Zeit erobert Platz 1 der Blendle-Charts, zehn verschiedene Medien in der Top Ten

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Publishing "Permanent online, permanent verbunden" - Was macht das "always on" mit uns Menschen? Die Zeit traf mit dieser Geschichte offenbar einen Nerv, sie war bei Blendle der meistverkaufte Artikel der Woche. Insgesamt sieht die Top Ten diesmal sehr abwechslungsreich aus: Kein einziges Medium findet sich zweimal in der Liste.

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„Das neue Normal“ nannte Die Zeit ihre Geschichte darüber, welche Folgen das permanente online sein für unseren sozialen Umgang hat. 29 Cent kostet die Story bei Blendle und diese 29 Cent gaben zumindest so viele aus, dass sie den ersten Platz der Woche eroberte. Wie viele Käufer genau es waren, verrät Blendle wie gewohnt nicht.

Platz 2 der Charts geht diesmal an den Tagesspiegel mit dem Text über den Flüchtlingshelfer, der den Tod eines Flüchtlings vor der Berliner Lageso erfunden hatte, „Das Helfersymptom“. Die Geschichte wurde im Übrigen nicht im täglichen Blendle-Newsletter beworben, der ansonsten regelmäßig für die bestverkauften Artikel verantwortlich ist. Immer mehr Publisher gehen aber dazu über, Artikel auf Blendle selbst – z.B: via Sovial Media – zu verbreiten und damit die Verkäufe zu steigern.

Rang 3 geht an die Wirtschaftswoche und die Liste der Unternehmen, die das Zeug zum Weltmarktführer haben. Ebenfalls in der Top Ten dabei: das SZ-Magazin, Cicero, Der Spiegel, der Journalist, das österreichische Profil, die NZZ aus der Schweiz und die FAS:

Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 27. bis 2. Februar 2016:

1. „Das neue Normal“ – Die Zeit, Peter Vorderer und Christoph Klimmt, 1725 Wörter, 29 Cent
Wie genau wir uns durch unsere ständige Vernetztheit verändern. Auflistung von 17 konkreten Dingen.

2. „Das Helfersymptom“ – Der Tagesspiegel, Julia Prosinger, 2220 Wörter, 45 Cent
Die Helfer in der Flüchtlingskrise sind völlig erschöpft: Der Mann, der den toten Syrer erfand, war nur einer von ihnen. Ausführliche Reportage.

3. „An die Spitze, aber wie?“ – Wirtschaftswoche, Anke Henrich, 2085 Wörter, 69 Cent
Welche Unternehmen das Zeug zum globalen Player haben: Auszüge aus einer Studie der Universität St. Gallen.

4. „Schlechtes Versteck“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Lena Niethammer, 4164 Wörter, 79 Cent
Ausführliche Reportage, die das deutsche Zeugenschutzprogramm anprangert mit einem extremen Fallbeispiel.

5. „Der Selfie-Mann“ – Cicero, Constantin Magnis, 1850 Wörter, 35 Cent
Exklusives Porträt des Irakers, der mit seinem Selfie neben Merkel, die Flüchtlingsdebatte veränderte.

6. „Yes, I can“ – Der Spiegel, Markus Feldenkirchen, Veit Medick und Holger Stark, 5907 Wörter, 1,99 Euro
Ausführliche Reportage über die Person Donald Trump, und wie die USA aussähen, wenn er Präsident werden würde.

7. „Wir stehen im Wettbewerb mit ZDF, RTL und ProSieben“ – Journalist, Richard Gutjahr, 1188 Wörter, 99 Cent
Exklusiv-Interview von Richard Gutjahr mit dem Netflix-Boss Reed Hastings.

8. „Heilige und Hure“ – Profil, Sebastian Hofer und Christa Zöchling, 4876 Wörter, 59 Cent
Ausführliche Reportage über das teilweise haarsträubende Frauenbild des Islam.

9. „Lob der Mehrheitsgesellschaft“ – Neue Zürcher Zeitung, Martin Beglinger, 4876 Wörter, 89 Cent
Analyse: Was die Schweiz in der Integration von Ausländern besser macht als Nachbarländer.

10. „Unser Mädchen Lisa“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Markus Wehner, 1970 Wörter, 45 Cent
Wie der Kreml den Informationskrieg auf Deutschland auszuweiten versucht, um Angela Merkel zu schaden.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech wird ebenfalls von der Zeit-Story angeführt, dahinter folgt Richard Gutjahrs Interview mit dem Netflix-Chef Reed Hastings:

1. „Das neue Normal“ – Die Zeit, Peter Vorderer und Christoph Klimmt, 1725 Wörter, 29 Cent
Wie genau wir uns durch unsere ständige Vernetztheit verändern. Auflistung von 17 konkreten Dingen.

2. „Wir stehen im Wettbewerb mit ZDF, RTL und ProSieben“ – Journalist, Richard Gutjahr, 1188 Wörter, 99 Cent
Exklusiv-Interview von Richard Gutjahr mit dem Netflix-Boss Reed Hastings.

3. „Innovator in Chief“ – The New York Times, Conor Dougherty, 2520 Wörter, 19 Cent
Ausführliches Porträt zu Google-Gründer Larry Page, kurz vor dem ersten Quartalsbericht seines neuen Konzerns, Alphabet.

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