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stern am Kiosk erfolgreich mit „Leichter schlank“, Spiegel mit Titel zur Kölner Silvesternacht

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Die Ausgaben 2/2016 von stern und Spiegel

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Themen, mit denen die Magazine stern und Spiegel im Januar überdurchschnittliche Einzelverkaufszahlen erreichte: Der stern punktete - wie alle Jahre wieder - mit dem Thema Abnehmen, der Spiegel mit dem Vorfällen der Silvesternacht in Köln - und wie sie "Deutschland verändern".

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236.555 mal hat sich der stern 2/2016 mit der Zeile „Leichter schlank“ und dem Teaser „So nehmen Sie ab: mehr Lebensfreude, weniger Verzicht. Was Forscher empfehlen“ im Einzelhandel verkauft. Für den stern ist das der beste Wert seit rund einem halben Jahr. Wie immer im Januar zieht das Thema „Abnehmen“ beim stern auch 2016 noch. Den aktuellen 12-Monats-Durchschnitt des stern von 207.200 Einzelverkäufen hat Heft 2/2016 damit deutlich übersprungen, den 3-Monats-Durchschnitt von 193.100 noch deutlicher. Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Bordexemplaren, Lesezirkeln, etc. erzielte das Heft eine Auflage von 770.364 Exemplaren, darunter 16.441 ePaper.

Der Spiegel übersprang sein Normalniveau mit einem deutlich ernsteren Thema. 241.993 Interessenten fanden sich in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, usw. für das Heft mit dem Titelthema Kölner Silvesternacht. „Auf der Kippe – Wie die Silvesternacht Deutschland verändert“ erreichte damit die besten Zahlen seit acht Wochen. Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des Magazins liegt bei 238.900 Einzelverkäufen, der 3-Monats-Durchschnitt bei 218.800. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 814.957 Exemplaren, davon 54.022 ePaper.

Unter seinem aktuellen Mittelmaß landete der Focus mit seinem umstrittenen Titel „Frauen klagen an – Nach den Sex-Attacken von Migranten: Sind wir noch tolerant oder schon blind?“, der mit einer weißen Frau und schwarzen Handabdrücken bebildert wurde. 74.278 Einzelverkäufe reichen weder, um an den aktuellen 12-Monats-Durchschnitt von 80.000, noch an den 3-Monats-Durchschnitt von 78.100 heran zu kommen. Insgesamt fand das Heft 487.702 Abnehmer, 27,514 davon als ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Was mich interessieren würde, wäre die Entwicklung der Kosten. Bei sinkenden Martkanteilen sollten die Kosten der Produktion im Verhältnis stark ansteigen, das schmälert den Gewinn, bis der tipping point erreicht ist; der return on invest wird negativ; die Werbeeinnahmen nämlich sinken überproportional.

  2. ePaper ist wohl mehr eine Exzentriker-Ecke denn ein stabiles Modell?

    Und „deutlich“ und „überdurchschnittlich“, ich bin mir nicht sicher, ob das keine Übertreibungen sind? Die verkaufte Auflage des Stern ist seit 1998 um 34,6 Prozent gesunken?

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