Google verschenkt Geld an Rhein-Zeitung, Tagesspiegel und WirtschaftsWoche

Googles-Digital-News-Initiative-2.jpg

Mit dem 150 Millionen Euro schweren Digital News Innovation Fonds will Google digitale Journalismus-Projekte in Europa fördern. Zahlreiche Verlage haben sich für eine Förderung beworben, jetzt hat Google entschieden, wer als erstes Geld bekommt und verteilt etwas über 27 Mio. Euro an Projekte in 23 Ländern. Hierzulande profitieren u.a. die Rhein-Zeitung, der Tagesspiegel und die WirtschaftsWoche.

Anzeige

An deutsche Projekt entfallen dabei rund 4,9 Mio. Euro Förderung. Hierzulande werden u.a. Projekte von der Rhein-Zeitung, der WirtschaftsWoche, dem Tagesspiegel, der dpa, Golem.de und dem Startup Spectrm unterstützt.

Golem.de bekommt eine Förderung in Höhe von 50.000  für die Entwicklung eines Prototyps zur linguistischen Inhaltsanalyse von Artikeln. Ein Algorithmus soll dabei erkennen können, welche Inhaltstiefe sich ein Leser wünscht. Die WirtschaftsWoche erhält eine Google-Förderung für die Entwicklung von „WirtschaftsWoche Pro“, eine Software, die automatisiert branchenspezifisch kuratierte News aus Forschungseinrichtungen, Institutionen, Universitäten, Unternehmen und ausgewählten Online-Quellen liefern soll. Der Tagesspiegel bekommt rund 250.000 Euro von Google für die Weiterentwicklung seines Debattenportals Causa.

Die Koblenzer Rhein-Zeitung erhält sogar rund 500.000 Euro für die Entwicklung einer App, die Social Media, Mails und News verknüpfen soll.

Ein Topf des Google-Fonds unterstützt die Entwicklung von Prototypen mit bis zu 50.000 Euro, mittelgroße Projekte werden mit bis zu 300.000 Euro gefördert und Großprojekte mit bis zu einer Mio. Euro. Hier zahlt Google aber höchstens 70 Prozent der beantragten Summe. Den Rest müssen die Bewerber beisteuern.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige