Vom Glück des Zufalls: Miriam Meckel startet sonntäglichen Newsletter „Serendipity“

Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche, startet einen neuen Newsletter
Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche, startet einen neuen Newsletter

WirtschaftsWoche-Chefredakteurin Miriam Meckel startet ein neues Newsletter-Angebot, in dem sich alles um "glückliche Zufälle" drehen sollen. Serendipity heißt der Titel ihrer Digital-Depesche und ist der englische Begriff für "gute Einfälle", die aus unerwarteten Begegnungen wachsen. Kurzum, so fasst es die Frau an der Spitze des Wirtschaftsmagazins zusammen, es wird um Innovationen gehen.

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In ihrem Schreiben an die Leser, das sonntäglich im E-Mail-Postfach landen wird, soll es um „zufällige Entdeckungen“ gehen, von denen manche „banal“ und „andere bahnbrechend“ erscheinen könnten. „Gute Einfälle“, zitiert Meckel den Dichter Gotthold Ephraim Lessing, „sind Geschenke des Glücks“.

„Sie entstehen aus unerwarteten Begegnungen mit anderen Menschen oder mit Dingen, die einem plötzlich eine neue Perspektive eröffnen. Im Englischen gibt es dafür den schönen Begriff Serendipity.“ So hat Meckel ihr neues Produkt auch genannt. Serendipity ist ein eine hunderte Jahre alte Wortschöpfung mit komplexer Geschichte.

In ihrem Newsletter will die Chefredakteurin Innovationen präsentieren und sich damit an „alle unternehmerisch denkenden Menschen“ wenden. „Das Ziel ist es, die Leserinnen und Leser gelegentlich mit Themen zu überraschen, nach denen sie nicht gesucht haben, die sie aber trotzdem fesseln und bewegen“, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Das neue Angebot fällt nur nicht dadurch auf, das erstmals eine Blattmacherin Massenmails schickt – in der Riege der Newsletter-Schreiber sind sonst nur Männer zu finden – sondern auch durch den Versendetag. An einem Sonntag dürfte das E-Mail-Postfach der Leser weniger aufgerufen werden als an Werktagen. Kein anderer Chefredakteurs-Letter wird an einem Sonntag verschickt. Und doch passt die Auswahl des letzten Tages der Woche zu Meckels Gesamtstrategie – mit einem Relaunch der WirtschaftsWoche hat sie das Blatt bereits als Wochenendelektüre umpositioniert. Meckel erklärt dazu: „Der Sonntagnachmittag ist nach Vielem, was wir über unsere Leserinnen und Leser wissen, der Wendepunkt zur neuen Woche. Man hat noch Zeit zum Lesen, aber befasst sich gedanklich schon so langsam wieder mit dem, was kommt. Exakt an diesem Punkt liefert der neue Newsletter eine Inspiration an der thematischen Schnittstelle von Innovation, Wirtschaft und Technologie, die einen in die neue Woche begleiten kann.“

 

 

MEEDIA ist ein Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt, in der auch die WirtschaftsWoche erscheint

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Alle Kommentare

  1. Arme Wiwo-Redakteure! Das habt ihr wirklich nicht verdient. Erst wird das Wirtschaftsmagazin für Manager zur Lila-Pause umgewandelt, Lila bestimmt die Heft-Farbe. Lila war immer die Farbe der ASF, in die sich immer Karin Junker als Fähnleinführerin der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen einhüllte. Nun hat Miriam Meckel, die altehrwürdige Wiwo, in die weiblichen Kampffarben getaucht. Aber es kommt jetzt noch besser! Neben Stiltipps in der Modezeitschrift Wiwo, gibts jetzt noch einen Newsletter „Serengeti“ darf nicht sterben oder serenwas, serendipp zum Gemüse??? Mensch Meckel, Ihr Spürsinn ist voll im Eimer. Sag es einfach deutsch!!

    1. Das ist ein unglaublich sexistischer Angriff gegen eine Journalistin, die neue Wege gehen muss! MUSS, denn die digitale Zeitenwende bringt ja die klassischen Formate denen Sie nachweinen, in Seenot. Angesichts des drohenden Untergangs der Printmedien erscheint Ihr Gewimmer, dass die neue WIWO Farbwahl zu feministisch sei einfach nur lächerlich. Was wünschen Sie sich denn? SCHWARZ WEISS? Oder GRAU? Und was haben Sie gegen Stiltipps? Brauchen Sie nicht, klar. Aber nur weil eine Frau die Redaktion umkrempelt, leitet sie noch lange nicht das Ressort GEDÖNS! Ihr Statement deutet an, warum Frauen in Deutschland in Führungspositionen rar sind: Sie werden gemobbt von solchen Schlauschreibern wie Ihnen. Mein Tipp: Lesen Sie die Stiltipps. Sie kämen wenigstens äußerlich etwas zeitgemäßer rüber, im Kopf hingegen ändert sich vermutlich noch lange nichts…

      1. Stimme zu, allerdings nicht dem/der Antwortschreiber(in), sondern dem ersten Kommentar von Herrn Lopes.

      2. q.e.d. Was zu beweisen war! Die AFD hat sich mit sexistischem Geschwafel prompt gemeldet. Dafür verschwenden die nun wertvolle Lebenszeit. Geht lieber mal in der Natur wandern – abseits von den Raumschiffen Berlin, Düsseldorf, Hamburg und vom Bionadebiedermeier. 🙂

  2. tja erst einmal abwarten und..wie sagt mn so treffend : TEE t r i n k e n ………warum soll NEUES – auch von einer FRAU – nicht SUPER…..werden !!!!!!!
    In diesem SINNE TOI – TOI- TOI +
    nette GRÜßEeeeeeeeee
    Christine Flatzek 🙂

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