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Manfred Krupp ist einziger Kandidat für die Wahl des hr-Intendanten

HR-Intendant Manfred Krupp
HR-Intendant Manfred Krupp

Der Hessische Rundfunk (hr) bekommt am 1. März einen neuen Intendanten. Auswahl hat der Rundfunkrat bei der Wahl des künftigen Senderchefs am Freitag nicht, einziger Kandidat ist Fernsehdirektor Manfred Krupp. Der bisherige Amtsinhaber Helmut Reitze hat im November seinen vorzeitigen Rückzug in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen angekündigt.

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Krupp, Liebhaber von klassischer Musik und Frankfurter Bundesliga-Fußball, würde im Fall der Wahl seine Hauskarriere beim hr krönen, die 1984 mit seinem Volontariat startete. Der heute 59-Jährige arbeitete nach seiner journalistischen Ausbildung unter anderem als TV-Redakteur, landespolitischer Korrespondent in Wiesbaden und Chefredakteur für den Sender. In seiner Zeit als Fernsehdirektor hat der hr sein Programm konsequent regionalisiert. Seit März 2010 ist der gebürtige Troisdorfer auch stellvertretender Intendant im Frankfurter Landesfunkhaus.

Noch offen ist nach Angaben des Senders, wie lange die Amtszeit des künftigen Intendanten sein wird. Auch darüber entscheidet der Rundfunkrat am Freitag. Das hr-Gesetz sieht eine Spanne von fünf bis neun Jahren vor. Dem Rundfunkrat gehören 30 Vertreter aus Politik und gesellschaftlichen Gruppen wie Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaft und Sport an.

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Reitze stand nun seit 13 Jahren an der Spitze des hr und ist damit dienstältester Intendant einer ARD-Landesrundfunkanstalt. Ende Februar soll nun Schluss sein.

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Alle Kommentare

  1. Was für ein bezeichnendes Abbild dieser „Demokratie“.
    Da passt auch der dümmliche Ausspruch von „Demokratieabgabe“.

    Wüßte man nicht, dass es sich um eine deutsche Rundfunkanstalt handelt, könnte man glatt auf die Idee kommen es seien „Wahlen“ in Nordkorea oder Saudi-Arabien. Sauberes Abbild. Der Fisch stinkt vom Kopf!

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