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„Willkommen in der Newsletter-Hölle“: Tagesspiegel-Chef spöttelt über Spiegel-Kollegen

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Es kommt, wie es kommen musste: Viel später als die Konkurrenz und dann auch noch mit einem nicht gerade originellen Namen startete der Spiegel diese Woche mit "Die Lage – Morning Briefing" einen eigenen Morgen-Newsletter. Das machen auch schon viele andere. Einer davon ist Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt, und der begrüßte gleich mal die neuen Kollegen in der „Newsletter-Hölle“.

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Der Chefredakteur der Hauptstadtzeitung hat für seinen Newsletter bereits einen Grimme Preis gewonnen und hätte sich so richtig ärgern können, dass die Hamburger einfach einen Teil des Namens des Tagespiegel-Newsletter „Morgenlage“ entliehen haben, doch er entschied sich für einen unterhaltsamen, spöttischen Ton. Also genau das, was dem Spiegel-Newsletter bislang abgeht.

In seinem Checkpoint am heutigen Mittwoch schrieb er:

Kaum ist man mal ein paar Tage nicht da, schwups – gibt’s schon wieder einen neuen Newsletter, diesmal: „Die Lage“ von den „Spiegel“-Chefredakteuren Klaus Brinkbäumer und Florian Harms (hm, „Die Lage“, das hört sich ja ein bisschen so an wie der „Spiegel“-Schlüsselroman „Das Magazin“ von Hellmuth Karasek, oder wie die „Morgenlage“ vom Tagesspiegel. Aber der „Spiegel“, gegründet 1947, klingt ja auch so ähnlich wie der „Tagesspiegel“, gegründet 1945. Und der Untertitel der „Lage“, gegründet 2016, nämlich „Morning Briefing“, erinnert irgendwie vage an das „Morning Briefing“ von Handelsblatt-Chef Gabor Steingart, gegründet 2010. Jedenfalls ist morgens um 6 jetzt jede Menge los in der Mailbox – na dann, liebe Kollegen: Herzlich willkommen in der Newsletterhölle.

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Alle Kommentare

  1. Beim SPIEGEL ist es so, wie beim Badezimmer Spiegel, etwas blass geworden in den letzten 10 Jahren…!!!

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