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Twitter-Beef Oettinger vs. Petry: Wer hat hier den Schuss nicht gehört?

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Buzzer Die AfD und der Schießbefehl: Noch immer arbeiten sich Politiker der angeblichen Systemparteien, die Medien und auch die AfD selbst an den umstrittenen Zitaten von Frauke Petry und Beatrix von Storch ab. Nächstes Kapitel ist der Twitter-Zoff zwischen EU-Kommissar Günther Oettinger und dem Petry-Klan samt Unterstützer. Auslöser war das Zitat das ehemaligen BaWü-Ministerpräsidenten: "Wenn die komische Petry meine Frau wäre, würde ich mich heute Nacht noch erschießen."

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Der Satz soll auf der Microsoft-Veranstaltung („Digitales Deutschland“) am Montagabend in Berlin gefallen sein.

Am heutigen Dienstag reagierte dann die AfD. Als erstes meldete sich Petry zu Wort. Sie sagte gegenüber der Bild: „Herr Oettinger, Ihr Kopfkino ist unappetitlich. Ich frage mich, was Ihre Frau wohl dazu sagt.“ In der CDU sehe man die Ehe offenbar nur noch als „Weg in den Selbstmord“.

Natürlich musste der AfD-Chefin auch ihr Lebensgefährte Marcus Pretzell zur Hilfe eilen.

Der Politiker, der für die Alternative für Deutschland im EU-Parlament sitzt, zwitscherte: Jetzt war wieder Oettinger an der Reihe nachzulegen. Das tat er dann auch beherzt, natürlich ebenfalls wieder via Twitter.

Zum vorläufigen Abschluss musste dann auch noch der AfD-Rechtsausleger Björn Höcke seinen Senf dazugeben. Der 43-Jährige mutmaßte, dass der EU-Kommissar wohl die „abendländische Benimmregeln“ nicht beherrsche.

Benimmregeln hin oder her. Das wird Oettinger wohl kaum auf sich sitzen lassen. Eine Antwort folgt bestimmt bald – wahrscheinlich auch wieder via Twitter.

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Alle Kommentare

  1. Jetzt müssen schon die abgeschobenen C-Promis an die Front und ihren Beitrag zum Machterhalt leisten.
    Ich warte auf das erste Foto eines CDU-Politikers mit vollgemachter Hose.

    1. Oettis Äußerungen taugten allerdings noch nie zum Machterhalt. Darum geht es ja hierbei auch kaum, eher schon um einen zotigen Spruch eines wenig bedeutenden Politikers über eine noch weniger bedeutende Politikerin, die sich über die eingeschränkte Wirksamkeit ihres Tuns bloß noch nicht bewusst ist. Sobald die AfD mit diesen Köpfen irgendwo ernsthaft in die Parlamentsarbeit eingebunden ist, wird sie sich innerhalb einer Legislaturperiode selbst erledigen – darauf ließe sich heute schon eine Wette abschließen.

      1. @Schwabenpfeil
        Also an einem habe ich große Zweifel, nämlich dass die etablierten Parteien (es gibt zweifelsohne einige wenige Leuchten) irgend einen positiven Beitrag zu guter Parlamentsarbeit leisten. Dazu genügt es schon, sich Stil und Vorgehen der Fraktionsvorsitzenden anzusehen. Sie haben vollkommen vergessen, dass frei gewählte Abgeordnete das Volk vertreten und glauben sie seien alle ihre Leibsklaven. Ob der Wechsel nun AfD oder anders heißt, sei dahingestellt, aber das was zur Zeit läuft, schafft jede Laienspielschar.

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