„Wärmer, sinnlicher und jetziger“: Rebrush bei Geo Special

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Publishing Der neue Claim gibt den Weg vor: Ab Mittwoch liegt eine komplett überarbeitete Ausgabe von Geo Special am Kiosk und laut Werbung soll das Heft jetzt da anfangen, "wo der Reiseführer aufhört". Tatsächlich positioniert sich der Titel nun noch "konsequenter als ein Reisemagazin", wie Chefredakteur Lars Nielsen gegenüber MEEDIA erklärt. In der ersten Ausgabe dreht sich alles um Berlin.

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Das renovierte Hefte steht unter dem Motto: „Reisen. Entdecken. Erleben“. Dabei gönnt die Redaktion den Layouts nun etwas mehr Wärme und Luft. Zudem überarbeiteten die Hamburger das Titelbild. Auch die Texte sind nun – nach Einschätzung der Macher – leserfreundlicher aufbereitet. Zudem wurde der Anteil an Tipps und Nutzwert erhöht.

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Trotzdem soll das Magazin kein kleiner praktischer Taschen-Reiseführer sein. Geo Special bleibt ein Magazin aus der Geo-Familie. Diesen Anspruch behält der Titel und löst ihn auch ein. „Wir sind viel besser, als alles kostenlose Reise-Know How, das es heute im Internet gibt. Das Geo Special-Versprechen: Unsere Reporter waren wirklich vor Ort und unsere Texte und Tipps sind fundiert recherchiert“, erklärt die Redaktionsleiterin Kornelia Dietrich gegenüber MEEDIA. Damit dies auch alle Leser noch besser erkennen, haben die Hamburger die neue Rubrik „unterwegs erlebt“ eingeführt. In ihr geben Fotografen und Autoren einen Einblick in ihre Arbeit.

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Zudem hat sich die Redaktion große Mühe gegeben, die bisherigen Stärken des Konzeptes noch weiter auszubauen. „Immer wenn wir unsere Leser fragen, was Geo Special besonders ausmacht“, sagt Dietrich. „Dann sind die ersten drei Antworten: Fotos, Fotos, Fotos. Deshalb machen wir jetzt mit einem dreiseitigen ‚Da-will-ich-sein-Foto‘ auf.“

Grundsätzlich muss jede Geschichte in irgendeiner Form mit Reisen zu tun haben, erklärt Dietrich „Neben vielen Tipps und Service gibt es in jeder Ausgabe Geschichten, die helfen die Stadt und das Land besser zu verstehen. Das kann in Berlin die Fußballgeschichte über den FC Union Berlin sein, aber auch eine Reportage über den Kampf um die öffentlichen Räume, wie das Tempelhofer Feld.“

Geo Special 6 x jähr

Das Ziel der jeweiligen Themen ist es dabei jedoch nicht, die Leser von der Destination zu überzeugen. „Wir machen Geo Special für Menschen, die sich schon entschieden haben, zu den Orten zu fahren, über die wir schreiben. Wir wollen mit unserem Magazin konkret bei der Planung der Reise helfen“, sagt die Redaktionsleiterin.

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Wenn trotzdem auch viele Menschen aus den beschriebenen Städten zu den Geo Specials greifen sollten, würden sich die Macher wohl kaum dagegen wehren, auch wenn dieser Effekt stark von der Region abhängt. „Das Ruhrgebietsheft wird im Pott gerne gekauft. Die Menschen, die dort leben, fühlen sich von dem Magazin wohl besonders geehrt“, erzählt Chefredakteur Lars Nielsen. „Auch Hamburger kaufen sehr gerne Magazine über die eigene Stadt. Die Hamburger sind stolz auf ihre Hansestadt. Bei der Hauptstadt liegt der Fall wieder anders. Hier wissen wir von den Vertriebskollegen, dass die Berliner gar nicht so gerne bei Sonderheften über ihre eigene Stadt zugreifen“.

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Dabei könnten selbst die Berliner wohl noch viel über ihre Stadt lernen und auch so manch einen neuen Blickwinkel auf ihre jeweiligen Kieze entdecken.

Fragt man die Macher, wie sich die Renovierung von Geo Special am besten zusammenfassen lässt, fassen sie den Rebrush in Schlagworten zusammen: „wärmer, sinnlicher und jetziger“.

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