OVK: Ad-Blocker bremsen Wachstum bei Display-Werbung massiv aus

Werbung.jpg

Marketing Es könnte alles noch rosiger aussehen, wenn nicht die Werbe-Muffel mit ihren Ad-Blockern wären. So lässt sich die erste Prognose des Online Vermarkter Kreises (OVK) zur Entwicklung der Display-Werbung in 2016 zusammenfassen. Der OVK geht von einem Wachstum von 6,3 Prozent auf 1,782 Milliarden Euro netto aus. Ohne Ad-Blocker wären wohl bis zu 20 Prozent mehr drin.

Werbeanzeige

Die Experten haben errechnet, dass im vergangen Jahr mit digitaler Display-Werbung in Deutschland ein Netto-Umsatz von 1,676 Milliarden Euro er­wirt­schaftet wurden. Wie bereits in den Jahren zuvor waren auch in 2015 Mobile und Bewegtbild die zentralen Wachstumstreiber. Alleine Mobile wuchs um 53 Prozent.

Für das aktuelle Jahr rechnet der OVK mit einem Wachstum von 6,3 Prozent. Die Netto-Umsätze lägen dann bei 1,782 Milliarden Euro. „Die digitale Display-Werbung hat sich in 2015 in einem heraus­fordernden Marktumfeld solide behauptet. Bedenkt man, dass die Umsatzeinbußen der Vermarkter durch Ad-Blocker zehn bis 20 Prozent betragen, lässt sich ermessen, um wie viel positiver die Gesamt­entwicklung des Nettovolumens für digitale Display-Werbung in 2015 hätte ausfallen können“, erklärt IP- und OVK-Chef Paul Mudter.

Dirk von Borstel (OMS), Vize-Sprecher des OVK, stimmt zu: „Ad-Blocker stellen ein massives Problem für werbefinanzierte Digital­angebote dar. Auch wenn der Markt beginnt, in vielfältiger Weise darauf zu reagieren und einzelne Maßnahmen durchaus erfolgreich sind, kann im Hinblick auf den mit Ad-Blocking verbundenen Schaden noch lange keine Entwarnung gegeben werden. Hier werden die Publisher und Vermarkter weiter auf breiter Front aktiv sein müssen“.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Alle Kommentare

  1. Ehrlich gesagt, ist der Artikel eine Unverschämtheit. Wo hat der Mann sein Handwerk gelernt? Beim Bankräuber? Der macht die beste Werbung für Sicherheitsschlösser und den Ad-Blocker.

    .

  2. Da muss der Maas wieder ran.
    Irgendwie muss der Werbemuffl mit Datenschutzambitionen doch als Rechtsradikale Medienhasser oder von Putin gelenkter Troll denunziert werden.
    Mal abwarten wann diese Soße aus dem Mund unserer Politiker fließt.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige