buzzer-das-letzte-aus-dem-netz

Der nächste Trump? Kanye West twittert sich für US-Wahl 2020 warm

Kanye-West-Donald-Trump-White-House.jpg

Buzzer Kanye West hat einen Lauf auf Twitter. Dass sich der streitbare Rapper mit seinen eigenwilligen Tweets am Ende selbst demontiert, scheint den 38-Jährigen nicht weiter zu stören – er twittert einfach weiter. Neustes Ziel: Nicht weniger als die Präsidentschaft 2020! Während sich Donald Trump und Hillary Clinton um den Einzug ins Weiße Haus bemühen, feilt Kanye West schon auf Twitter an seiner Kampagne für die Wahl in vier Jahren. Bleibt die Frage: Wer soll das bezahlen?

Werbeanzeige

Irgendwann, wenn sich Kanye West einmal an seine Memoiren macht – was eher früher denn später zu befürchten ist –, dürfte es einiges über die vergangenen Tage zu berichten geben.

In der vergangenen Woche hat es der Rap-Superstar geschafft, die Pop-Welt täglich immer wieder aufs Neues zu schocken – von einer bizarren Album-Vorstellung inklusive Modeschau über eine Sex-Fantasie mit Taylor Swift bis hin zum darauffolgenden Social Media-Zusammenbruch, in dem West erst Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dann Google-Gründer Larry Page um Milliarden anbettelte.

„Niemals, niemals, niemals bei Apple“

Doch die fatale Kette von Peinlichkeiten und Fehlentscheidungen war damit noch nicht zu Ende: Als echter Trotzkopf entschied West auch noch in letzter Minute, dass das neue Album „The Life of Pablo“ (TLOP) nur auf Jay-Zs Streaming-Dienst Tidal und wirklich „niemals, niemals, niemals bei Apple“ erscheinen werde.

Angesichts von 53 Millionen Dollar Schulden zumindest eine mutige Entscheidung, denn nach dem Launch auf Tidal verbreiteten sich illegalen Downloads wie ein Lauffeuer. 500.000 Mal wurde TLOP allein in den ersten 24 Stunden heruntergeladen, berichtet TorrentFreak – bei einem Verkaufspreis von 10 Dollar entspricht das alleine Einnahmeverlusten von 5 Millionen Dollar.

Die Stimmung im Netz ist nach den jüngsten Ausfällen dermaßen gegen den einst angesagten Rapper gekippt, dass die Download-Piraterie auf Twitter gefeiert wird.

Doch West hält sich damit nicht länger auf und fühlt sich bereits zu Höherem berufen. Das nächste Ziel: die US-Präsidentschaft! Wer gehofft hatte, dass der egozentrische Rapper seine Ambitionen für das Weiße Haus, die er erstmals im vergangenen August bei den MTV Video Music Awards verkündet hatte, inzwischen vergessen hatte, wurde gestern eines Besseren belehrt.  Unter dem Hashtag #2020 twitterte sich Kanye West schon mal für den Wahlkampf in vier Jahren warm:

Alles soll unter einem Präsidenten Kanye West besser werden – und Lehrbücher in Schule und Universitäten vor allem billiger. Das wollte schließlich auch West großes Vorbild Steve Jobs so:

Die Aussichten, dass der streitbare Rapper zum übernächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten werden würde, verstörte und erheiterte die Twitter-Gemeinde gleichermaßen:

Werbeanzeige

Alle Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige