„Schaffen wir das immer noch?“ – Bundeskanzlerin Angela Merkel schon wieder zu Gast bei Anne Will

Angela Merkel bei Anne Will
Angela Merkel bei Anne Will

Fernsehen Gerade mal vier Monate ist es her, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bei "Anne Will" (damals noch auf dem Mittwoch-Sendeplatz) ihre Flüchtlingspolitik und ihren berühmten Ausspruch "Wir schaffen das!" erklärte und verteidigte. Diesen Sonntag ist die Kanzlerin nun schon wieder bei Anne Will zu Gast.

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Auch auch diesmal geht es – natürlich – um die Flüchtlingspolitik. Denn seit dem vergangenen Besuch der Kanzlerin hat sich die Lage nicht gerade entspannt. „Wie sieht die Bilanz von Merkels Flüchtlingspolitik aus? Welchen Plan hat die Kanzlerin bisher umgesetzt? Welche europäischen Partner stehen ihr noch bei? Und was sagen die jüngsten Vorfälle in Sachsen und der wachsende Zuspruch für die AfD über den Zustand des Landes aus? Ist es Zeit für Angela Merkel, in der Flüchtlingspolitik umzusteuern?

Diese Fragen werden in der Sendung laut Pressemitteilung von „Anne Will“ u.a. durchgesprochen werden. Und dies sind genau die Fragen, die Angela Merkel eigentlich in einer Regierungserklärung beantworten wollte, die dann doch nicht stattfand. Statt der Regierungserklärung gibt es nun also den zweiten Talkshow-Auftritt der Kanzlerin in derselben Talkshow innerhalb kurzer Zeit. Ungewöhnliche Zeiten erfordern offenbar ungewöhnliche Maßnahmen.

„Anne Will“, Sonntag, 28. Februar 2016, 21.45 Uhr, Das Erste 

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Alle Kommentare

  1. Frau Merkel sollte endlich zugeben, dass ihre Migrationspolitik gescheitert ist. Auch verstehe ich nicht warum sie nicht veranlaßt, dass die Länder aus denen die Migranten kommen, breitflächig informiert werden, dass die Hoffnungen die die Schlepperbanden ihnen machen, sich nicht erfüllen werden. Viele Ankömmlinge glauben immer noch, dass sie sofort ein Haus und Geld bekommen. Zwar hat der Innenminister dazu ein Interview gegeben, aber das genügt nicht. Australien hat zu dem selben Thema eine umfangreiche Werbekampagne gestartet und außerdem die Menschen in Booten zwar gerettet, aber dann sofort wieder in das Ursprungsland zurückgebracht.
    Nun ertrinken dort keine Menschen mehr auf hoher See.
    Auch finde ich es mies, dass Frau Merkel weniger das ZIel verfolgte den Migranten zu helfen, als unsere Überalterung in Deutschland und den Fachkräftemangel zu beheben. Das wissen diese Menschen nicht und sie glauben an „Mother Merkel“, – die aber jahrelang ignoriert hatte wie die Menschen im Mittelmeer ertranken und wie schwer es Italien und Griechenland als Ankunftsländer hatten. Frau Merkel ist noch nie dadurch aufgefallen, dass sie besonders viel Mitgefühl hatte. Ich glaube daher jetzt auch kein christliches Gefasel, dass sie nun von sich gibt. Jetzt steckt sie in einem Dilemma: Einerseits möchte sie wahrscheinlich als „Mother Merkel“ in die Geschichte eingehen, aber andererseits wird sie nun von allen Seiten mit den Kosten konfroniert, über die sie leider vorher nicht nachgedacht hatte.

  2. Ich muss noch etwas hinzufügen: Es bestand nie die Verpflichtung diese vielen Menschen in Deutschland aufzunehmen, – aber es gibt natürlich die Verpflichtung zu helfen. Man hätte die Flüchtlinge rechtmäßig in der Region belassen können, wo sie dann auch schneller wieder beim Aufbau ihrer Länder helfen könnten. Ich habe gelesen, dass man in der Region 10 Flüchtlinge versorgen könnte, mit dem was in Deutschland die Versorgung von nur einem Flüchtling kostet! Außerdem wird immer berichtet, dass diese Flüchtlinge sehr viel lieber in der Region geblieben wären. Dass Frau Merkel sagte, es gäbe für Asyl keine Obergrenze und alle seien willkommen, hat zu einem Desaster geführt. Jetzt sind sowohl die Ankömmlinge in den Lagern unglücklich, als auch die Deutschen, die nun allmählich überrfordert sind. Und es kamen immer mehr Menschen über mehrere Grenzen, die jetzt da einige Grenzen geschlossen sind, wütend fordern die Grenzen zu öffnen. Sie haben den Glauben entwickelt, sie hätten ein Anrecht darauf. Das ist aber nicht so. Kein Land muss Millionen Menschen aus fremden, schwer kompatiblen Kulturen ins Land lassen. Es geht auch, wie schon gesagt, viel besser mit Hilfe in der Umgebung der Kriegsgebiete.

  3. Die Dame aus der Uckermark soll dem Steuerzahler einmal erklären wer den Schwachsinn denn bezahlen soll. Bisher wird nur erzählt , WIR MÜSSEN , WIR WOLLEN und Europa muß helfen ! Und was geschieht — NICHTS
    Europa hat die Nase voll von Merkel und den Flachpfeifen in Berlin
    Das ist Realität –

  4. Tut uns allen einen Gefallen: schaut bitte heute Abend nicht Anne Will!!!
    Was in dieser Sendung heraus kommt, ist doch klar. Merkel wird ihren eigensinnigen Standpunkt weiter vertreten. Die Zuschauerquote sollte heute bei O liegen. Vielleicht zieht ARD + ZDF endlich einmal Konsequenzen daraus.

  5. Dass sich das Öffentl. Rechtl. Fernsehen dafür hergibt, ist so was von peinlich -offensichtlich, ob sie da noch punkten kann?Regierungsfunk, ich mein ,wo sind wir denn ?? War letztes Mal schon so widerlich, dieses gestellte Gespräch…und nichts ausser Phrasen!
    Merkel ist so was von angezählt, auch wenn es stimmt, das ihr Rücktritt das Flüchtlingsproblem natürlich nicht löst, so stimmt es doch , dass dies ein Signal an die vielen Aufbruchswilligen ( und wahrlich nicht Asylwerber nach der Konvention) wäre, dass jetzt ein anderer Wind weht in Europa, und dass es insbesondere auch keine Sinn mehr macht, zu hoffen , nach D durchzukommen, wenn schon alle anderen dicht machen.
    Wäre D und allen Transitländern nur zu wünschen!

  6. Ich möchte gerne etwas zu dem Thema „Flüchtlinge“ zur Diskussion stellen: Wenn man in einem Land, in welchem Krieg herrscht, innerhalb des Landes in sicherere Bereiche flüchtet, dann ist man zweifellos ein Flüchtling. Wenn man von einem Nachbarland, in das man geflüchtet ist, freiwillig aufgenommen wird, ist man ebenfalls zweifelsfrei auch ein Flüchtling. Wenn man aber in großen Horden in einen anderen Kontinent einbricht und dort sämtliche Grenzen ignoriert und Kraft der Menge und Masse Aufnahme erzwingt, – ist man dann noch ein Flüchtling?
    1972 hat sich der Club of Rome schon zu den kommenden Masseneinwanderungen geäußert. Es war also schon lange bekannt, dass dieses Problem auf uns zukommen würde, da sich einige Völker hemmungslos vermehren, aber nicht in der Lage, oder bereit sind für die Zukunft und Ernährung dieser Massen nachhaltig zu sorgen. Auch ist lange bekannt, dass diese unruhigen Völker über eine extrem große Anzahl junger gewaltbereiter Männer (Youth bulge) verfügen, – und da angeblich ihre Perspektiven im eigenen Land nicht vorhanden sein sollen, drängen sie mit Macht in Länder, deren Wohlstand ihre Begehrlichkeit erweckt.
    An der Art aber, wie diese Völker ihr Leben organisieren, wie sie rebellieren und sich vermehren, sind weder die USA, noch Europa verantwortlich und nur diese Völker selbst können ihre Länder verbessern! Einfach davon laufen und andere Länder überrennen ist keine Lösung!
    Wir können dabei helfen diesen Ländern nicht nur einfach Geld sondern eher auch Strategien zu liefern, – aber nicht indem wir alle aufnehmen. Abgesehen davon, dass das nicht ginge, würde es die Grundproblematik nicht ändern. Zum Beispiel wäre eine Geburtenbeschränkung eine wichtige Strategie und ein Hilfe zur wirtschaftlichen Selbsthilfe.
    Angela Merkel wird das doch alles wissen. Aber warum handelt sie nicht entsprechend und will sich stattdessen weiterhin als „Mother Merkel“ etablieren.
    Warum verhandelt sie, statt erst einmal die Grenzen zu sichern, vor allen Dingen mit der griechischen und der türkischen Regierung, die uns beide wiederholt erpresserisch damit gedroht haben, „Flüchtlinge“ auf Deutschland loszulassen.
    Wehret den Anfängen!
    Millionen und Abermillionen Menschen werden sich weiterhin auf den Weg zu uns machen, wenn wir keine Grenzen setzen.

  7. Wollen wir doch mal sehen, ob la Grande Dame heute Abend als Kanzlerin oder als Landtags-Wahlkampfhelferin zur Nation spricht . – Viel hängt sicherlich auch von den journalistischen Leitplanken ab, die Anne Will vorgeben kann.

  8. es verschlägt mir , nur für einen Moment, die Sprache uber soviel genormte populistische “ Kommentare“ der eingeschränkten Wahrnehmung der Weltpolitik ich dachte pegida treffen wäre am Montag? ich stärke frau Merkel den Rücken !obwohl ich nie ein cdu Wähler war und auch nicht werde . ein hoch auf eine Mutige Menschliche Politikerin mit Verantwortung furs Ganze.

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