl eher geschmacksfrei und für die Sinus-Milieus links unten.

  2. Volker Beck,der ja stets als Moralapostel auftritt muss nun mit diesem Hohn leben.
    Wer in aller Regelmäßigkeit Strafanzeigen gegen alles erstattet,was nicht in sein ideologisches Weltbild passt,sollte den Spott auch ertragen können.
    Ich finde die Plakatierung von Sixt gut.
    Volker Beck kann ja gegen den Autovermieter Strafanzeige erstatten.
    Darin hat er ja Übung.
    Bei seinen Grünen findet er ja Trost..Wenn man bedenkt,wie verwirrt diese daher reden,haben einige in deren Reihen Glück,noch nicht erwischt worden zu sein.

  3. Wie will der Autor Beck denn helfen? Wie er den Süchtigen im Goerlitzer Park hilft? Er kann die ja zu sich nach Hause einladen?

    Oder will er, daß andere Beck helfen, zum Beispiel mit Rührgeschichten? Würde der Autor Beck seine Kinder anvertrauen?

    Die Droge selber beweist, daß Beck ein Extremist ist und nicht alle Tassen im Schrank hat. Würden Horst Seehofer oder Frauke Petry sich Koks in die Nase schieben, ich möchte nicht wissen, was hier los wäre. Wieso wird das bei den Grünen und Linken geduldet?

    Daß sowas wie Beck in der Politik Platz findet, zeigt doch sehr deutlich, wie verrottet dieser Staat wirklich ist.

  4. Den letzten öffentlichen Auftritt, den ich von Volker Beck mitbekommen habe, war das „Phoenix“-Streitgespräch mit Frauke Petry vom 22. Februar. Wenn man sich diese Sendung noch einmal mit den Erkenntnissen von heute anschaut, wird einem manches klar. Das Unstete, Zeigefingernde, Überschnappende Becks hatte möglicherweise andere Gründe als das Politische. Ob es bei ihm habituell oder unter dem Einfluß von Drogen gewesen ist – wer vermag das zu sagen. Aber wie soll ein Politiker wie Beck in Zukunft bestehen können, wenn sich der Wähler fragt, unter welchem Einflüssen er im Augenblick steht. Volker Beck wird auf Dauer aus der aktiven Politik ausscheiden müssen oder er wird zu einer immensen Belastung für seine Partei werden. Das aber haben sich die Grünen noch nie gefallen lassen…

  5. Möglicherweise…
    Möglicherweise nimmt er auch selbst überhaupt keine Drogen. Derartige Drogen sind für gewisse Dienste ein wunderbares Zahlungsmittel.

  6. So ist das nun mal In der Politik: Wer im Glashaus sitz sollte nicht mit Steinen werfen.

    Trotzdem trifft der – ansonsten oft wirklich witzige – SIXT-Schnellschuss diesmal nicht. Beck hat schließlich nicht gekokst und es wäre mir neu, dass Crystal Meth geschnupft würde

  7. Ach Gottchen,
    Herr Becker, welche Leidenschaft und Neigung teilen Sie denn mit dem armen Opfer des Anarcho-Hohn?
    Oder ist es nur das Parteibuch?

  8. Der angewandte Dativ ist auch nicht so Ihre Stärke, Herr Redaktionsleiter.
    Wenn das nicht Grund genug für *mehr Meinung* ist…
    Semi-Pros talking of Reichweitenanalyse, da weiß ich, wo ich bin.

  9. Warum denn nun auch hier Betroffenheitsjournalismus?
    Beck war immer großartig im Austeilen, nun muss er halt mal
    einstecken. So ist das Leben.
    Skandalös finde ich nicht seine erbärmliche Drogensucht,
    sondern die verharmlosenden Schriften zu Sex mit Minderjährigen von 1988.
    Als das vor einigen Jahren noch mal auf den Tisch kam, hat er verschleiert
    und beschönigt.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophilie-debatte-um-gruene-volker-beck-taeuschte-oeffentlichkeit-a-923357.html
    Er hätte schon damals von allen Ämter zurücktreten müssen.
    Inklusive des lukrativen Bundestagsmandats. Hoffentlich tut er es jetzt.

  10. Ich kann die Aufregung hier nicht verstehen. Erstens wieso wird hier von Drogensucht geschrieben, wenn dem so gewesen wäre, hätte er niemals seinen Job machen können. Zweitens, Er hat niemandem geschadet. Drittens ist das ganze seine privatsache.

  11. Ich war auf der Seite von Volker Beck und habe mir seine aggressiven Kommentare durchgelesen, in denen er jeden als rechts brandmarkt, der nicht so extrem links ist wie er. Wer so austeilt, muss als Drogenkonsument einer der schlimmsten bekannten Drogen (er hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit 0,6 g, d.h. 6 Portionen von CM bei sich – das ist eine große Menge für den privaten Verbrauch), auch einstecken. In Talkshows trat er immer wie in einer rhetorischen Schlacht auf: selbstgerecht, getrieben, dem anderen jedes Recht absprechend, stets als Propagandist seiner Überzeugungen. dass es auch anders geht, zeigen zum Beispiel Trittin oder manchmal auch Özdemir. Jetzt macht er Pause und das ist gut so. Darauf ein Beck’s!

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